Ausbildung und Studium zusammen

Gemeinsam trainieren und lernen

Abitur und das erste Lehrjahr sind bereits gemeinsam mit den Universitäten erfolgreich abgeschlossen, so dass diese Sache "wie von selbst" abläuft. Training und Studium zugleich Die zwei parallelen Trainingswege sind kein Fußmarsch im Park. Dennoch wird die unmittelbare Verbindung von Studium und Unterricht immer beliebter. Lange Zeit im Ausland verbreitet - in Deutschland lange Zeit unmöglich: Studium und zugleich praxisnahe Ausbildung. Es ist ein alter Wermutstropfen, dass diejenigen, die von der Universität kommen, keine Vorstellung von der Praktik haben.

Sebastian Jacobi kann das auch nachweisen. Gerade hat der 26-Jährige sein "Studium in einer Praxisgemeinschaft" (StiP) abgeschlossen. "Dies ist definitiv eine gute Gelegenheit, in kürzester Zeit Wissen und Erfahrung zusammenzubringen. "â??Eine Ausbildung und ein anschlieÃ?endes Studium zu absolvieren, wÃ?rde in der Regel sehr lange in Anspruch nehmen.

In den viereinhalb Jahren hat Sebastian nun sowohl eine Lehre als Wirtschaftsmechaniker als auch ein Studium des Maschinenbaus auf einen Streich abgeschlossen. Sebastian musste sich darüber keine Sorgen machen, denn sein im Gesundheitswesen tätiges Unter-nehmen, die B. Braun Melsungen AG, bot ihm bereits zu Anfang des "StiP" die Möglichkeit einer unbegrenzten Übernahmemöglichkeit.

Sebastian Jakobi kann auch ein Stück darüber anstimmen, dass der Weg zwischen Vortragssaal und Trainingszentrum nicht gerade ein Spaziergang im Park ist. Gemeinsam mit seinen drei "StiP"-Kollegen hat er in vielen Belangen - im Gegensatz zu seinen anderen Mitstudenten an der Universität Kassel - deutlich mehr erreicht und musste dabei an anderer Stelle zurückbleiben.

"Da ist es ganz schön schwer", sagt Sebastian. "Und während der innerbetrieblichen Ausbildung verbrachten die "StiPler" jeden Morgen um sieben bis fünf Uhr abends in der Lehrwerkstatt oder in den einzelnen Fachbereichen, um die unterschiedlichen Arbeits- und Geschäftsabläufe im Unternehmen kennenzulernen. "Sie brauchen gute Abstimmung, Fokussierung und letztendlich Ausdauer", sagt Sebastian und gesteht: "Viele andere Gebiete sind zeitweilig verloren.

Doch jetzt, nach dem Rankbuilding der letzten Jahre, ist Sebastian natürlich in Bestform mit zwei bekannten Oberflächen. Ungeachtet der hochgesteckten Ansprüche, der doppelten Belastung durch Studium und Ausbildung kann er das neue Gesamtkonzept "nur empfehlen". Bereits vor dem ersten Fachsemester startete er in einer achtköpfigen Arbeitsgruppe seine praktische Arbeit.

Der 22-Jährige hatte nach 51 Ausbildungswochen bei VW und in der Berufsfachschule bereits einen Abschluss als Wirtschaftsmechaniker in der Hand. Mittlerweile ist Carsten 26 Jahre jung und hat auch sein Studium abgeschlossen.

Mehr zum Thema