Ausbildung Zimmerer Niedersachsen

Lehre als Schreinerin Niedersachsen

Hofmeister von der Tischlerei Hoffmeister in Lamspringe im Süden Niedersachsens. Und wie soll ich....

? Zimmermann

Mit einer Schreinerei wollte er sich für etwas entscheiden - und war ganz besonders begeister. Wo andere in seinem Lebensalter gerade erst mit der Ausbildung oder dem Training anfangen, hat er bereits seinen Gesellenbrief dabei. Jetzt will die 20-Jährige aus dem Schwarzwald St. Georgen einen Abschluß als Bautechnikerin und Zimmermeisterin machen. "Schreiner sind im Unternehmen und auf der Großbaustelle tätig.

Mit ihnen werden auf der Großbaustelle Dach, Wand, Decke oder Balkon gebaut. "In der Ausbildung habe ich etwa 70 Prozentpunkte der Zeit auf der Großbaustelle und die restliche Zeit in der Schreinerei gearbeitet", sagt er. Im Rahmen der 3-jährigen Doppelausbildung im Unternehmen und in der Berufsfachschule lernt der angehende Schreiner als erster das Markieren und Verarbeiten von Holz.

"Zuerst mit einer simplen Handsäge", erläutert Karl Hofmeister von der Tischlerei Hofmeister in Niedersachsen. In fünfter Belegschaft leitet Hofmeister das Traditionsunternehmen und trainiert jedes Jahr zwei bis drei Jugendliche zum Tischler. Anschließend bearbeiten die Teilnehmer größere Bauteile wie Dachstühle und Wandaufbauten. Voraussetzung für die Ausbildung in einer Schreinerei ist in der Regelfall ein Abitur.

Ganz gleich, wie viele Arbeitsstunden ein Schreiner bereits auf der Großbaustelle oder in der Produktionshalle zugebracht hat: Das ist eine Frage der Zeit: Zahllose Leiter und Treppe erklimmen die Zimmerleute bei ihrer täglichen Arbeit. Oftmals sind sie in gefährlichen Höhen unterwegs, und trotz modernster Hebetechnik ist die physische Belastung immer noch hoch. "Die angehenden Schreiner müssen physisch bestens gerüstet sein, sie müssen den Willen zum Anfassen haben, und sie dürfen keine Angst vor Höhen haben", sagt Alexander Dietz von der Handwerkskammer Muenchen.

Aber auch mathematische Kenntnisse und eine gute räumliche Vorstellungskraft sind Teil des Tischlerhandwerks - und natürlich der Handwerkskunst. Du solltest auch wetterfest sein, denn ein Schreiner ist viel im Außenbereich tätig, unabhängig vom Klima. Der kalte, trockene und trockene Sommertag ist eher ein kühler als ein Regentag: "Die Erkältung stört mich nicht so sehr, denn der Organismus erzeugt bei der Arbeit eine grundlegende Wärme.

"Der Regenguss hingegen verschärft die Arbeitsumstände der Schreiner. So können Tischler nach Bestehen der Gesellenprüfung z. B. eine Fortbildung zum Vorarbeiter absolvieren, um die Führung größerer Baumaßnahmen in die Hand nehmen zu können. Derjenige, der seinen Master macht, kann dann selbst Lernende unterrichten. Abhängig vom Land wird die abgeschlossene Prüfung zum Tischlermeister oder -mechaniker auch als fachhochschulische Matura oder abiturisiert.

"Der Schreiner hat im Handwerk einen sehr hohen Bekanntheitsgrad, und das Ertragspotenzial ist hier entsprechend gut", sagt Dertz. Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung e. V. (BiBB) erwirtschaftet ein zukünftiger Tischler im ersten Jahr der Ausbildung zwischen 548 und 632 EUR, im zweiten Jahr bis zu 971 EUR und im dritten Jahr bis zu 1227 EUR.

Das Monatseinkommen nach dem Training beträgt je nach Land zwischen 2250 und 2500 EUR Bruttoeinkommen. Das Handwerk der Schreiner ist jahrhundertelang gewachsen, aber der Anspruch ist ungebrochen: "Klassisches Handwerk ist immer gefragt", sagt Thetz. Karl Hoffmeister ist sich auch der Zukunft zuversichtlich, dass gute Installateure stark nachgefragt werden: "Ingenieure können Gebäude am Computer projektieren, aber am Ende muss immer ein guter Tischler sie zu einem fertigen Gebäude machen".

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