Ausbildungsplätze 2017 Sachsen

Lehrstellen 2017 Sachsen

In Sachsen-Anhalt für die Jahre 2019, 2020 und 2021 Ausbildungsplätze und duale Studiengänge - jetzt bewerben! An der Börse können Unternehmen ihre Ausbildungsangebote platzieren und junge Menschen ihren Ausbildungsplatz finden. Für alle Verträge ab dem Schuljahr 2017/18: 1.

die Zeitschrift für Ausbildungsplätze und offene Stellen in Thüringen und Sachsen

Den Schülern und Schulabgängern, den angehenden Praktikanten und Schülern gleichsam, aber auch den Erziehungsberechtigten, wollen wir die vielseitigen Berufsmöglichkeiten in ihrer Heimatregion zeigen. Mit nützlichen Hinweisen zu Karriere entscheidungen und Bewerbungen, ersten Erkenntnissen zu unterschiedlichen Berufsprofilen und vor allem mit Beiträgen von Betrieben, die auf ihre Ausbildungsmöglichkeiten, ihr Leistungsangebot und ihre allgemeinen Bedingungen hinweisen, sollen Hilfestellungen, Unterstützungen und Anregungen zur Auseinandersetzung mit dem Thematik gegeben werden.

Sie können hier einen Einblick in die Vielfalt der Ausbildung erhalten und Ihre Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des landesweiten Ausbildungsangebots aufdecken.

Über jeder vierte Auszubildende in Sachsen wird weggeworfen.

Über jeder vierte Sachsen-Lehrling hat 2016 seine Lehrzeit beendet. Nach Angaben der BA lag die Schulabbrecherquote bei 28,3 Jahren. Sachsen ist damit etwas über dem Landesdurchschnitt von 25,8 Jahren. Lediglich in Thüringen und Sachsen-Anhalt brechen Jugendliche ihre Lehrlingsausbildung noch öfter als in Sachsen. Oftmals haben die jungen Menschen jedoch nur die Berufsausbildung gewechselt und die Berufsausbildung nicht vollständig verlassen.

Laut einem Report der "Süddeutschen Zeitung" wurden 2016 gut 146.000 Lehrverträge auslaufen. Das bedeutet, dass die Fluktuationsrate laut Berufsbildungsberichtsentwurf 2018 seit Beginn der 90er Jahre so hoch ist wie seit Beginn der 90er Jahre: "Das Resultat ist für uns nicht verwunderlich, sondern eine seit Jahren andauernde Entwicklung", sagt Andreas Brzezinski, Geschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. zu diesem Thema.

Oftmals wird ein Folgevertrag angelegt, weil der Auszubildende nur den Unternehmens- oder Gewerbebetrieb gewechselt hat", erklärt Brzezinski. Seine Kammerbezirke sind für Dresden und die Bezirke Bautzen, Görlitz, Meißen und das Oberbürgerliche Osterzgebirge der Sächsischen Schweiz verantwortlich. Dies wird auch von der IHK Dresden bestätigt: "Die Ausbildungsquote liegt auch im IHK-Kreis Dresden bei rund einem Viertels. Die Ausbildungsquote hat sich in den vergangenen Jahren kaum geändert.

Allerdings betonte er, dass 90 Prozentpunkte der Ausbildungsabbrecher den Berufsstand wechselt "und sich so nicht in das Bildungssystem verirrt". Allerdings wird in dem Report festgestellt, dass der höchste Prozentsatz an Studienabbrechern bei zukünftigen Sicherheitsfachkräften mit 50,6 Prozentpunkten liegt, der niedrigste mit 4,1 Prozentpunkten bei Auszubildenden, die Fachkräfte in der Administration werden wollen.

Die unbeliebtesten Lehrberufe, was bedeutet das? Dies sind die Ausbildungsplätze, die 2017 von den Auszubildenden in Sachsen am wenigsten ausgewählt wurden - trotz der Angebote der Ausbilder. Der maßgeschneiderte Schneider wird als der am schlechtesten bezahlte Lehrberuf angesehen, wobei die Auszubildenden im ersten Jahr im Durchschnitt nur 275 EUR erhalten. Selbst Fleischerlehrlinge können mit einem Durchschnitt von 409 EUR pro Tag keine großen Fortschritte machen.

Lernt man in kleinen Unternehmen, beträgt die Lehrlingsgebühr im ersten Jahr rund 300 EUR. Auch die Ausbildungsbeihilfen für Zuckerbäcker liegen in diesem Gebiet, und zwar zwischen 265 und 430 EUR im ersten Ausbildungsjahr. Andreas Brzezinski, Geschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, führt weitere Ursachen an, die anstelle des Ausbildungszuschusses zur frühzeitigen Kündigung von Lehrstellen aufkommen.

Dagegen ist die Hoehe der Ausbildungsprämie in den seltensten Fällen der Ausloeser. Dies ist im Voraus bekannt, während die Ausbildungsinhalte oder die Trainer oft nicht bekannt sind. Der Geschäftsführer der Handwerkskammer, Brzezinski, bezeichnet Praktika, Verkostungstage in Unternehmen, Urlaubsjobs und Berufsorientierung in der Schule als sehr praxisnah.

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