Ausbildungsgehalt Altenpflege

Auszubildende für die Altenpflege

Die bundesrechtlich geregelte Ausbildung hat zum Ziel, sich auf das Staatsexamen nach dem Gesetz über Berufe in der Altenpflege vorzubereiten. Bildung - der Traumjob der Altenpflege Altenpflege ist anscheinend nicht der populärste Berufsstand, da es an Fachkräften mangelt. Aber es gibt auch Jugendliche, für die dieser Berufsstand eine berufliche Tätigkeit ist. Genau wie bei Joette Peersen. Dank einer Sondererlaubnis konnte sie ihre Berufsausbildung bereits im Alter von 15 Jahren beginnen.

"Dein endloser Tag, Johanna! "Obwohl sie viel zu tun hat, lässt sie sich Zeit für Selma Horns Arbeit.

Laut der jungen Geriätschwester legt sich die Handfläche der 85-Jährigen auf das Schienbein, um in aller Stille zu sprechen. Dabei ist es für Selma Horn egal, dass Jette Peersen kleiner ist als die meisten anderen im Job: "Sie ist ausgereift und erzogen. "Mehr aus Peinlichkeit und Mangel an Möglichkeiten hatte sich Jette Peersen im Alter von zwölf Jahren um ein Schülerpraktikum in einem Seniorenheim bemüht.

"â??Ich kam nach meinem Einsatz, d.h. nach meinem Praktika-Tag, nach Haus und sagte: Das ist mein Job - also: Ja, das ist es. "Die Danksagung der Älteren macht den Job so schön", sagt Jette Peersen. Sie arbeitet gerne in einer Anlage, in der das Arbeitsklima stimmt, in der es genügend Mitarbeiter gibt und sie erst beim Burnout nach Akkordarbeit arbeitet - die Altenhelferin kümmert sich um etwa fünf Einwohner pro Arbeitsschicht.

Selbst wenn der Personalengpass in dieser Anlage nicht so auffällig ist, gibt es viel zu wenig Altersschwestern. Jette Peersen kann verstehen, warum diese Tätigkeit nicht so populär ist - als Altenpflegerin zum Beispiel wird man nicht so schnell satt. "Die Aufgabe ist anspruchsvoll: Altersschwestern müssen die Arzneimittel der Anwohner im Auge behalten, ihre Erkrankungen kennen, Dokumentarfilme verfassen, mit Medizinern und Verwandten umgehen, dann natürlich die Krankenpflege - man kann in der Krankenpflege nicht überempfindlich sein.

"Schleswig-Holstein setzt alles daran, mehr Jugendliche für eine Krankenpflegeausbildung zu begeistern. Das mag der Grund dafür sein, dass sich immer mehr Lehrlinge in Schleswig-Holstein für die Krankenpflege entscheiden: Gegenüber 2008 sind es rund 750 mehr. Beispielsweise sollen die Schulgebühren ganz gestrichen werden, die Betreuung kann an immer mehr Universitäten studiert werden, und auch das Ausbildungsentgelt soll erhöht werden - derzeit erzielen viele Praktikanten in Schleswig-Holstein in ihrem ersten Ausbildungsjahr 800 EUR pro Jahr.

Für Jette Petersens ist im Grunde genommen alles gut - aber nach ihrer Meinung sind die Stereotypen über ihren Berufsstand immer noch beständig. "â??Ich habe mit meinem besten Kumpel darÃ?ber geredet, er hat gerade die High School abgeschlossen und ich sagte zu ihm: Was ist mit der Betreuung, möchtest du sie haben?

Dann erklärte ich es ihm und er erkannte, dass Fürsorge mehr als nur Fürsorge ist. "Im Dienstraum spricht Jette Petersson mit ihrer Arbeitskollegin über die Neuankömmlinge. Wie erwachsen und kompetent ihre Mitarbeiterin im Alter von 19 Jahren ist, begeistert die 33-jährige Krankenschwester Rebecca Müller.

Dann muss man sich auch als Mensch wiederfinden, und so jugendlich ist es wirklich schwer. In der Tat hat sie einen wirklich guten Job gemacht. Wenn man ihnen mit Selbstvertrauen begegnet und sie mit Achtung betrachtet, geht das auch: "Auch die Erfahrensten können viel von Joette Peersen erlernen.

In den Alltag von Seniorenheimen bringt sie frische Luft und sieht die Situation entspannter.

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