Ausbildung zum Journalisten

Journalistenausbildung

In Deutschland geht die journalistische Ausbildung sehr unterschiedliche Wege. Der Journalismus hat viele Möglichkeiten, zum Beispiel: Es gibt keine obligatorische Schulung für Journalisten. Mit dem Journalistenberuf ist es nicht so einfach, denn streng genommen gibt es keine klare Stellenbeschreibung und keine einheitliche Ausbildung. Journalistenausbildung: Hier finden Sie Informationen über die Anforderungen an die schulische Ausbildung, Aufgaben & freie Ausbildungsplätze.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeitung | < Quelltext bearbeiten]

In Deutschland geht die Journalistenausbildung sehr unterschiedliche Wege. Einerseits wollte er den Nachwuchsjournalisten eine wissenschaftlich fundierte, berufsorientierte und publizistische Ausbildung bieten, um das Presseniveau zu erhöhen. Das Werner Friedmann Institut, der Wegbereiter der Dt. Schule für Publizistik, wurde 1949 als eine der ersten Journalismusschulen der BRD ins Leben gerufen.

Die Hochschulen in Berlin (FU), Münster und München waren die ersten, die einen Schwerpunkt im Bereich des Publizismus anboten, aber nicht notwendigerweise als professionelle Vorbereitung für Journalisten; es gab auch die Dt. Journalismusschule in München. Weil die Diplomarbeit oft behauptet wurde, dass der Publizismus ein begabter Beruf sei, der keine besonderen Qualifikationen voraussetzte, wurde wenig Gewicht auf eine zielgerichtete Aus- und Weiterbildung gelegt.

Das Journalismusstudium an der Karl-Marx-Universität in Leipzig war dagegen ein bedeutender und staatsregulierter Ansatz für die DDR. Waren es nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch wenige junge Menschen, die Journalisten werden wollten, so ist die Zahl der Anfragen seit einigen Jahren sehr hoch. Von einem " Traumjob " ist trotz einiger Schwierigkeiten oft die Rede, zum Beispiel Jörg Sadrozinski, Direktor der German School of Journalism.

Darüber hinaus bilden auch konzerneigene und verlegerische sowie unabhängige (auch kirchenorientierte) Journalismusschulen aus, teils in Zusammenarbeit mit Universitäten, teils in Teilzeit. Auch Fernunterricht ist möglich. Bei vielen Verlagen ist ein Lektor für die Schulung verantwortlich. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Fachredaktionen Bewerbertests und Auswahlinterviews durchführen, die darüber befinden, ob ein Trainingsvertrag abgeschlossen wird oder nicht.

Dabei sind in publizistischen Berufsgruppen in der Regel folgende Merkmale wichtig: gutes Aussehen, starke Kommunikations- und Mannschaftsfähigkeiten, eine überdurchschnittlich gute Grundausbildung, politisches, soziales, kulturelles und anderes Wissen, rasches Verständnis, Belastbarkeit, schnelle Anpassung an neue Gegebenheiten, Recherche-, Schreib- und Sprechgefühl sowie visuelle und akustische Gestaltung, Gefühl für beliebte Einsatzthemen, Verlässlichkeit, Geduld, Durchhaltevermögen, Englisch-, Foto-, PC- und Internetzugangskenntnisse, Fahrausweis.

In den verschiedenen Ausbildungsgängen werden die Grundzüge der journalistischen Tätigkeit, insbesondere in den Fachredaktionen, aber auch in den entsprechenden Lehrveranstaltungen und Lehrveranstaltungen vermittelt. Grundlegende Kenntnisse des Medienrechts, der Medienstruktur und z.B. des Kommunal- und Haushaltsrechts sind ebenfalls Teil der Ausbildung. Findet die Ausbildung in einer redaktionellen Abteilung statt, passieren die Trainees je nach Unternehmensaufbau mehrere Bereiche, darunter Bereiche wie z. B. die Bereiche Technik, Presse, Wirtschaft, Soziales, Medien, Kultur, Mixed Media, Naturwissenschaften und Zeitschriften.

