Ausbildung Pflege

Bildung Krankenpflege

Vor allem in der ambulanten Pflege bieten die Altenpflegerinnen und Altenpfleger auch therapeutische und medizinische Behandlungen an. Bildung - Chinas Versorgung sollte besser werden In China hat die Krankenpflegeausbildung einen gewissen Aufholbedarf, um den steigenden Bedarf der Menschen an medizinischer Versorgung zu decken. China und der Mittlere Osten fördern seit einigen Jahren die Kooperation im Gesundheitsfach. Ziel ist es, das Personal so zu qualifizieren, dass es die Gesundheitsbedürfnisse der heranwachsenden Population sowohl qualitativer als auch quantitativer Art erfüllbar ist.

Mit rund 1,3 Mrd. Einwohnern ist China etwa 17 mal so groß wie Deutschland. Im Jahr 2014 waren in China rund 2,2 Krankenschwestern pro 1000 Einwohnern verfügbar (Durchschnitt Asien: 3,3, EU: 8,4). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dies eine rasante Steigerung der Altenentwicklung, einen niedrigen Anteil an Frauen, einen stark gestiegenen Pflegebedarf, vor allem für ältere Menschen, und einen Mangel an Fachkräften - den "Krieg der Talente" - mit sich bringt.

In China wird die Ausbildung von Pflegefachkräften aktuell in fünf Stufen der Pflegeausbildung abgebildet: Facheoberschule, Hochschule, BA, MA, PHD. In China gibt es vor allem das klassische "disziplinierte Modell" mit Frontalunterricht und die Schwerpunkte Fachorientierung und klinische Krankheiten (biomedizinisches Modell). Der Auszubildende und Student übernimmt die einheitlichen Entwürfe und Spezifikationen durch "Notizen machen und passiven Konsum".

In der Ausbildung werden Gebiete außerhalb der stationären Akutversorgung wenig beachtet. Der Einsatz des Pflegepersonals ist auf den Einsatz für den erhöhten Patientendurchsatz hochspezialisiert.

Es ist zum Beispiel durchaus normal, dass Krankenschwestern allein für das Verlegen von Aufgüssen verantwortlich sind, dass andere Medikamente kontrollieren und dass andere Infusionstherapien durchführen oder überwachen. Eine Krankenschwester, die eine Ambulanz für Kinder und Kleinkinder und eine ambulante Infektionstherapie in Peking besuchte, erzählte mir, dass sie etwa 70 Katheter pro Schicht anlegt.

Sämtliche Arbeitsprozesse sind in einem sehr hohen Maß durchdacht. In China übernimmt das Pflegepersonal eine Vielzahl von Aktivitäten im medizinischen Umfeld, die in der Regel von uns durchgeführt werden und die meist medizinische Hilfe erfordern. Krankenschwestern in China unterliegen jedoch nach wie vor der Ärzteschaft und haben nach wie vor einen relativ geringen Berufsstand.

Die chinesische Strategie fördert verstärkt die weitere Entwicklung des Pflegeberufs und erweitert diese durch Regelungen. Schon 2007 wurde ein Ausbildungsausschuss des Kultusministeriums ins Leben gerufen, der für die Zulassung und Fortentwicklung von Pflegeprogrammen verantwortlich ist. Im Jahr 2008 wurde das Disease Prevention Act zur Fortentwicklung der Krankenpflege eingeführt. Die Fachrichtung Pflege wurde 2011 vom Regierungsrat zum "erstklassigen Fach" ernannt, so dass die Fachrichtung Pflege nun einen immer eigenständigeren Stellenwert erlangt.

In guter Kooperation und mit Rat und Tat der Bundesregierung haben die weit verbreiteten Pflegeeinrichtungen und Autonomien im Laufe der Jahre deutliche Fortschritte erzielt. Die Pflegeausbildung ist ein wesentlicher Bestandteil der chinesischen Gesundheitsfürsorge und wird von der Politik tatkräftig begleitet und geförder. Die Pflegeausbildung in China macht Fortschritte und braucht nun den Wandel von einem Biomedizinmodell zu einem pflegeprozess-orientierten und eigenständigen Vorbild.

Um ergebnis- und kompetenzbasierte Curricula zu entwickeln und damit den Anforderungen des Gesundheitssystems in China gerecht zu werden, benötigt die Bildungsmarktlandschaft didaktische Konzepte des problemorientierten und rollenspielorientierten Lernens. Die Volksrepublik China wird als eine gemeinsame Kultur mit hohem Kontext betrachtet, aber es ist sehr gut möglich, ein gutes und professionelles Arbeits- und Vertrauensverhältnis auf kollegialem und professionellem Niveau aufzubauen.

Potenzielle Studierende sind Pflegefachkräfte mit langjährigen Berufserfahrungen und Hochschulabschlüssen. Ziel ist der stetige Aufbau einer bedarfs- und zukunftsträchtigen Pflegekompetenz zur Qualitätssteigerung in der Klinik, ähnlich den bisher bekannten Anwendungsbereichen einer ANP (Advanced Nursing Practice).

Mehr zum Thema