Ausbildung und Vergütung

Training und Vergütung

Die in der Ausbildung verbrachte Zeit muss kurz sein. Bei nicht bestandener Abschlussprüfung hat der Auszubildende das Recht, seine Ausbildung fortzusetzen. Lehrlingsvergütung Die Praktikantin muss dem Praktikanten eine angemessene Vergütung einräumen. Er muss nach dem Alter des Praktikanten so berechnet werden, dass er mit fortschreitender Ausbildung zumindest einmal im Jahr zunimmt. Bei Anrechnung von Sachbezügen (z.

B. Unterkunft und Verpflegung) auf die Vergütung des Praktikanten müssen in jedem Fall mind. 25 Prozent der festen Gesamtbezüge kreditfrei sein.

Das Entgelt für den aktuellen Monat ist längstens am letzen Werktag des Monates zu zahlen. Besteht ein verbindlicher Tarifvertrag für den Praktikanten und den Praktikanten, dürfen um den Lehrvertrag herum keine anderen als die tariflichen Tarife vereinbaren werden. Die Verbindlichkeit des Tarifvertrages kann beim Praktikanten, bei den Betriebsräten oder - falls verfügbar - bei der Jugendrepräsentanz sowie bei den im Unternehmen bestehenden Mitgliedsgewerkschaften festgestellt werden.

Jede Tätigkeit, die über die festgelegte reguläre Tageslehrzeit hinausgeht, ist besonders zu entlohnen. Diese Sondervergütung für Mehrarbeit muss ebenfalls zumutbar sein. Bei der Arbeit an Sonn- und Feiertagen, die nur von jungen Menschen in gewissen Wirtschaftsbereichen ausgeübt werden darf, muss, soweit rechtlich möglich, bis zu einem gewissen Grad Freiraum eingeräumt werden.

Der Auszubildende muss für einen Zeitraum von bis zu sechs Kalenderwochen eine Vergütung bekommen, wenn er z.B. ohne eigenes Verschulden an einer Erkrankung leidet. Unter gewissen Bedingungen können Auszubildende eine Ausbildungsbeihilfe bekommen - vom Arbeitsministerium. Der Zuschuss wird in dem Umfang gewährt, in dem die für die Ausbildung notwendigen Ressourcen nicht ausreichen. Der Beihilfebetrag hängt sowohl vom Jahresüberschuss der Muttergesellschaft als auch vom Jahresüberschuss des Praktikanten (einschließlich Ausbildungsgeld) ab.

Lehrlingsvergütung bei Verlängerung der Lehrzeit

Guten Tag Kollege Steinbach, ich bin Ausbilder im Bereich der Verwaltungsassistenten der BABl. und hatte im vergangenen Jahr die Nachprüfung. In dem vom Walhalla Fa. Verlag unter ISBN 10: 3-8029-7350-X oder ISBN 13: 978-3-8029-7350-5 veröffentlichten Bericht zum Berufsausbildungsgesetz (Autoren: Herkert/Töltl) heißt es: Erweiterung des Berufsausbildungsverhältnisses nach einer gescheiterten Abschlußprüfung vor Ende der im Ausbildungsvertrag vorgesehenen Ausbildungsdauer, das berufsausbildungsverhältnisses geht selbsttätig über die Endzeit mit den am Ende des Ausbildungszeitraums bestehenden Pflichterfüllungen hinaus.

So ist beispielsweise prinzipiell nur die letzte bewilligte Vergütung zu zahlen. b) Die Vergütung für die Weiterführung der Ausbildung ist gegenüber der letzten während der regelmäßigen Ausbildung im Wesentlichen gleich geblieben. Wenn beispielsweise ein 3-jähriges Ausbildungsverhältnis auf Wunsch des Praktikanten bis zur nächsten möglichen Wiederholung erweitert wird, ist der Praktikant keinesfalls im vierten Jahr der Ausbildung, sondern noch im dritten.

Auf die im Tarifvertrag für ein viertes Lehrjahr geregelte Vergütung hat man daher keinen Anwartschaftsanspruch, sondern - mangels abweichendem Individual- oder Tarifvertrag zwischen den Vertragspartnern - muss die Vergütung in der jeweils letzten bewilligten Menge fortgeführt werden.

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