Ausbildung Weiterbildung Schweiz

Weiterbildung Weiterbildung Schweiz

Folgende schweizerisch-deutsche Kantone bieten zusätzliche Inhalte. Das Training ist sehr praxisorientiert und die angehenden Geschäftsleute lernen die Vielseitigkeit der Reisebranche kennen. Sie denken sogar an eine Ausbildung an einer Fachhochschule?

Allgemeine und berufliche Bildung

Mit der kaufmännischen Ausbildung in einem Reiseunternehmen öffnen sich viele Möglichkeiten für junge Menschen. Mit ihm werden wichtiges Wissen und Schlüsselfähigkeiten erworben, die die Grundlage für eine Vielzahl von Weiterbildungsmaßnahmen bilden. Durch den ausgewogenen Zusammenschluss von Wissenschaft und Praktik, Allgemeinwissen und Spezialwissen werden die eigenen Zielvorgaben erreicht. Die Arbeit mit dem Computer ist Teil des Arbeitsalltags und ermöglicht viele Tätigkeiten wie die vollständige Verarbeitung des Kundendokuments oder die Bestimmung der gesuchten Information auf der ganzen Welt.

Das Training ist sehr praxisnah und die zukünftigen Geschäftsleute lernten die Vielfalt der Reiseindustrie mit ein.

Ein Orientierungsleitfaden für die Orientierung

Dies entspricht den Erkenntnissen der Bildungsuntersuchung 2011: Die untersuchten Lehrgangsteilnehmer legten keinen großen Wert auf die "Inhouse-Qualifikation" der einzelnen Mitanbieter. Das Bundesdiplom HF, die Fachhochschulprüfung HFP und das Bundesberufszeugnis FA genießen ein höheres Prestige. Gefragt sind noch mehr international ausgerichtete Studiengänge wie der MAS (Master of Advanced Studies), der derzeit an den Hochschulen boomt.

Weiterbildung: Keine Zukunftsperspektive trotz Abschluss?

Ungeachtet des chaotischen Zustands und der damit verbundenen höheren Ausgaben lässt sich die Bevölkerung in der Schweiz nicht von Weiterbildungsangeboten abbringen. Das wird auch durch den internationalen Konkurrenzkampf verstärkt: Wer seine Karriere vorantreiben will, muss zeigen, dass er beweglich, offen, leistungsbereit und ständig weitergebildet ist. Besonders intensive Weiterbildungsabschlüsse werden von allen, die eine Ausbildung oder einen Realschulabschluss haben und dann ins Berufsleben eintreten, erworben.

Mit dieser Berufsgruppe will man auf diese Weise das Hochschulabsolventenniveau erreichen", sagt Stefan Wilter, Leiter der Schweizer Koordinationsstelle für Pädagogische Forschung. Lediglich eine Personengruppe scheidet aus: Menschen, die nur die Pflichtschule abgeschlossen haben. "So verringern Weiterbildungsmaßnahmen die entstandene Lücke in der Grundausbildung nicht, sondern vergrößern sie noch weiter", sagt Wolf.

Die Erfahrungen von Frau Niedermann, Vorsteherin der Berufs-, Studien- und Karriereberatung Appenzell Außerrhoden, zeigen, wie sehr junge Menschen das Leitbild des "Lebenslangen Lernens" bereits verankert haben: "Sie kommen oft vor ihrer Ausbildung oder dem Abitur zu uns und informieren sich über Fortbildungsmöglichkeiten. "Im Allgemeinen wenden sich immer mehr Menschen mit Weiterbildungsfragen an die öffentliche Berufsberatung.

So sagt zum Beispiel der Zürcher Berufsberater des Career Centers: "Dank des Internets sind die Menschen viel besser als bisher auf dem Laufenden, aber nicht weniger wirr. Die hatten sich nicht genügend darüber aufgeklärt und waren dann enttaeuscht, dass das Thema manchmal etwas trocknend war", sagt sie. Nicht jeder ist so vielseitig wie die Firma Hünggeler, weiß Trainingsexperte Jürgen Enderli: "Es gibt Menschen, die von allem etwas mitnehmen, nur um sicherzustellen, dass sie nichts auslassen.

Viele haben den Terminus Weiterbildung bereits missverstanden. Die Weiterbildung erfordert ein gewisses Maß an Vorkenntnissen - theoretische oder praktische. Jeder, der auf einen Neuanfang hofft, hat es in der Praxis meist nicht leicht. Als Beispiel seien hier die Lehrveranstaltungen im Umfeld des Kulturmanagements genannt, so Endeerli. Neueinsteiger, die allein durch Weiterbildung einen Arbeitsplatz anstreben, sind oft enttäuscht" (siehe Gespräch mit Herrn Edlerli).

Die Bundesregierung soll mehr Ordnung in die Verwirrung der Weiterbildung bringen: 2006 verabschiedeten die Menschen die überarbeitete Bildungsverordnung, die auch die Weiterbildung auf neue Weise regelwerk.

Mehr zum Thema