Ausbildung österreich

Bildung Österreich

In Österreich finden Sie hier schnell und einfach Trainingskurse, Schulen, Akademien und Universitäten. Aufklärung im Gesundheitswesen in Österreich. Eine Übersicht

Gesundheitliche Probleme sind vielschichtig, kompliziert und verändern sich schnell. Auf der ganzen Welt gibt es Stimmen, die die Schaffung einer Belegschaft im Gesundheitswesen mit einer angemessenen Ausbildung im Gesundheitswesen fordern, um diesen Anforderungen zu entsprechen. Um die öffentliche Gesundheit zu stärken und sicherzustellen, dass die Beschlüsse im Gesundheitssektor auf der Grundlage wissenschaftlicher Beurteilungskriterien gefasst werden, sind attraktive Ausbildungsmaßnahmen im Gesundheitswesen erforderlich.

Die öffentliche Gesundheit ist eine große Disziplin mit vielen Fachgebieten, von der Gesundheits-förderung bis zur Gesundheitswirtschaft, Gesundheitsforschung, Seuchenforschung, Gesundheitswesen, Gesundheitswirtschaft, Gesundheitspolitik bis hin zur medizinischen Versorgung. Dieses weite Gebiet erfordert auch ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten. Die allgemeine und berufliche Bildung im Gesundheitswesen hat in Österreich keine sehr lange Geschichte. Seit Ende der 90er Jahre wurde der Ressourcenmangel im Bereich der öffentlichen Gesundheit immer wieder deutlich und hat seit der Jahrtausendwende zu einer Vielzahl von Bildungsinitiativen geführt.

Problemgerechtes, naturwissenschaftlich einwandfreies und gesellschaftlich gefestigtes Wissen muss daher im Gesundheitswesen Teil der Aus- und Fortbildung sein. Diese Tatsache ist zweifelsohne mit erheblichen Herausforderungen für die Ausbildungsanbieter im Gesundheitswesen verbunden. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die vorhandenen Möglichkeiten im Gesundheitswesen an Österreichischen Universitäts- und Fachhochschulstandorten.

Dabei wirft er einen genaueren Blick auf die Kurse zur Förderung der öffentlichen Gesundheit, aber auch darauf, wie weit die öffentliche Gesundheit in den vorhandenen Lehrplänen verankert ist. Österreich hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Ausbildungsinhalten im Gesundheitswesen entwickelt. Es sind Lehrveranstaltungen und Ausbildungsmöglichkeiten an Hochschulen und FHs entstanden, von denen einige die öffentliche Gesundheit als einziges Fachgebiet und andere die öffentliche Gesundheit als wichtiger Teil der Ausbildung in den Lehrplan integrieren.

Die Bedeutung der öffentlichen Gesundheit wurde auch in den eingerichteten medizinischen Lehrplänen anerkannt, und die öffentliche Gesundheit wurde in die akademische Ausbildung von Medizinern miteinbezogen. Der Artikel zielt daher darauf ab, die in Österreich existierenden Lehrveranstaltungen zum Thema Gesundheitswesen aufzuzählen und deren Inhalte in rein öffentlichen Gesundheitskursen zu erläutern.

Die Bewertung der Unterrichtsqualität und der inhaltlichen Bedeutung ist nicht das Anliegen der Studien. Die Palette der österreichischen Hochschulen besteht aus 22 Hochschulen, 22 FHs und 12 privaten Hochschulen (Stand: Jänner 2013)[6]. Das Studienangebot wurde in erster Linie auf der Grundlage der im Internet zur Verfügung stehenden (d.h. für Studieninteressierte zugänglichen) Information ausgewertet und damit bewußt aus der Sicht potenzieller Studienbewerber betrachtet.

Entsprechend begrenzt sich die Darstellung der Trainingsangebote auf die im Netz zur Verfügung gestellten Informationen. Die Auflistung der Kurse im Bereich des Gesundheitswesens (Tab. 1) umfasst nur Kurse von Institutionen, die in der oben genannten Stichwortliste des BMBF unter "Hochschulen" aufgeführt sind. Im Kurstitel musste der Begriff "Public Health" auftauchen.

In einer zweiten Zusammenfassung (Tabelle 2) sind diejenigen Studiengänge aufgeführt, die einschlägige Teilgebiete des Gesundheitswesens einbeziehen und mindestens einen Bachelor-Abschluss haben. Die Kurztitel mussten die Bezeichnungen "Public Health", "Health" oder "Health-" beinhalten oder das Curriculum musste einen inhaltlichen Ansatz für die relevanten Health-Content haben. Tab. 1 gibt einen Gesamtüberblick über die reine Ausbildung im Gesundheitswesen in Österreich.

Gegenwärtig werden drei Teilzeitstudiengänge und zwei Promotionen im Bereich des Gesundheitswesens durchgeführt. Es werden an den Universitätskliniken Wien und Wien (universitätsübergreifend) sowie an der Universitätskliniken Graz Trainingskurse im Bereich Gesundheitswesen durchgeführt, die es den Postgraduierten erlauben, den Master of Public Health als MPH zu erwerben. Eine besondere Stellung hat der Studiengang Governance im Gesundheitswesen in Vorarlberg, ein Übernahmeangebot für die Medizinische Hochschule Graz, mit dem Master of Science (MSc).