Entscheidend für die Ausbildung sind die besonderen Gegebenheiten und Anforderungen der Radio-, Fernseh- und Online-Redaktionen. In den verschiedenen Ausbildungsgängen ist nur die Ausbildung für die tägliche Zeitung und Zeitschrift tariflich festgelegt, aber im Unterschied zur Ausbildung im industriellen und kommerziellen Sektor gibt es keine detailliert geregelten Rechtsvorschriften. Für die Zeitungen und Periodika gelten jedoch seit 1990 beispielsweise für die Mitgliederverlage des Bundesverbands der deutschen Zeitungsverlage Anforderungen an Alter (18 Jahre), Laufzeit, Ausbildungsinhalt und Vergütung; dazu gehören auch die Teilnahme an berufsbegleitenden Freiwilligenkursen.

"Man fragt sich zu Recht, warum dem Journalisten, dessen soziale Bedeutung in der heutigen Massen-Demokratie erkannt wird, oft erlaubt ist, essentielle Stellungen im Mediasystem ohne vorherige Ausbildung einzunehmen. "In der Publizistik- und Journalismuswissenschaft werden Typen von Journalisten herangezogen, die der Meinung sind, dass sie dem Rest des Landes das Zusammenleben erläutern müssen. Günther Kieslich: Junge Journalisten in der BRD.

Bundverlag, Köln 1974, ISBN 3-7663-0080-6 Jörg Aufermann, Ernst Elitz (Hrsg.): Ausbildungsgänge zum Medienschaffen. Inventare, Kritiken und Varianten der Journalismusausbildung. West-Deutscher Verlagshaus, Ostdeutscher Verlagshaus, 1975, ISBN 3-531-21259-1 Andreas Johannes Wiesand: Journalistenbericht: Berufliche Situation - Beweglichkeit - Journalistische Diversität. Freiwilliger Volker Spiess, Berlin 1977, ISBN 3-920889-48-7 Walter Hömberg (Hrsg.): Journalausbildung. Österreichischer Journalist, München 1978, ISBN 3-88295-004-8 Georg Würtlein: Journalist.

1980, DNB 811053520. Volker Schulze (Hrsg.): Wege zum Publizismus. 1986, DNB 944503292. Lothar Manhart: Radio- und Fernsehberufe mit Ausbildungsgängen. TR-Verlagsunion, München 1986, ISBN 3-8058-1878-5 Stefan Hupka und andere : Journalistin werden - aber wie? Rowohlt, Reinbek 1986, ISBN 3-499-15625-3 Ulrich P. Schäfer, Thomas Schiller, Georg Schütte (Hrsg.): Publizistik in Wissenschaft und Technik.

Artikel zur journalistischen Ausbildung an Universitäten. UVK, Konstanz 1999, ISBN 3-89669-268-2. Bernd Blöbaum: Zwischen reaktion und reflection. Einbindung von Wissenschaft und Praktikum in die journalistische Ausbildung. Klaus-Dieter Alteppen, Walter Hömberg (Hrsg.): Journalistisches Training für eine sich wandelnde Medienwelt: Lit, Münster 2000, ISBN 3-8258-4886-8. West-Deutscher Verband, Wiesbaden 2002, ISBN 3-531-13637-2. Walter Hömberg, Renate Hackel-de Latour: Studienleiter Publizistik, Massenmedien, Kommunikation.

UVK, Konstanz 2005, ISBN 3-8252-2711-1 Lothar Hausmann und andere : Journalismusausbildung zwischen Naturwissenschaft und Praktik. QuaMedia, Dortmund 2008, ISBN 978-3-931981-99-0 Marcus Bösch und andere (Hrsg.): Kill Your Darlings. Anleitung für die Schulung von Journalisten. Lit, Berlin und andere 2012, ISBN 978-3-643-11895-0 Beatrice Dernbach, Wiebke Lockeren (Hrsg.): didaktische Aufbereitung der Presse.

Konzeptionen, Methodiken und Anwendungsbeispiele aus dem Journalismus-Training. Wolf Schneider, Paul-Josef Raue: Das neue Handbook für Publizistik und Onlinejournalismus: Der neue Leitfaden für die Medien. Rowohlt, Reinbek 2012, ISBN 978-3-499-62825-2 Jan Philipp Burgard, Moritz-Marco Schröder (Hrsg.): Der Weg in den Traberuf des Publizistik. Die Solibro, Münster 2012, ISBN 978-3-932-927-15-7. 11 Deutsche Journalistenvereinigung: Werdet Journalisten?

Ausbildungen und Karrieremöglichkeiten im Bereich Publizistik.

Mehr zum Thema