Ausbildungsplätze 2016 Nrw

Lehrstellen 2016 Nrw

Junge Menschen für eine Ausbildung in Nordrhein-Westfalen. Rund 1.000 Studien- und Ausbildungsplätze für 2016 - Jetzt online bewerben. Sichern Sie allen Menschen eine gute Ausbildung. Derzeit kommen 120 Bewerber* (BA-Regionaldirektion NRW, Presseinfo vom 28.

4.2016).

Ausbildungsplätze: Beheben Sie Mängel und steigern Sie die Qualität: LINKS. Nordhein-Westfalen (Nordrhein-Westfalen)

"Alle jungen Menschen müssen die Chance auf eine fundierte berufliche Bildung und Ausübung ihres Berufs erhalten. "Der Bedarf an qualifizierter beruflicher Bildung ist zweifellos. Das Ausbildungsplatzangebot ist nach wie vor rückläufig, und die Anzahl der vergeblichen Ausbildungsplätze ist nach wie vor hoch. Der 1996 versprochene "NRW-Ausbildungskonsens": "Jeder Jugendliche in NRW, der sich ausbilden lassen will, wird ausbilden.

Pro 100 Ausbildungsplätze gibt es aktuell 120 Bewerber* (BA-Regionaldirektion NRW, Pressemitteilung 28.4.2016). Durch die nationalen und lokalen Angebote wie "Kein Studienabschluss ohne Anschluss" oder "Neues Übergabesystem Schulberuf " konnte der Fachkräftemangel trotz aller Anstrengungen der Betroffenen nicht behoben werden. Im Jahr 2015 wurden in NRW rund 120.000 Ausbildungsplätze ausgeschrieben, wiederum weniger als im Jahr zuvor.

Im BIBB sind diese Gruppe von Personen mit den "Ausbildungsinteressierten" zusammengefasst, die ihren Vermittlungsantrag bereits vor dem 30.9. zurückgezogen haben. Im Jahr 2014 waren in NRW knapp 200.000 junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz (BIBB-Datenbericht 2016). Damit ist die Kluft zwischen Ausbildungsplatzangebot und -bedarf viel grösser, als es in der Öffentlichkeit gezeigt wird.

Lediglich fast 60 Prozentpunkte aller bilderinteressierten Jugendlichen haben einen Ausbildungsplatz erhalten, was nach Berlin die geringste Vermittlungsquote aller Länder ist. Darüber hinaus trug der große Anteil an gekündigten Verträgen zur Ausbildungsschwierigkeit bei. Mangelnde Trainingsbedingungen sind oft der Anlass für Vertragskündigungen. Dazu beigetragen hat auch, dass nur noch fast ein Drittel aller NRW-Unternehmen eine Ausbildung anbietet und die Qualität der Ausbildung teilweise unzureichend ist.

Die Mehrheit der Schüler* im Ganztagsschulsystem wird in Berufsschulen für Gesundheits-, Sozial- und Bildungsberufe erzogen. Seit über einem Jahrzent stagnieren die Angebote an Ausbildungsplätzen. Zahlreiche Jugendliche, die an einer Berufsausbildung in diesen Bereichen Interesse haben, müssen abgelehnt werden. Jeder Jugendliche sollte eine seiner Neigung und seinen Kompetenzen entsprechende Bildung erhalten.

Dazu sind neben einer Ausbildungsplatz-Offensive auch öffentliche und sozialpädagogische Bildungsmaßnahmen erforderlich, anstatt perspektivlose Warteräume. Bereits 2015, etwa ein Viertel aller Schulabgänger* nach der 11. Schulstufe, sind rund 61.000 Jugendliche, oft mit Lernschwierigkeiten oder gesellschaftlichen Schwierigkeiten, auf arbeitsvorbereitende Massnahmen übergegangen. Sie umfasst ein Bündel von Massnahmen, in die nicht in die Lehre eingestellte Jugendliche deportiert werden, oft ohne Aussichten auf eine spätere qualifizierte Erstausbildung.

Der Übergang zur regulären beruflichen Bildung wird von diesem Regelwerk nur unzureichend wahrgenommen. Die" geförderte Ausbildung" für förderungsbedürftige junge Menschen muss in den Unternehmen eingeführt werden. Die Dauer ihrer Schulung muss möglicherweise verlängert werden.

Mehr zum Thema