Ausbildungsentgelt Altenpflege

Trainingsvergütung für die Altenpflege

Dadurch wird auch der Bedarf an Fachpersonal für die Altenpflege steigen. In der Altenpflege gibt es keinen allgemein verbindlichen Tarifvertrag, so dass das Ausbildungsgeld stark variieren kann. Wie hoch ist das Ausbildungsgeld?

Gehaltsentwicklung: Bekommen Sie auch mehr Zeit?

Ab dem ersten Quartal 2018 soll der Mindestgehalt für Pflegekräfte im West von 10,20 auf 10,55 EUR und im Ostteil von 9,50 auf 10,05 EUR anheben. Anfang 2019 soll der Minimallohn auf 11,05 im West und 10,55 im Ostbereich, vom I. Jänner 2020 auf 11,35 im West und 10,85 im Ostbereich angehoben werden.

Das Bundesarbeitsministerium erklärte einstimmig, dass der Mindestgehalt ab 2018 im Westteil um 3,4 Prozentpunkte und im Ostteil um 5,8 Prozentpunkte steigen und zur Harmonisierung der Löhne in beiden Teilen des Landes beitragen werde. Einige Mitarbeiter der Diakonie erhalten ab dem Stichtag des Jahres 2017 2,7 Prozentpunkte mehr Gelder.

Nach Angaben des Verbandes des Diakonischen Dienstgebers Deutschland (VDD) wird diese Anhebung erst zum Stichtag des Jahres 2008 für Mitarbeiter in den Bereichen Altenpflege, Wiedereingliederung, Jugendpflege, Ambulanzen und Beratungszentren aufgrund der "kritischen Refinanzierungssituation" greifen. Auch der Zeitzuschlag für Diakonie-Mitarbeiter steigt zu den angegebenen Zeiten um 2,7 vH. Alle Mitarbeiter der Diakonie erhielten bis zum Jahr 2016 bereits 2,6 Prozentpunkte mehr Gelder.

Aufgrund der neuen Steigerung von 2,7 Prozentpunkten ab Mitte Juni erhalten sie für beide Jahre eine Gehaltserhöhung von 5,3 Prozentpunkten. "Die Seniorenpflegeeinrichtungen und Beratungszentren in Nord- und Ostdeutschland stehen zunehmend unter wirtschaftlichem Drang. Im Großen und Ganzen erhofft sich die Unternehmerseite, zwei "gordische Knoten" überwunden zu haben - den seit Wochen schwelenden Streit um Vergütung, Anziehungskraft und Planbarkeit sowie die Wiedereingliederung der Arbeitskraft der Arbeitsrechtskommission.

In Bremen bekommen die rund 3.200 Mitarbeiter in der statischen und außerklinischen Altenpflege erstmalig einen Kollektivvertrag für AWO, DRK, Paritätische, diakonische und Caritas. Damit sind die Union und der Tarifausschuss für die Bremer Krankenpflege ihrem Bestreben, die Altenpflege deutlich zu verbessern, ein Stück näher gekommen. Zurückwirkend zum Jahreswechsel gelten die Vorschriften über Ferien, Jahres-Sonderzahlungen und Tantiemen.

Im Bereich der Stationärversorgung werden die neuen Gebühren ab dem I. Jänner, im Bereich der Ambulanz ab dem I. Okt. 2017 und bis zum Ende der Laufzeit im Jahr 2019 jedes Jahr signifikant steigen. Ferien 2017 - 29 Tage, ab 2018 - 30 Tage; jährliche Sonderzahlung 2017 - 45 prozentig, 2018 - 50 prozentig, mind. 900 EUR für Vollzeitarbeit.

Pflegepersonal: Anfangsgehalt 2017 - 14,50 Euro/Stunde, mit 39 Stunden Woche für die zweite 458,79 Euro/Monat; 2019 - 15,30 Euro/Stunde, mit 39 Stunden Woche für die zweite 594,45Euro/Monat. Pflegehelferinnen: Anfangsgehalt 2017 - 11 Euro/Stunde, mit 39 Stunden Woche 1. 865,29 E/Monat. 20119 - 11,97 Euro/Stunde, mit 39-Stunden-Wochen 27. 029,78Euro/Monat. Nach und nach bekommen die 3.900 Mitarbeiter und Auszubildenden der Pflege am Uniklinikum Leipzig (UKL) mehr Mittel.

Laut Tarifvertrag zwischen der Industriegewerkschaft Verdi und dem UKL-Exekutivkomitee werden die Einnahmen in vier Phasen um 7,3 Prozentpunkte zulegen. Die erste Steigerung um 2,3 Prozentpunkte wird ab Anfang des Jahres wirksam. Die Einnahmen werden ab dem Stichtag um weitere 1,7 Prozentpunkte zulegen. Dadurch werden die Einnahmen 2017 um vier Prozentpunkte zulegen.

Weitere zwei Prozentpunkte sollen am I. Januar 2018 und weitere 1,3 Prozentpunkte ab dem I. Oktober 2018 erfolgen. Die Vergütung der Praktikanten erhöht sich am Stichtag um 40 EUR pro Jahr und die der zukünftigen Krankenschwestern um 55 bzw. 50 EUR. Die Geltungsdauer des Tarifvertrages beträgt 23 Monate bis zum Stichtag 2018.

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