Ausbildungsplätze für Hauptschüler 2016

Lehrstellen für Gymnasiasten 2016

Gymnasiasten haben eine schlechtere mathematische Chance, einen Ausbildungsplatz zu finden als diejenigen, die einen Hauptschulabschluss haben. Finanzierungsdatenbank - Startseite - Bundesland führt Förderprogramme zur beruflichen Bildung fort

Auch im nächsten Jahr bekommen Hessen Betriebe Zuschüsse, wenn sie Hauptschulabschlussventen direkt nach dem Schulabschluss als Ausbildung beschäftigen. Das Förderprogramm "Ausbildungsplätze für Gymnasiasten" wird, wie der damalige Landeswirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am vergangenen Wochenende ankündigte, im Jahr 2018 fortgeführt. Mit dem neuen im Jahr 2016 gestarteten Angebot sollen die Möglichkeiten der Sekundarschüler, einen Betriebsplatz zu finden, verbessert werden.

Der Staat übernimmt im ersten Lehrjahr 50 Prozentpunkte der Ausbildungsvergütung, im zweiten Jahr 25 Prozentpunkte. Dieses Jahr wurden 291 Hauptschüler durch das Projekt unterstützt. Das Budget 2018 beinhaltet wieder rund 2 Millionen EUR. Dazu müssen die Unternehmer bis Ende März 2018 innerbetriebliche Ausbildungsverträge mit jungen Menschen abschließen, die höchstens einen Realschulabschluss erwerben und ihre Berufsausbildung unmittelbar nach dem Schulabschluss im Schuljahr 2018 aufnehmen werden.

Außerdem müssen die jungen Menschen als Ausbildungsstellenbewerber bei der Agentur für Arbeit angemeldet werden. Die Bewerbungen müssen bis zum Stichtag des Beginns des Ausbildungsverhältnisses beim Regierungspräsidium Kassel bis zum Stichtag 2018 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Unterlagen können unter https://rp-kassel.hessen. de heruntergeladen werden. Abgesehen vom Hauptschülerprogramm gibt es mehrere weitere Ansätze der Bundesregierung, mehr Jugendliche für eine binäre Berufsausbildung zu gewinnen:

Ein fundiertes Angebot ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für den späteren Trainingserfolg. Das jährliche Budget des Europäischen Soziale Fonds (ESF) beträgt 0,7 Millionen EUR. Die Ausbildungsplatzförderung fördert Ausbildungsplätze, die mit Altbewerbern, Schulabbrechern oder entlassenen Häftlingen belegt werden, die ihre Berufsausbildung im Gefängnis aufgenommen haben. Für das nächste Jahr sind Mittel zur Unterstützung von mind. 490 Plätzen vorgesehen.

Die Programme unterstützen kleine Unternehmen dabei, neue Generationen zu akquirieren und sich mit wettbewerbsfähiger Ausbildungsqualität an sich zu knüpfen. Qualifizierungs- und Beratungsbausteine für Linienpersonal, Trainingspersonal und Training werden gefördert. Jährlich werden gut eine Million EUR aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt. Für die Ausbildung in Problembereichen gibt es den qualifizierten Ausbildungsbetrieb in Unternehmen und Berufsschulen (QuABB).

Der Ausbildungsbegleiter und -begleiter sorgt sich in Hessen weitestgehend um junge Menschen, die absturzgefährdet sind. In den nächsten zwei Jahren wird das Bundesland seine Arbeiten mit rund 3,8 Millionen EUR aus staatlichen und aus dem Europäischen Sozialfonds unterstützen. Jährlich werden somit ca. 800 Schulungsstände mit qualifizierten Beratungsangeboten für den Auftrag angeboten. Um die Qualität der Ausbildung zu verbessern und die Bereitschaft der kleinen und mittleren Betriebe zur Ausbildung zu erhöhen, fördert das Bundesland in überbetrieblichen Berufsbildungszentren (ÃBS), überbetrieblichen Ausbildungsgängen (ÃAL) und anderen Maßnahmen, die der Qualifikation und Motivation in der Berufsbildung mitwirken.

Hierfür sind im Budget 2018 zusammen rund 12,3 Millionen EUR geplant. Darüber hinaus werden jährlich rund 2,8 Millionen EUR aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) bereitgestellt. Mit zunehmender Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen, interkulturellen Fähigkeiten und Auslandserfahrung unterstützt das Saarland die Tätigkeit der Mobilitätsberatungsstellen mit rund 400.000 EUR pro Jahr, wovon rund 250.000 EUR aus dem Europäischen Sozialfonds aufkommen.

"Die " Wirtschaftsintegration " führt Jugendliche Flüchtlinge und Zuwanderer mit Sprachförderungsbedarf auf den Weg zum Abschluss der Berufsausbildung. Zielgruppen sind Männer und Frauen unter 27 Jahren, die nur über grundlegende Deutschkenntnisse verfügen und daher eine Bildung ohne fremde Unterstützung nicht beherrschen. Im Mittelpunkt des Studiums steht die durchgängige Unterstützungskette von der beruflichen Praxisorientierung bis zur beruflichen Qualifikation.

Bis 2017 werden staatliche Mittel in Höhe von 12,15 Mio. EUR zur Verfügung stünden. So können ca. 1. 480 Teilnehmer im Kontext des Berufsorientierungs-, Zulassungs- und Ausbildungsbetriebes und ca. 500 Ausbildungsplätze für Ausbildungen mit sprachlichem Förderbedarf gefördert werden. Auch 2018 wird dieses Level gehalten. Zu diesem Zweck sind für das Jahr 1,4 Millionen EUR aus dem Europäischen Sozialfonds in Form von 1,4 Millionen EUR aus dem Europäischen Fonds für Sozialpolitik (ESF) bereitgestellt worden.

Die Anzahl der 2016 geschlossenen neuen Ausbildungsverträge ist trotz guter Konjunkturentwicklung und steigender Beschäftigung leicht zurückgegangen, wie der aktuelle hessische Berufsbildungsbericht zeigt. Zugleich stellt die zunehmende Internationalisierung durch die fortschreitende Internationalisierung neue Ansprüche an die Bildung.

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