Ausbildungen im Sozialen Bereich ohne Matura

Berufsausbildung im sozialen Bereich ohne Matura

Ein Fachhochschulabschluss ist daher ohne weiteres Studium nicht möglich. In der dreijährigen Berufsschule für soziale Berufe (z.B. Caritas Wien) werden verschiedene Ausbildungen im Sozial- und Pflegebereich vorbereitet. Anerkannt sind Personen mit einem anerkannten Berufs- oder Sekundarschulabschluss, nicht die Matura.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter arbeiten in verschiedenen Bereichen. Ein halbes Jahr Berufserfahrung im nicht-sozialen Bereich.

Universität für Sozialarbeit

Die Sozialarbeit beschäftigt sich mit Einzelpersonen, Angehörigen und Personengruppen in Problem- und schwierigen Lebenssituationen, mit Verbänden und vielschichtigen sozialen Sicherungssystemen sowie mit wirtschaftlichen, juristischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter arbeiten im Spannungsgebiet zwischen Mensch und Allgemeinheit und greifen mit zielgerichteten Maßnahmen ein, wenn eine unabhängige Lebensführung und gesellschaftliche Eingliederung gefährdet, begrenzt oder unmöglich ist.

Die Sozialarbeit ist eine vielschichtige Berufstätigkeit, die viel Fachwissen erfordert und höchste Ansprüche an Handlungsfähigkeit und Individualität des Professionals stellt. Die Sozialarbeit ist eine wichtige Aufgabe. Professionelles Agieren basiert immer auf den moralischen Maßstäben des Berufsstandes der Sozialarbeiter. In dem Bachelor-Studiengang an der HfS FHNW werden die notwendigen Kenntnisse vermittelt und Fähigkeiten aufbereitet.

Der Bereich Soziales umfaßt verschiedene Dienstleistungen und Tätigkeitsfelder in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Einrichtungen des Bildungs-, Ausbildungs-, Berufsbildungs-, Gesellschafts-, Gesundheits- und Justizsektors (z.B. Sozialleistungen, Dienste für gesellschaftlich wahrnehmbare Kleinkinder und junge Menschen, Gemeindearbeit, Jugendfürsorge, Schulsöldnerei, sozialpädagogische Familienförderung, Strafen und Maßnahmen, Gnadenhilfe, Dienste für Menschen mit Entwicklungsstörungen und Behinderung, Psychosozialberatung, betriebliche Sozio- und Drogenförderung, Suchthilfe).

Der Bachelorstudiengang Soziale Sicherheit besteht aus den folgenden Pflichtmodulen, die von allen Studenten zu absolvieren sind: Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Wahlmodule. Spezialisierungen sind eine gegliederte und fachspezifische Kurskombination, in der die Studenten die Möglichkeit haben, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit einschlägigen Bereichen der Sozialarbeit zu erweitern, einschließlich der entsprechenden theoretischen Diskussionen, Konzepte und Formen der Praxis.

Der Praxisbezug ist ein konstitutiver Bestandteil der sozialarbeiterischen Weiterbildung und wird sowohl begrifflich als auch gestalterisch in den Bachelorstudiengang eingebunden. Zur Erfüllung dieses rechtlichen Auftrags kooperiert die HfS FHNW in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und praktischen Einrichtungen. Dazu gehört eine sechsmonatige Berufserfahrung im praktischen Bereich der Sozialarbeit.

Im Falle einer branchenspezifischen Berufsausbildung (Fachkraft für Supervision mit Fachabitur, Fachabitur für Sozialarbeit oder Fachoberschule für Sozialpädagogik) ist das halbjährige vorherige Praktikum im Bereich der Sozialarbeit nicht erforderlich. Sie ist mit rund 1300 Bachelor- und Masterstudenten und 1000 Weiterbildungsteilnehmern die größte Universität für Sozialarbeit in der deutschsprachigen Schweiz. So wurde der Muttenzer Ort zum vierten FHNW-Campus und noch wichtiger als Ausbildungsstandort für die Metropolregion erweitert.

Der neue FHNW-Standort Muttenz wird ab Herbst 2018 Studien- und Arbeitsstätte für rund 3700 Studierende und 800 Mitarbeiter sein.

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