Ausbildungscoaching

Trainingscoaching

ANGELEGT - Trainingscoaching für Flüchtlinge in Berlin. Trainingscoaching für Flüchtlingsjugendliche Florenz Eichenmüller ist Ausbildungscoach bei der Gruenenbau gGmbH. Die Sozialwissenschaftlerin hilft Jugendlichen und Neuzuwanderern bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, Arbeitsplatz oder einer Qualifikation. Ungeachtet ihres Aufenthaltes und ihrer Rechtskompetenz werden Jugendliche gefördert. Floren Eichenmüller: Zu Beginn des Projektes haben wir mit den Empfangs- und Aufnahmeklassen der Schule Kontakte geknüpft und mit den dortigen Schülersozialarbeitern geredet.

Auch hier in Dortmund gibt es einen außerplanmäßigen Bildungsstandort für jugendliche Fluechtlinge und EU-Immigranten. WbF: Welche Möglichkeiten bietet das Trainingscoaching von Grünau? Eichenmüller: Das Spektrum erstreckt sich von der ersten Einweisung, wohin es berufsbezogen gehen könnte, über die Information über das deutsche Bildungssystem bis hin zur Betonsuche nach einem Ausbildungsstellen. Danach brauchen wir eine Genehmigung für den Lehrplatz.

WbF: Wie viele Flüchtlinge hast du im Austausch? Eichenmüller: Wir sind kein platzsparendes Großprojekt, wir haben in den vergangenen zwei Jahren rund 200 jugendliche Flüchtlinge betreuen können. WbF: Was sind die Anforderungen an die Teilnahme junger Flüchtlinge am Green-Building-Programm? Eichenmüller: Die Grundlage, um mit uns ins Gesprächsthema zu kommen, sind gute Kenntnisse der deutschen Sprache.

Fremdsprachenkenntnisse sind eine wesentliche Grundvoraussetzung für das Training. WbF: Wie überzeugt man Unternehmen, jugendlichen Flüchtlingen ohne sicheren Aufenthalt einen Ausbildungsstellenplatz anzubieten? Eichenmüller: Mein Standartargument ist, dass es einem Unternehmen mit jedem Auszubildenden vorkommen kann, dass er seine Berufsausbildung bricht. Bei Jungtieren ist das Verlustrisiko aus solchen GrÃ?nden erheblich niedriger.

Für sie hat die Berufsausbildung oft eine ganz andere Bedeutung, da sie für die Aufenthaltsgenehmigung sehr bedeutsam ist. Das Risiko, aus einer fortlaufenden Schulung ausgewiesen zu werden, ist sehr gering. Eine Abschiebung ist nicht möglich. Eichenmüller: "Wir bemühen uns, die Unternehmen von der administrativen Arbeit zu entlasten, weil kein Unternehmer das tun will. In der Praxis bedeutet das, dass wir, sobald wir einen Lehrvertrag in der Hand haben, zur zuständigen Behörde gehen und um eine Genehmigung nachsuchen.

Am schlimmsten ist, dass jungen Menschen keine Genehmigung gegeben wird und sie sich einen neuen Bewerber aussuchen müssen. WbF: Und wie motiviert man Jugendliche, trotz ihres ungelösten Zustandes, sich um die Berufsausbildung zu bemühen? Eichenmüller: Mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass der Aufenthalt durch Training gesichert werden kann.

Häufiger tritt jedoch das Nachteil auf, dass die Jugendlichen unmittelbar eine Arbeit aufnehmen und ein Einkommen erzielen wollen, weil sie möglicherweise noch wegen des Fluges verschuldet sind oder ihre Familien in ihrem Heimatland versorgen wollen. Wir erzählen ihnen immer, dass es auf lange Sicht Sinn macht, in den kommenden zwei bis drei Jahren wenig zu erwirtschaften, aber eine abgeschlossene Lehre zu haben.

WbF: Können Sie uns ein aktuelles Beispiel für einen jugendlichen Flüchtigen nennen? Eichenmüller: Es gibt ein sehr gutes Beispiel: Das Gebäude kam im September 2014 zum ersten Mal zu uns, um Coaching auszubilden. Deshalb bot er ihm eine Ausbildung an. Nach langem Hin und Her bekam er auch eine Ausbildungsgenehmigung.

Gerade dieser Aspekt ist jedoch sehr angstbesetzt mit den Jugendlichen. Schließlich konnte er jedoch seine Lehre aufnehmen. Justizminister Eichenmüller: Ein Erfolg ist, dass wir viel Zeit in die Vernetzung investiert haben. Auch hier in Dortmund hat die Handwerkskammer nun ein großes Schulungsprojekt für Flüchtlinge.

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