Ausbildungsplätzen 2016

Auszubildende 2016

2016, 10:18 Uhr 133 Kommentare. Mittlerweile kann jeder dritte Betrieb in Deutschland nicht mehr alle seine Ausbildungsplätze besetzen. 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017. Überbetriebliche Ausbildungsplätze 2016. 19.

3.1. Region Ost.

Ausbildungsmarkt NRW 2016: Höchster Ausbildungsstand seit 14 Jahren

Bundespräsident Kirchhoff: "Zu viele freie Stellen machen mir Sorgen" Die Betriebe in Nordrhein-Westfalen haben ihre Zahl der Ausbildungsstellen 2016 wieder um 4,2 beibehalten. Die Ausbildungsquote in Nordrhein-Westfalen erreichte mit mehr als 105.000 angemeldeten Ausbildungsplätzen den Höchststand seit 14 Jahren. Arndt G. Kyrillhoff, Vorsitzender der nordrhein-westfälischen Arbeitgebervereinigung, unterstrich am kommenden Wochenende bei der Vorstellung der Ausbildungsverträge 2016 in Düsseldorf, dass die Industrie ohne Wenn und Aber zu ihrem Engagement und ihrer Ausbildung stehen werde.

Die Ausbildungsbetriebs- (22,8 Prozent) und die Bildungsquote (5,5 Prozent) in NRW liegen beide weit über dem Bundesdurchschnitt (20 bzw. 5,1 Prozent). So ist die Anzahl der Bewerbungen seit 2007 um 12 Prozentpunkte zurückgegangen, während die Anzahl der innerbetrieblichen Stellen in den letzten zehn Jahren um 13 Prozentpunkte gestiegen ist.

Dies würde in reiner mathematischer Hinsicht bedeuten, dass heute mehr Arbeitsplätze für wesentlich weniger Studienbewerber zur Auswahl stehen als noch vor zehn Jahren. Das wachsende Matching-Problem - also die Konvergenz von Ausbildungsplätzen und Jugendlichen - sei "die grösste und langfristig stelle die grösste Aufgabe des Bildungsmarktes in NRW", so Dr. Cher. Die Anzahl der freien Plätze in NRW war 2016 im Vergleich zum Jahr zuvor nochmals um 15 Prozentpunkte angestiegen und hatte nun den Höchststand seit 19 Jahren erreicht.

"Dort, wo ein Lehrplatz nicht zu besetzen ist, wird kein Lehrvertrag abgeschlossen", erläuterte er. Er sei besorgt über den leichten Abbau der Ausbildungsverträge und den Ausbau der Stellen. Auch die von den Betrieben angebotene Ausbildungsstelle wollten die Betriebe ausfüllen. "â??Es geht um den richtigen Kandidatenâ??, sagte er.

Zugleich konnten die Firmen ihre Ansprüche nicht auf unbestimmte Zeit reduzieren. Ausserdem rief er die Jugendlichen auf, bei der Berufswahl flexibler zu sein. Nur in den auch in Zukunft benötigten Berufen konnten die Betriebe Ausbildungsstellen bereitstellen. Ausbildungsmaßnahmen, die die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts ignorieren, sind sowohl für die Betriebe als auch für die Auszubildenden tödlich. Wie richtig der Ansatz der Bundesregierung in der marktwirtschaftlichen Bildung ist, zeigt die relativ geringe Jugenderwerbslosigkeit in diesem Land.

Mehr zum Thema