Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst 2015

Lehrstellen im öffentlichen Sektor 2015

Weiterbildung im öffentlichen Dienst in Berlin. Der öffentliche Dienst ist einer der größten Arbeitgeber in Berlin. Rekrutierungstest für die Ausbildung im öffentlichen Dienst: Eignungstests im nicht-technischen Dienst.

Schulung im öffentlichen Dienst

In der öffentlichen Verwaltung werden nicht nur Sonderberufe für den öffentlichen Sektor trainiert, sondern auch bei der Industrie- und Handelskammer registrierte Berufsgruppen und Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Die Personalstatistik des Bundesamts für Statistik umfasst auch die Beamten im vorbereitenden Dienst, Kandidaten und angehende Rechtsanwälte als Ausbildungspersonal.

Gemäß dieser erweiterten Definition haben sich zum 31. Dezember 2015 rund 205.000 Menschen im öffentlichen Sektor (Bund, Bundesländer, Kommunen, Kommunalverbände, Sozialversicherungen und die Bundesanstalt für Arbeit sowie rechtlich selbständige öffentlich-rechtliche Einrichtungen) ausgebildet. Die 105. 600 Absolventen haben ihre Berufsausbildung zum Beamten durchlaufen. Das Unternehmen hatte im Zuge oder nach dem Hochschulstudium einen Lehrvertrag geschlossen, ohne als Beamter eingestellt zu werden.

In den anderen Lehrberufen wurden 79.400 Lehrlinge angemeldet. Dies sind vor allem Ausbildungsgänge nach dem BBiG und für Gesundheitsberufe. In den nachfolgenden Erläuterungen wird unter dem Stichwort "Trainee" nur die letztgenannte Personengruppe betrachtet. Der Ausbildungserfolg des öffentlichen Dienstes ist nicht mit den ausgewiesenen Zählungen nach Verantwortungsbereichen zu vergleichen (vgl. Kap. A5.2), da den Verantwortungsbereichen vom öffentlichen Dienst abgeschlossene Lehrverträge in Lehrberufen der Wirtschaft, des Handels oder des Handwerks zugeordnet sind.

Bei den Ausbildungssätzen ist zu beachten, dass die Statistiken über die Zahl der Bediensteten zum 31. Dezember nur ein unvollständiges Bild der Ausbildungsleistungen des öffentlichen Sektors vermitteln. Bis zu diesem Datum können ganze Ausbildungskohorten ihre Berufsausbildung bereits abgeschlossen haben, während neue Ausbildungskohorten ihre Berufsausbildung erst zu einem späteren Zeitpunkt einleiten. Vergleicht man die 79.400 Lehrlinge mit dem hauptamtlichen Anteil der sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, so beträgt die Lehrlingsquote zum 31. Dezember 2015 3,4 Prozent unter

Im Bundesbereich gab es mit einer Rate von 5,6 ? eine verhältnismäßig große Anzahl von Ausbildungsverhältnissen. Die Bildungsquote im öffentlichen Sektor ist seit 2000 rückläufig Chart A6.2-1. Die Entwicklungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen waren uneinheitlich.

Die Bundesbildungsoffensive führte zu einer deutlichen Erhöhung der Ausbilderquote. Hier hat sich die Quotenzahl seit dem Jahr 2000 bis 2010 fast verdreifacht und ist seither wieder zurückgegangen. Im Bereich der sozialen Sicherheit ging die Rate zwischen 2004 und 2010 zurück.

Dies ist vor allem auf den geringeren Ausbildungsplatz in der Kranken- und Pensionsversicherung sowie auf die in diesem Zeitraum gestiegene Mitarbeiterzahl bei der BA zurück zu führen. Nach einem kurzfristigen Zuwachs im Jahr 2011 war sie bis zur Jahresmitte 2015 weiter zurückgegangen. Die Abnahme im Kommunalbereich ist nicht zuletzt auf die Abspaltung von städtischen Krankenhäusern aus dem öffentlichen Sektor zurückzuführen, da diese einen verhältnismäßig großen Anteil an der Ausbildung haben.

Bis zur Jahresmitte 2015 gab es 15.100 öffentlich-rechtliche Ausbildungsplätze in Spitälern, Universitätskliniken und Krankenpflegeeinrichtungen. Hierbei ist zu beachten, dass Spitäler, die in einer privaten Gesellschaftsform, z.B. als Gesellschaft mit beschränkter Haftung, geführt werden, nicht zum öffentlichen Dienst gehören, auch wenn sie zu 100 % im Besitz des öffentlichen Sektors sind. Weitere 19.600 Lehrlinge wurden in privaten Spitälern ausgebildet, von denen der Großteil den öffentlichen Auftraggebern gehörte.

Die in den vergangenen zwei Jahren beobachtete Erhöhung der Bildungsquote im städtischen Sektor ist auf die Zunahme der Bildung in Kindertagesstätten zurückzuführen. Die weiblichen Auszubildenden im öffentlichen Sektor waren mit einem Marktanteil von 62,9?% eindeutig in der überwiegenden Zahl. Die Frauenquote lag im Jahr 2000 bei 66,5 Prozent. In den neuen Bundesländern einschließlich Berlin gab es bis zur Jahresmitte 2015 insgesamt rund 15.000 öffentlich-rechtliche Ausbildungsplätze; im ehemaligen Bundesterritorium waren es 65.400.

Mit nur 2,3 Prozent ist die Ausbildungsstellenquote in den neuen Bundesländern damit signifikant unterdurchschnittlich. In den neuen Bundesländern waren es 3,7 Prozent.

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