Ausbildungsplatz für Hauptschüler

Lehrstelle für Gymnasiasten

Dadurch verbessern sich Ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich. Für das Programm "Ausbildungsplätze für Hauptschüler" können bereits Bewerbungen eingereicht werden, um die Frist einzuhalten. Junge Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft - und Gymnasiasten. Trotzdem ist es für die Schüler schwierig, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Düsseldorf: Für Bildungsausländer ist es schwierig, einen Ausbildungsplatz in NRW zu haben.

Besonders in Nordrhein-Westfalen haben es Schüler der Düsseldorfer Hauptschule ohne deutschem Reisepass besonders schwierig, einen Ausbildungsplatz zu finden. Laut einer am vergangenen Wochenende erschienenen Untersuchung der Gelsenkirchener Zeitung der Berner Oberlandesbank sind laut einer Untersuchung der Berliner Zeitung vorerst fast zwei Dritteln aller jungen Menschen mit Hauptschulabschluss und ohne Bundesbürgerschaft ohne einen Ausbildungsplatz geblieben. Unter den Zeitgenossen mit Hauptschulabschluss ist es etwas weniger als die Mitte.

Im " Länder-Monitor Berufsbildung 2017 ", der zweiten Auflage dieser Bertelsmann-Studie, wird die Bildungssituation in Deutschland und in den Einzelstaaten zwischen 2007 und 2016 untersucht: Die Angaben zur Lage der ausländischen Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen stammen aus dem Jahr 2015, wonach gut die Haelfte aller Jugendlichen in Deutschland ohne deutschem Reisepass keinen Ausbildungsplatz im Dualsystem oder im schulischen Berufsbildungssystem finden.

Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Nordrhein-Westfalen, unterstrich die Bedeutung der Eingliederung angesichts der Zielgruppe der Jugendlichen jenseits der deutschen Staatsangehörigkeit, zu der auch Fluechtlinge gehören.

Hauptstudenten ohne Lehrberechtigung

Obwohl das System der dualen Ausbildung formell für alle offen ist, können erhöhte Ansprüche oder Leistungseinbußen bestenfalls einige der Probleme der Hauptschülerinnen und Hauptschüler begründen. Auch wenn die Erwerbslosigkeit der Jugendlichen in Deutschland im Weltmaßstab niedrig ist, haben viele Jugendliche Probleme beim Eintritt in die Arbeitswelt. Diejenigen, die nicht zumindest über einen Realschulabschluss verfügen, werden in der Regel nicht ohne weiteres einen Ausbildungsplatz finden.

Das Ergebnis: "Dass in Deutschland die Trennlinie auf dem Markt zwischen Absolventen und Nichtausgebildeten verläuft", so die Arbeitsmarktexperten Heike Solga und Laura Menze vom WZB. Der weitere Lebens- und Beschäftigungsverlauf von Jugendlichen in der BRD hängt daher mehr als in anderen Ländern vom Bildungszugang ab.

Laut den Forschern ist die Arbeitslosenquote von Menschen ohne Bildung in den letzten Dekaden deutlich angestiegen und liegt drei- bis viermal so hoch wie der Durchschnit. Rund 15 Prozentpunkte aller 20- bis 24-Jährigen haben keine abgeschlossene Berufslehre und sind nicht in einer beruflichen Bildung - Betrieb, Schule oder Universität.

Diesen Nachwuchskräften mangelt es ohne Abschluss an der "Eintrittskarte in den berufsstrukturierten Arbeitsmarkt", schreibt der Forscher in einem tagesaktuellen Übersichtsartikel über die Lage im Berufsbildungssystem. Notfalllösung Übergabesystem. Das betriebliche Ausbildungsplatzangebot ist abhängig vom Betriebsangebot - und nach Ansicht der Experten immerhin niedriger als der Bedarf an Auszubildenden.

