Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst

Lehrstellen im öffentlichen Sektor

Zusatzleistungen und die Vielfalt der Berufe machen den öffentlichen Dienst zu einer lohnenden Alternative in der Karriereplanung. Die öffentliche Verwaltung gilt als besonders zukunftssicher, profitabel und entsprechend begehrt. Schulung im öffentlichen Dienst In der öffentlichen Verwaltung werden nicht nur Sonderberufe für den öffentlichen Sektor trainiert, sondern auch bei der Industrie- und Handelskammer registrierte Berufsgruppen und Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Die Personalstatistik des Bundesamts für Statistik umfasst auch die Beamten im vorbereitenden Dienst, Kandidaten und angehende Rechtsanwälte als Ausbildungspersonal.

Gemäß dieser ergänzten Definition haben sich zum 31. Dezember 2014 rund 202.900 Menschen im öffentlichen Sektor (Bund, Bundesländer, Kommunen, Kommunalverbände, Sozialversicherungen und die Agentur für Arbeit sowie rechtlich selbständige öffentlich-rechtliche Institutionen) in der Berufsausbildung befunden. Am Ende der Berufsausbildung haben insgesamt 105. 200 Menschen ihre Beamtenausbildung durchlaufen. 24. 400 hatten im Zuge oder nach dem Studium einen Lehrvertrag geschlossen, ohne als Beamte eingestellt zu werden.

In den anderen Lehrberufen wurden 79.300 Lehrlinge eingestellt. Dies sind vor allem Ausbildungsgänge nach dem BBiG und für Gesundheitsberufe. In den nachfolgenden Erläuterungen wird unter dem Stichwort "Trainee" nur die letztgenannte Personengruppe betrachtet. Der Ausbildungserfolg des öffentlichen Dienstes ist mit den ausgewiesenen Zählungen nach Verantwortungsbereichen nicht zu vergleichen (vgl. Kap. A4.2), da den Verantwortungsbereichen vom öffentlichen Dienst abgeschlossene Lehrverträge in Lehrberufen der Wirtschaft, des Handels oder des Handwerks zugeordnet sind.

Bei den Ausbildungssätzen ist zu beachten, dass die Statistiken über die Zahl der Beschäftigten zum 31. Dezember nur ein unvollständiges Bild der Ausbildungsleistungen des öffentlichen Sektors vermitteln. Bis zu diesem Datum können ganze Ausbildungskohorten ihre Berufsausbildung bereits abgeschlossen haben, während neue Ausbildungskohorten ihre Berufsausbildung erst zu einem späteren Zeitpunkt einleiten. Nach Angaben der Innendienststatistik des Bundesministeriums des Inneren über die Ausbildungsleistungen im direkten Föderalen Dienst beträgt die Bildungsquote zum Bilanzstichtag 15 6,9% ? 2014.

Vergleicht man die 79.300 Lehrlinge mit dem hauptamtlichen Anteil der sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, so beträgt die Lehrlingsquote zum 31. Dezember 2014 3,4 Prozent unter Im Bundesbereich gab es mit einer Rate von 5,6 ? eine verhältnismäßig große Anzahl von Ausbildungsverhältnissen. Seit 2000 ist die Bildungsquote im öffentlichen Sektor im Ganzen rückläufig Chart A5.2- . Die Entwicklungen in den verschiedenen Beschäftigungsfeldern waren uneinheitlich.

Die Bundesbildungsoffensive führte zu einer deutlichen Erhöhung der Ausbilderquote. Hier hat sich die Quotenzahl seit dem Jahr 2000 bis 2010 fast verdreifacht und ist seither wieder zurückgegangen. Dies ist vor allem auf den geringeren Ausbildungsplatz in der Kranken- und Pensionsversicherung sowie auf die in diesem Zeitraum gestiegene Mitarbeiterzahl bei der BA zurückzuführen.

Die Abnahme im Kommunalbereich ist nicht zuletzt auf die Abspaltung von städtischen Spitälern aus dem öffentlichen Sektor zurückzuführen, da diese einen vergleichsweise großen Anteil an der Ausbildung haben. Bis zur Jahresmitte 2014 gab es 14.900 öffentlich-rechtliche Ausbildungsstellen in Spitälern, Universitätskliniken und Krankenpflegeeinrichtungen.

Es ist zu beachten, dass Spitäler, die in einer privaten Gesellschaftsform geführt werden, z.B. B. als ?B. als Gesellschaft mit beschränkter Haftung, nicht zum öffentlichen Dienst gehören, auch wenn sie zu 100 Prozent im Besitz des öffentlichen Sektors sind. Weitere 19.800 Lehrlinge wurden in privaten Spitälern ausgebildet, die größtenteils von öffentlichen Auftraggebern übernommen wurden. Die weiblichen Auszubildenden im öffentlichen Sektor waren mit einem Marktanteil von 62,4?% eindeutig in der überwiegenden Zahl.

Der Anteil der Frauen betrug im Jahr 2000 66,551%. In den neuen Bundesländern einschließlich Berlin gab es bis zur Jahresmitte 2014 14.200 öffentlich-rechtliche Ausbildungsstellen; 65.100 davon lagen auf dem ehemaligen Gebiet der Bundesrepublik. Mit nur 2,4 Prozent ist die Ausbildungsstellenquote in den neuen Bundesländern damit signifikant unterdurchschnittlich. In den neuen Bundesländern waren es 3,7 Prozent.

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