Ausbildungsabbruch

Beendigung der Schulung

Zahlreiche Auszubildende entscheiden sich, ihre Ausbildung aufzugeben und nach einer Alternative zu suchen. Das sind die Gründe für den Abbruch! Finden Sie heraus, was gesetzlich zu beachten ist und welche Alternativen es gibt, um aus der Ausbildung auszusteigen. Welche rechtlichen Bedingungen gelten, wenn sich Dropouts nicht vermeiden lassen?

Ängste und Schwierigkeiten in der Berufsausbildung?

In der Regel kommen mehrere Faktoren zusammen, wenn es zu Problemen kommt. Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass Sie zunächst über die Ursachen nachdenken. Häufig vorkommende Ursachen sind z.B.: Schwierigkeiten mit dem ausgewählten Berufsstand (z.B. mit Gesundheitsvorschriften). Auch im Dialog mit Ihrem Trainer oder Lehrer an der Berufsfachschule können einige Problemstellungen gelöst werden.

Verzicht auf das Training: Dann gehe ich einfach!

Susanne Johannis* absolvierte ihr erstes Hotelpraktikum in der achten Jahrgangsstufe. Da das gut war, hat sie nach dem Abitur eine Lehre im Hotelbereich gesucht. Eine Lehre in einem Haus bei Heilbronn, drei Sternen, 56 Zimmern, viele Geschäftsleute, hat sie gefunden. Aber das Training mochte sie nicht: Sie war kurz im Zimmerdienst, sonst arbeitete sie Tag für Tag im Hotelgaststätte, wartete auf die Tauf- und Konfirmationsfeste, trank, klärte auf, stellte die Rechnungen auf.

Er sicherte ihr zu, dass sie auch andere Sender besser kennen lernen sollte - wie in der Ausbildungsverordnung vorgesehen. Allerdings wurde Johanni auch jedes Mal auf den nachfolgenden Listen dem Lokal zugeordnet. Also war es ihr genug: Nach einem Jahr hat sie ihre Lehre abgebrochen. Allerdings verläuft das System der dualen Berufsausbildung, in dem Jugendliche im Unternehmen und in der Berufsfachschule erlernen und für das sich Deutschland weltweit loben möchte, nicht mehr so reibungslos.

Handwerksbetriebe, Backstuben und Werkstätten beklagen, dass sie immer weniger Auszubildende finden. Die IHK beschwert sich immer wieder darüber, dass zu viele Jugendliche lieber zur Universität gehen würden als an die Arbeitswelt. Und immer mehr Auszubildende geben ihre Ausbildung auf. In jüngster Zeit hat die Anzahl der Vertragskündigungen einen Höhepunkt erreicht: 146. 376 Lehrverträge wurden 2016 vor Vertragsabschluss gekündigt.

Davon besonders stark tangiert sind Jugendliche, die Fachkräfte für den Bereich des Schutzes und der Sicherung werden wollen: Die Kündigungsquote betrug 50,7 vH. Die Arbeitsplätze im Hotel- und Gastgewerbe - der Bereich von Susanne Johannis* - kommen unmittelbar danach. Der Anteil der Hotelspezialisten liegt bei 40,8 Jahren. In seinem Ausbildungsbericht befragt der DGB die Auszubildenden regelmässig nach den Verhältnissen in ihren Unternehmen - die Hotel- und Gastronomieberufe liegen am Ende der Liste immer weit zurück.

Bei einem Geburtstagsfest von befreundeten Mitarbeitern am kommenden Woche nach der Schicht war die Feier meist schon zu Ende. "â??Ich hatte den Ã?berzeugung, dass wir Auszubildenden vor allem Billigarbeiter sein solltenâ??, sagt sie Ã?ber ihren Ausbilder. "Die NGG hat sich erneut eingehend mit den Kennzahlen des Ausbildungsberichts 2016 für die Sparte beschäftigt.

46,9 Prozentpunkte der Lehrlinge im Hotel- und Gaststättengewerbe haben mehr als 40 Wochenstunden gearbeitet. Bei allen Trainees lag die Zahl nur bei 15,9 Jahren. Auch: 55,1 Prozentpunkte der Jugendlichen, die im Gastgewerbe gelernt haben, haben regelmässig Mehrarbeit geleistet - aber nur 34,8 Prozentpunkte bei allen Lehrlingen.

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