Ausbildung Weiterbildung Unterschied

Training Weiterbildung Differenz

Weiterbildung oder Training, ein gravierender Unterschied. Ein Sonderfall der beruflichen Weiterbildung ist die Umschulung in einem anderen Beruf als der beruflichen Erstausbildung. Ein kleiner Unterschied aus steuerlicher Sicht. In der Regel sind die Ausbildungskosten nur begrenzt abzugsfähig.

Bildung versus Weiterbildung -: Ökonomie

Der Begriff "Aus- und Weiterbildung" wird im Bildungsrecht und in der Besteuerung anders ausgelegt. Das Steuersystem ist nicht ganz simpel, und die Abgrenzung zwischen abzugsfähigen Trainingskosten und Trainingskosten, die als solche nicht als solche steuerbar sind, ist nicht immer klar. Fortbildungskosten Die Fortbildungskosten sind als Anschaffungskosten (Berufskosten) abzugsfähig. Die Weiterbildung hat zum Zweck, das Fachwissen zu erneuern und die Praxis des selben Berufes mit verbessertem Wissen zu befähigen (Erhaltung des vorhandenen Wissens).

Ausbildungskosten, die dazu beitragen, dass der Steuerzahler in seinem traditionellen Berufsleben anspruchsvolle Tätigkeiten wahrnehmen kann, sind auch Fortbildungskosten (z.B. Abschluss einer Handwerksmeisterprüfung oder einer Fachhochschule). Als steuerrechtliche Weiterbildung wird der Abschluss der HWV nach der Kaufmannslehre nicht anerkannt, da damit ein Vorstoß in eine höherwertige berufliche Position angestrebt wird, die sich deutlich von der vorherigen Tätigkeit unterscheidet.

Selbstbehalt sind die tatsächlichen Aufwendungen, die vom Auftraggeber nicht erstattet wurden. Dazu gehören vor allem Kursgebühren, Reisekosten, Verpflegungs- und Übernachtungskosten, aber auch Aufwendungen für Schulmaterialien. Die Weiterbildung im In- und Ausland auf MBA-, LLM-Basis wird anders bewertet. Erfahrungsgemäß zögern die Investitionsbehörden etwas, bestimmte Ausgaben abzuziehen. Daher wird empfohlen, dass zusätzlich zu allen Begleitdokumenten die Erforderlichkeit dieser Ausgaben gegenüber den zuständigen Stellen nachgewiesen und begründet wird.

Umqualifizierungskosten für einen obligatorischen Arbeitsplatzwechsel (z.B. aus Gesundheitsgründen ) sind abzugsfähig. AusbildungskostenDie Bildungskosten sind nicht berufsbezogen und sollen dazu beitragen, Fachkenntnisse für eine zukünftige Aktivität zu erwerben. Dazu gehört die Erstausbildung, aber auch der Aufholprozess (MBA-Ausbildung nach Wegfall eines Wirtschaftsstudiums), die Zweitausbildung wie z.B. zum Juristen, die Ausbildung im Rahmen des Facharzttitels, das Berufsmatura etc.

Dass viele dieser Qualifizierungsmaßnahmen Fachkenntnisse und Berufserfahrungen erfordern und oft in Teilzeit abgeschlossen sind, deutet noch nicht auf ihre Qualifizierung als Ausbildungskosten hin. Zahlt der Auftraggeber einen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung der Arbeitnehmer, so ergibt sich die Fragestellung der Erklärung im Lohnabrechnung und der Steuerbehandlung. Grundsätzlich ist zu beachten, dass es aus steuerlicher Sicht oft viel günstiger sein kann, wenn der Auftraggeber die Ausbildungskosten unmittelbar an das jeweilige Institut überträgt, als wenn er den Arbeitnehmer und der Arbeitnehmer die Auslagen bezahlen.

Die teilweise sehr einschränkende Anlagepraxis in Hinblick auf die Absetzbarkeit der Ausgaben stellt die Fragestellung auf, ob sie der Wirklichkeit der Fachwelt entspricht. Der strikte Unterschied im Steuerrecht zwischen Bildung und Ausbildung ist in vielen Faellen nicht mehr ausreichend.

Mehr zum Thema