Ausbildungsreife

Trainingsreife

Trainingsreife So haben sie beispielsweise Schwierigkeiten mit der Schreibweise und den Prozentsätzen oder wissen nicht, wie viele Länder es in Deutschland gibt. Eine achtstündige Tagestour kann ermüdend sein, besonders wenn Sie in einem Berufsstand tätig sind, der viel körperliche Anstrengung erfordert, wie z.B. Gartenarbeit. Diejenigen, die nicht gut im Kollektiv funktionieren können, nachlässig mit Materialien und Mitarbeitern umgehen oder nicht in der Position sind, Kritiken zu akzeptieren, werden es nicht leicht haben.

Trainingsreife

Dieser Ausdruck steht zunächst für die zertifizierten Fähigkeiten eines Ausbildungsbetriebes. Im Jahr 2005 hat die Sachverständigengruppe "Ausbildungsreife" in einem von der BA geführten Expertengremium eine Begriffsbestimmung sowie in Bezug auf Kenngrößen und Charakteristika für das Ausbildungsreifekonzept erarbeitet. Kernstück dieser Begriffsbestimmung ist die Unterscheidung zwischen dem Konstrukt der Ausbildungsreife und dem Konstrukt der beruflichen Eignung.

Die Ausbildungsreife ist nach dieser Begriffsbestimmung eine Rahmenbedingung, die es jungen Menschen ermöglicht, eine Ausbildung zu beginnen und zu absolvieren. Nach Ansicht der Sachverständigengruppe besteht das Begriff der Ausbildungsreife aus den fünf charakteristischen Bereichen: Hierbei handelte es sich ausschliesslich um Grundfertigkeiten und nicht berufsspezifische Kompetenzen.

D. h. eine ausbildungsreife Arbeitskraft hat diese Eigenschaften zu Ausbildungsbeginn, unabhängig davon, in welchem Ausbildungsberuf sie sich befindet. Der Begriff der Ausbildungsreife bezieht auch die zukünftigen Lern- und Entwicklungsvorgänge einer Menschen ein: Ist eine Menschen zu einem gewissen Zeitpunk noch nicht bereit für eine Ausbildung, kann die Mündigkeit zu einem späteren Zeitpunk erreicht werden, z.B. durch die Beteiligung an arbeitsvorbereitenden Vorgängen.

Sobald eine Testperson bereit für die Ausbildung ist, muss im nächsten Schritt entschieden werden, für welchen Berufsstand sie sich eignet. In Bezug auf die fachliche Eignung werden nun zwei Punkte berücksichtigt: Einerseits muss die betreffende Personen die Voraussetzungen des Berufes erfuellen, um das erforderliche Leistungsniveau bieten zu können. Andererseits muss der Berufsstand die Eigenschaften haben, die eine Grundvoraussetzung für die Arbeitszufriedenheit der Menschen sind.

Die Konstruktion der beruflichen Eignung verweist daher immer auf gewisse Tätigkeiten oder Arbeitsgruppen und ist daher fachspezifisch. Damit kann eine Persönlichkeit durchaus bereit für eine Ausbildung sein, auch wenn sie für einen speziellen Berufsstand nicht ausreicht. Zusätzlich zu den Begriffen Ausbildungsreife und berufliche Eignung wird in der Fachgruppe "Ausbildungsreife" der Terminus Beschäftigungsfähigkeit eingeführt.

Um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, müssen neben der Ausbildungsreife und der beruflichen Eignung auch besondere Voraussetzungen für die Beschäftigungsfähigkeit erfüllt sein: Auf der Angebotsseite der Ausbildungsplätze werden diese z.B. durch besondere Kriterien der betrieblichen Rekrutierung oder durch die räumliche Marktlage bestimmt.

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