Ausbildungsberufe Liste 2016

Lehrstellenliste 2016

Er führt mit ca. 29.000 Abschlüssen im Jahr 2017 die Liste der Top 10 der Ausbildungsberufe an. Eine Liste der 20 besten Ausbildungsberufe im Jahr 2016 erhalten Sie vom Bundesamt. Anhang 1 der Positivliste - Übersicht über die einzelnen Ausbildungsberufe.

Der DGB präsentiert Liste der 10 unschönsten Ausbildungsberufe " DKP-Nachrichtenportal

Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der offenen Stellen weiter angestiegen. Die Lehrstellenknappheit ist nach Angaben der DGB-Experten auf 10 Bereiche fokussiert. Die Problematik ist selbstgemacht, sagt DGB-Vizepräsidentin Elke Hannack. "Die Ausbeutung junger Menschen als Billigarbeitskräfte führt dazu, dass sie sich nicht mehr auf diese Betriebe beziehen". Im Jahr 2015 stieg die Anzahl der freien Stellen auf rund 40.000.

Das ist im Vorjahresvergleich (2014) eine Steigerung von 10,4 vH. Dadurch wurden 7,5 Prozentpunkte des Angebots des Unternehmens nicht erfüllt. Das, obwohl rund 81.000 Bewerbungen auf der Suche nach einem Ausbildungsstellenangebot sind - das Doppelte der offenen Stelle. Nach heutiger DGB-Expertise fällt auf, dass bei weitem nicht alle Ausbildungsberufe personelle Probleme haben.

Besonders 10 Berufsgruppen aus der Hotellerie und Gastronomie sowie aus dem Gewerbe haben große Berufsprobleme - und das seit Jahren. Diese Ausbildungsberufe hat sich der DGB näher angesehen: Welche Leistungen erbringen die Berufsgruppen bei der Befragung der Lehrlinge im DGB-Jugendausbildungsbericht? Das Ergebnis ist eindeutig: Beträgt die mittlere Abbrecherrate 24,6 Prozentpunkte, reicht sie für diese 10 Berufsgruppen von 35 bis 51 Prozentpunkten.

Jeder zweite Restaurantfachmann scheidet aus! In dem Ausbildungsbericht befragen die DGB-Jugendlichen jedes Jahr die Auszubildenden nach ihrer Befriedigung über die Qualitäten ihrer Berufsausbildung. Aber auch hier liegen die drei Berufsgruppen im Ausbildungsbericht seit Jahren einheitlich und durchgängig am untersten Ende der Wertschöpfungskette. Nach Ansicht der Experten gibt es in fast allen Aspekten deutliche Defizite, die Zweifel an der "Ausbildungsreife der Betriebe" in diesen Bereichen aufkommen lassen.

Damit wird für Elke Hannack, Stellvertreterin der Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), deutlich: "Der Mangel an Auszubildenden ist in einigen Bereichen selbstgemacht. Betriebe, die Jugendliche als Billigarbeitskräfte ausbeuten, sollten nicht überrascht sein, wenn sich niemand mehr meldet. Wenn Sie Jugendliche für eine Lehre begeistern wollen, sollten Sie keine Hochglanzkampagne an Oberschulen auflegen. Stattdessen muss die betriebliche Bildung verbessert werden, sonst werden die Jugendlichen auch in Zukunft die Wende in diesen Berufen vollziehen.

Wer als Unternehmen wettbewerbsfähig sein will, muss seine Praktikanten besser entlohnen, die Ausbildungsqualität erhöhen, mehr Praktikanten einstellen und die Ausbildungsverhältnisse deutlich optimieren. "Die Regierung muss nun agieren und die Qualifikation von Ausbildern zwingend vorschreiben", so Hannack. Elke Hannack kommentiert mit Bezug auf den Bericht der Regierung über die Berufsbildung die Ausbildungssituation junger Frauen: "Junge Mädchen haben in der Tendenz einen besseren Schulabschluss, aber ihr Bildungsvorteil geht im Berufsleben rasch verloren.

Geschlechterstereotypen prägen die berufliche Entscheidung und den Bildungsweg. Auch in der beruflichen Bildung gibt es ein Lohngefälle bei typischen Damen- oder Herrenberufen. Der "Bildungsausbau" jugendlicher Mädchen wird nicht in Ausbildungs- und Arbeitsberufe umgerechnet. Im Rahmen der beruflichen Orientierung müssen Rollenstereotypen abgebaut und die ganzen Fähigkeiten jugendlicher Mädchen befördert werden."

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