Die drei Kurse bilden damit das zentrale Angebot der öffentlichen Gesundheitsbildung in Österreich. Darüber hinaus werden an Österreichs Hochschulen zwei Promotionsstudiengänge im Gesundheitswesen durchgeführt, die Dr. science medicalae (Dr. science. med.) und die Dr. philosophyophiae ( Dr. In Tab. 2 werden die Ausbildungskurse an Österreichs Hochschulen und FHs vorgestellt, die unter anderem das Thema Gesundheitswesen einbeziehen.

13 Universitätskurse mit öffentlichem Gesundheitswesen Inhalt entdeckt. Davon sind sieben Health Care Management Kurse. Der am häufigsten verwendete Master-Abschluss (für fünf Studiengänge) ist der MBA (Master of Business Administration). Für diese Studiengänge werden entweder Magister der Künste (MA) oder Magister der Naturwissenschaften (MSc) vergeben.

Darüber hinaus werden an dieser Hochschule vier Promotionsstudiengänge (Dr. phil.) durchgeführt. Im Folgenden werden die rein auf das Gesundheitswesen ausgerichteten Universitätskurse und das Doktoratsstudium im Gesundheitswesen näher untersucht. In diesem Kurs werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der integrierten Präventionsund Lifestyle-Medizin erworben, um sie zielgruppengerecht im Hinblick auf die öffentliche Gesundheitswirtschaft anzuwenden und zu bewerten.

Im interdisziplinären Lehrplan des Masterstudiengangs Public Health liegt der Fokus auf Lifestyle Medicine mit den Schwerpunkten Leistungsmedizin, Ernährungsmedizin, Soziale Medizin, Phytomedizin, Epidemiologie und Gesundheitswesen. Seinen Abschluss als Master of Public Health (MPH) hat er erworben. Ausgehend von einer einführenden Phase des "Grundstudiums" vermitteln die Basismodule 1 bis 5 Grundkenntnisse in den Bereichen Biometrie, Seuchenbekämpfung, Umweltgesundheit, Gesundheitsdienstverwaltung, Sozial- und Verhaltenswissenschaften und Verhalten.

In dem Studiengang Öffentliche Gesundheit an der Medizinaluniversität Graz werden naturwissenschaftliche, planerische, entwurfspolitische und gesellschaftspolitische Kompetenzen ("Kenntnisse und Fähigkeiten") für die Bereiche der nachfolgenden Tätigkeiten erworben: Wissenschafter und Lehrer, die sich auf die öffentliche Gesundheit als dritte Stütze des Gesundheitswesens spezialisiert haben. Im Anschluss an die Masterarbeit wird der akademische Grad Master of Public Health vergeben.

Im Rahmen eines Curriculums für öffentliche Gesundheit an einer anderen in- oder ausländischen Hochschule können bis zu 26 ECTS und weitere bis zu 5 ECTS durch rege Beteiligung an Fachkonferenzen oder Fachkongressen erlangt werden[ 8]. Nach der Organisation und Durchführung von zwei Kursen zum Thema Gesundheitswesen in Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule "Schloss Hofen" des Bundeslandes Vorarlberg und der Medizinaluniversität Graz, deren Curriculum dem des Kurses Graz entspricht, wurde nach einer Bedarfsanalyse an der Sozial- und Gesundheitsinstitution in Vorarlberg und Österreich ein neuer Curriculum mit dem Fokus auf Governance erarbeitet.

Der Postgraduiertenkurs Governance im Bereich der öffentlichen Gesundheit konzentriert sich auf die Systemkontrolle und -gestaltung des Gesundheitssystems mit "neuer innovativ-didaktischer Ausrichtung" und Orientierung an den Anforderungen im lokalen und supranationalen Umfeld. Das Besondere an diesem Kurs ist die Aufteilung in einen Lehrgang "Academic Expert in Public Health Governance" und einen Masterstudiengang.

Zulassungsvoraussetzungen sind Abschlüsse einer weltweit renommierten Universität von mind. drei Jahren Dauer (Bachelor, Master, Magister/Magistra), Promotion ) plus mind. 2 Jahre Berufspraxis im Gesundheitswesen oder eine bestandene Hochschulaufnahmeprüfung (Maturaäquivalent) plus mind. 6 Jahre Berufspraxis in Gesundheitseinrichtungen oder in einem gesundheitsbezogenen Umfeld plus erfolgreicher Abschluß des Universitätskurses Akademischer Experte für Governance im Gesundheitswesen mit überdurchschnittlichen Leistungen (overallNotendurchschnitt Notendurchschnitt ,7) plus äquivalent zu einem ersten Hochschulabschluß aus Teilstudien, wissenschaftlicher Weiterbildung oder Lehrveranstaltungen.