Durch das so genannten Transformationssystem mit verschiedenen Berufsvorbereitungs- und Berufsschulangeboten, die nicht zu einem vollqualifizierenden Bildungsabschluss verhelfen, soll die entstandene Kluft geschlossen werden. Vor allem junge Menschen, die im allgemeinen schulischen System Probleme hatten, müssen sich oft mit Übergangsregelungen begnügen. Dies war 2010 bei knapp drei Vierteln der nicht qualifizierten Schulabsolventen und knapp der Hälften derjenigen mit Hauptschulabschluss der Fall.

Obwohl das Transformationssystem die Arbeitslosenquote mindestens verhindert, "ist der Erfolg einer Massnahme weder eine Notwendigkeit noch eine ausreichende Voraussetzung für die Optimierung der Ausbildungsmöglichkeiten", so die Forscher des WZB. Darüber hinaus entspricht das Transformationssystem laut ihren Studien nicht der Anforderung, die Zielgruppe der schulschwachen jungen Menschen generell in eine verbesserte Ausgangsposition zu versetzen.

Die Qualifikationsunterschiede der Beteiligten sind nach Beendigung der Überbrückungsmaßnahmen grösser als bisher - die sozialen Ungleichgewichte im allgemeinen Schulsystem werden "eher zunehmen als abnehmen". Sie sind nicht trainierbar? Oftmals machen die Unternehmer einen "Mangel an Ausbildungsreife" für die Schwierigkeit der Hauptschüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz verantwortlich. Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz werden die Gründe dafür genannt. Solga und Mensze weisen darauf hin, dass junge Menschen im Transformationssystem im Durchschnitt schlechtere Leistungen beim Lesen, Rechnen oder Englischprüfungen erbracht haben als andere junge Menschen.

Dies bedeutet, dass einige dieser Jugendlichen mit einem gutem Hauptschulabschluss oder einem Realschulabschluss keine betriebseigene Ausbildung vorfinden. Das steht im Widerspruch zur pauschalen Annahme mangelnder Trainingsreife. Erhöhte Ansprüche? Ein weiterer Grund für die Problematik von Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss sind die gestiegenen Ansprüche der Berufswelt - Stichwort: Wissensgesellschaft.

Nach Ansicht der WZB-Forscherin Paula Protsch sollte sich dies in geänderten Trainingsinhalten niederschlagen. Daher wurde geprüft, wie sich die Rahmenpläne der national geltenden Ausbildungsvorschriften im dualen Systems in den letzten Dekaden geändert haben. Es gibt in der Tat Berufsgruppen, in denen heute komplexere Kenntnisse oder mehr Sozialkompetenz gefragt sind als noch vor 20 oder 30 Jahren; zum Beispiel in den Elektro- oder Gesundheitsberufen, die für Gymnasiasten heute kaum noch zugänglich sind.

Dagegen haben sich die Ausbildungsvorschriften für Büroberufe kaum geändert. Dennoch gibt es hier kaum noch Unternehmen, die Gymnasiasten einstellen. Abschließend gibt es auch den entgegengesetzten Fall: Trotz deutlich erhöhter Ansprüche haben Gymnasiasten noch relativ gute Aussichten, einen Ausbildungsplatz zu finden, zum Beispiel als Einzelhandelskaufmann. Die WZB-Forscherinnen und -Forscher nennen den Grund für die geringen Zukunftschancen der Sekundarschüler vor allem den Lehrstellenmangel, der dieser Ausbildungsgruppe zur Verfügung steht.

Allein der Arbeitsmarkt scheint keine "vollständige Eingliederung aller ausbildungswilligen Jugendlichen" zu gewährleisten. Der zunehmende Wettbewerb durch Antragsteller mit höherem Schulabschluss hat geringere Ausbildungsmöglichkeiten zur Folge: Wo eine ganze Reihe von Bewerbern vor dem Abitur ausreicht, beharren die ?operational gatekeepers? heute auf einem höherwertigen Abschluss. Hauptschüler wird heute oft als "von der Norm abweichende Minderheit" betrachtet - egal, ob sie für die zu besetzende Position in Frage kämen oder nicht.

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