Ausbildungsplätze 2016 Arbeitsagentur

Lehrstellen 2016 Arbeitsagentur

Training 2017: Brücken bauen für Berufsaussichten Für 1.243 Altbewerberinnen und Altbewerber standen zum 30. 9. 2017 14.361 offene Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Unternehmen können auf die Förderung der BA bei der Bildung von schwächeren jungen Menschen zählen. Im Zeitraum von Okt. 2016 bis Okt. dieses Jahr wurden 104.677 Ausbildungsplätze in den Arbeitsagenturen und Arbeitsämtern registriert. Im gleichen Zeitraum haben 81.008 Jugendliche ihr Bildungsinteresse bekundet.

Dies sind 713 Anmelder oder 0,9 Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Anmelder ist damit gestiegen. Ralf Holtzwart, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Landesdirektion, kommentierte: "Der bayrische Bildungsmarkt ist seit Jahren ein Markt für Studienbewerber. Im Jahr 2017 gab es beispielsweise mehr Bewerbungen als Nachwuchskräfte. Pro Antragsteller stehen 1,29 registrierte Ausbildungsplätze zur Verkauf.

"Die Auswahlmöglichkeiten für die Jugendlichen sind für die Jugendlichen naturgemäß riesig." sagt er. Dies sind 114 mehr Auszubildende als vor einem Jahr. Hier schließen wir oft die Lücke zwischen Unternehmen und Auszubildenden und begleiten sie mit vorbereitenden Langzeitpraktika oder mit Unterstützung von Assisted Training. "In allen Landkreisen haben wir mehr offene Ausbildungsplätze als offene Stellen.

In der Oberpfalz beispielsweise hatte ein unversorgter Jugendlicher bis zum Stichtag 31. Dezember mehr als 52 offene Ausbildungsplätze. Noch können in Mittelnfranken aus 7,6 beworbenen Stellenbewerbern ohne Ausbildungsstellen aussuchen. "Selbst wenn Sie bis Ende des Monats keinen Auszubildenden finden, haben Sie noch die Chance, Ihren Ausbildungsstellenplatz bis zum Ende des Berichtsjahres zu füllen.

Für die Nachwuchskräfte, die eine Lehre aufnehmen wollen, tun wir alles, was wir können. Für junge Berufseinsteiger ist es daher besonders wertvoll, auf die Auseinandersetzung mit Alternativmöglichkeiten zum Traumjob vorbereitet zu sein. Im Betrieb eröffnen sich Chancen, wenn Unternehmer angeblich schwächere Bewerberinnen und Bewerber ansprechen oder den Ausbildungsberuf des angeboten werden.

Es gibt vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten für ein Training. Wir haben im vergangenen Lehrjahr fast 67 Millionen EUR in Vorbereitungs- und Begleitmaßnahmen für die Berufsausbildung gesteckt, davon 5,7 Millionen allein in die Berufsausbildung, die zunehmend von den Unternehmen in Anspruch genommen wird", sagt Holtzwart. In diesem Jahr haben 1.635 der 4.242 als Antragsteller registrierten Jugendlichen eine Berufsausbildung begonnen, 231 wollen noch in diesem Jahr mit der Berufsausbildung starten.

Eine große Anzahl junger Flüchtlinge befindet sich in der Vorbereitungsphase für die Berufsausbildung (782). Zusammen und mit Beharrlichkeit machen wir alle Jugendlichen - egal welcher Abstammung - ausbildungsfähig in den Betrieben", sagt Holtzwart. 81.008 Jugendliche hatten im vergangenen BJ. Interesse an einer Auszubildenden.

Insgesamt 1.567 Nachwuchsbewerber haben sich für ein Studienprogramm entschlossen, weitere 427 haben sich für ein Praxissemester angemeldet. "Die Förderung junger Menschen in die Bildung unmittelbar nach der Schulzeit ist eine Selbstverständlichkeit. Ist der Einsatz in der Lehre nicht unmittelbar möglich, gehen wir andere Wege. Jeder Jugendliche benötigt eine professionelle Sichtweise! "Holtzwart erläutert.

"In Deutschland gibt es derzeit fast 330 angemeldete Auszubildende. Dennoch konzentriert sich die Jugend auf eine Hand voll gewünschter Ausbilder. Auch in diesem Jahr steht bei den Nachwuchskräften die Berufsausbildung zum Bürokaufmann an erster Front, während bei den Nachwuchskräften nach wie vor der Kraftfahrzeugmechatroniker im Vordergrund steht. Eine unserer Hauptaufgaben bei der beruflichen Wahl ist es, den Jugendlichen die Augen für andere Berufsgruppen zu eröffnen, die ihren Interessensgebieten und Kompetenzen gerecht werden.

Es geht den Unternehmen darum, die Einstellung anzupassen und eine Öffnung gegenüber jungen Menschen zu schaffen, die auf den ersten Blick nicht den idealen Erwartungen entspricht. Wir haben für beide Parteien eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten", fasst Holtzwart zusammen.

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