Ausbildungsplätze Berlin 2016

Lehrstellen Berlin 2016

Weil das Ausbildungsmodell in Berlin viele gute Argumente für den Umgang mit jungen Menschen hat. Berlin Ausbildungsplatzbilanz 2016 / 2017 Bernd Becking, Chef der Bezirksdirektion Berlin-Brandenburg der Agentur für Arbeit, hat heute eine Bestandsaufnahme des Ausbildungsmarktes gemacht. In der Zeit von Okt. 2016 bis Ende Sept. 2017 haben sich 20.

816 Jugendlichen bei den Arbeitsämtern, Arbeitsämtern und Ansiedlungen der Agentur für Jugendarbeit in Berlin angemeldet, um bei ihrer Suche nach einer Berufsausbildung unterstützt zu werden. Dazu gehören 1.366 straffällige Nachwuchskräfte, die als Antragsteller alle Anforderungen für eine Duale Berufsausbildung mitbringen.

Damit ist die Anzahl der Nachwuchskräfte im Jahr 2016 um 887 Antragsteller sank. Das Angebot an innerbetrieblichen Ausbildungsplätzen sank um 154 auf 14.650. Per Ende Sept. 2017 hatten noch 2.348 junge Menschen keine Lehrstelle, d.h. 648 Altbewerber mehr als 2016. Mit 1.197 lag die Anzahl der nicht besetzten Lehrstellen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Die aktuelle Lage auf dem Bildungsmarkt in Berlin kommentiert Bernd Becking, Geschäftsführer der Bezirksregierung Berlin-Brandenburg: "Die Sanierung des Bildungsmarktes in Berlin ist nach wie vor eine Aufgabe für alle Akteure. Die Tendenz der letzten Jahre, mehr innerbetriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, hat sich in diesem Jahr nicht fortgesetzt. Um allen Bewerberinnen und Bewerbern die Möglichkeit einer dualen Berufsausbildung zu bieten, ist die Anzahl der angemeldeten Ausbildungsplätze noch nicht ausreichend.

Zugleich geht die Anzahl der Ausbildungsbewerber erstmalig um eine entsprechende Grössenordnung zurück. Meine Bitte wendet sich an alle Akteure: Die Erwerbslosen von heute sind die Erwerbslosen von morgen. Es ist daher wichtig, die Bemühungen zur Stärkung der innerbetrieblichen Bildung in Berlin nicht zu vernachlässigen. "Elke Breitenbach, Beauftragte für Integrierung, Arbeitsrecht und Soziales: "Auch in diesem Jahr haben viele junge Menschen noch keinen Lehrplatz bekommen, weil das innerbetriebliche Ausbildungsplatzangebot noch ausreicht.

Trotz der guten wirtschaftlichen Situation ist die Ausbildungsbeteiligung der in Berlin ansässigen Betriebe seit Jahren rückläufig. Sie haben jedoch die Pflicht, ausreichend Ausbildungsplätze zu beschaffen. Dabei arbeiten wir mit den Wirtschafts- und Gesellschaftspartnern zusammen und fördern die doppelte berufliche Bildung auf unterschiedliche Art und Weisen durch staatliche Programme. "Dr. Beatrice Krämm, Vorsitzende der Industrie- und Handelskammer zu Berlin: "Die Betriebe in Berlin bauen auch 2017 auf dem gleichen hohem Ausbildungsniveau wie im Spitzenjahr 2016 aus und haben damit seit 2009 die Anzahl der angemeldeten Ausbildungsplätze um fast 50 Pro -zent erhöht.

Leider konnten einige Betriebe die Ausbildungsplätze nicht ausfüllen. Es ist zu befürchten, dass diese Betriebe aufgrund fehlender Bewerber aus dem System der doppelten Berufsausbildung ausscheiden werden. Daher ist es eines unserer wichtigsten Anliegen, das Weiterbildungspotenzial zu erhöhen. Deshalb setzen wir uns nachdrücklich für die Neuausrichtung der Ganztagsschulausbildung an den Gymnasien und den Brückenschlag zur doppelten Berufsausbildung dieser jungen Menschen zusammen mit der Industrie ein.

"Ulrich Wiegand, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin: "In den vergangenen Jahren haben sich immer mehr Menschen für eine doppelte Berufsausbildung im Handwerksberuf in Berlin entschlossen. Das heißt ganz klar, dass die Anzahl der Neuabschlüsse von Ausbildungsverträgen in den vergangenen zwei Jahren in Berlin um mehr als 11% gestiegen ist.

Mit mehr als 3.300 neuen Lehrverträgen setzt sich der Tendenztrend in diese Richtungen fort. Damit werden wir Ende 2017 voraussichtlich mehr neue Lehrverträge als im Jahr zuvor ausgleichen können. "Alexander Schirp, Hauptgeschäftsführer der Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsverbände (UVB): "Die Betriebe in der Hauptregion setzen sich nach wie vor für eine Qualifizierung auf hohem fachlichem und technischem Ausbildungsniveau ein.

Eine Ausbildungsstelle, die heute nicht zu besetzen ist, wird morgen noch grössere Defizite ausgleichen. Aber auch die Transportpolitik kommt ins Spiel: Junge Menschen aus Berlin müssen die Chance haben, in Brandenburg Lehrbetriebe zu finden. "Doro Zinkke, Vorstandsvorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg: "Vielen Jugendlichen werden aufgrund noch zu wenig Ausbildungsplätze die entscheidenden Zukunftschancen vorenthalten.

Es gibt keine Entschuldigungen mehr für Betriebe, ihrer Ausbildungspflicht nicht nachzugehen. Die berufliche Bildung ist ein Erfolgsthema für alle Betroffenen. Würden die Betriebe staatliche Hilfen und Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen und die Ausbildungsqualität sichern, würden sie viele geeignete Antragsteller für ihre Ausbildungsplätze und damit die Facharbeiter der Zukunftschancen finden".

Mehr zum Thema