Die Absolventen werden mit dem Master of Science in Governance im Gesundheitswesen (MSc PHG) ausgezeichnet und bekommen zudem ein Leistungsnachweis oder ECTS, der in den jeweiligen Studienmodulen erworben wird. Abschnitt A, Naturwissenschaftliche und methodologische Grundlegende Erkenntnisse der Gesundheitswissenschaften, startet mit einem einführenden Modul 1, das sich mit der Bildung von Gruppen, dem kennen lernen von Lehrern und der lernenden Organisation (Einführung und Vermittlung von Didaktikmethoden) befasst.

Der Teil C (Systeme der Gesundheitswesensförderung und Primärprävention) und der Teil D (Governance bei der Weiterentwicklung der Gesundheitssysteme und Koordinierung im Gesundheitswesen). In der ULG Governance für öffentliche Gesundheit wurde Problembasiertes Lernen (PBL) als die dominierende Lehrmethode erachtet. Der Doktoratsstudiengang "Doctoral Program of Applied Medical Science" der Medizinaluniversität Wien kann sich als so genanntes Themenprogramm auf den Themenbereich Gesundheitswesen konzentrieren und ist damit in die Serie der rein öffentlichen Gesundheitskurse eingebunden.

Im Rahmen des Public-Health-Programms müssen 4 Semesterstunden Basisseminar, 12 Semesterstunden Zeitschriftenclubs (siehe unten), 8 Semesterstunden Diplomarbeitsseminar pro Woche und 6 Semesterstunden Prophädeeutikum aus dem Lehrveranstaltungsangebot dokumentiert werden. Der Promotionsstudiengang Gesundheitswesen an der privaten Universität UMIT in Hall soll es den Studierenden ermöglichen, eigenständig naturwissenschaftliche Fragestellungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu erarbeiten und Forschungsvorhaben zu planen und umzusetzen.

Es wird erwartet, dass die Studenten neben dem Lernen und der vertieften Kenntnis moderner qualitativer und quantitativer Verfahren auch in die vorhandene Untersuchungslandschaft und in aktuelle, hochmoderne Forschungsprojekte des Departments für Gesundheitswesen und Gesundheitstechnologiebewertung integriert werden, das nach UMIT sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene hervorragend vernetzt ist[11].

Zulässig sind Hochschulabsolventen mit einem Bachelor-, Master-, Master- oder Diplom-Abschluss einer renommierten Hochschule oder mind. 10 Semester Studium in den Bereichen Gesundheitswesen, Gesundheitswissenschaften, Medizin, Zahnheilkunde, Seuchenkunde, Statistiken, Pharmazie, Biochemie, Pflegewissenschaft, Sozialpsychologie, Informationswissenschaften, Health Technology Assessments, die sich an Hochschulabsolventen einer großen Anzahl von Studiengängen im Bereich der öffentlichen Gesundheit richten.

Die Untersuchungsbeschreibung zeigt auch, dass von den rund 200 Doktoranden im Bereich Public Health im angelsächsischen Sprachraum die Mehrheit in Führungspositionen im Gesundheitssektor und in geringerem Maße in der Wissenschaft liegt. Darüber hinaus bietet UMIT ein umfangreiches Spektrum an Bachelor-, Master- und Doktoratsstudiengängen, wie z.B. Health Information Systems, Health Technology Assessments, Managementwissenschaften und Ökonomien im Gesundheitssektor, Pflegewissenschaften, etc.

Bei der Ausbildung handelt es sich um eine Präsenzveranstaltung[11]. Der Umstand, dass zukünftige Mediziner nicht nur medizinisch-klinische Kenntnisse und Fähigkeiten benötigen, sondern dass die Mediziner Schlüsselpersonen im Gesundheitswesen sind, in dem sie sich zurechtfinden müssen, und dass die Mediziner nicht nur in der Heilkunde, sondern auch in der Präventionsmedizin und im Gesundheitsförderungswesen eine immer wichtigere und bedeutendere Funktion haben, hat dazu beigetragen, dass in den Ausbildungsplänen der Medizinuniversitäten Inhalte zum Thema Volksgesundheit festgelegt werden.

Während in älteren Lehrplänen, in denen die jeweiligen Fachrichtungen im Fachkanon, vor allem im Bereich der sozialen Medizin, nach und nach abgeschlossen wurden, in denen gesundheitsrelevante Lehrinhalte in Gestalt des Partialrigorosums der sozialen Medizin unterrichtet und erprobt wurden, werden in den heutigen Spirallehrplänen die gesundheitsrelevanten Lehrinhalte, vor allem an unterschiedlichen Punkten des Gesamtlehrplans, deutlich wiedergegeben.

Allerdings sind die Gesundheitsinhalte und das Ausmass der Gesundheit in den Lehrplänen der vier österreichischen Medizinuniversitäten unterschiedlich und werden im Folgenden vorgestellt. Während des Medizinstudiums an der Wiener Universitätsmedizin wird die öffentliche Gesundheit vor allem an zwei Punkten des Pflichtprogramms unterrichtet: Im zweiten Fachsemester, in Blöcken 6, mit dem Namen "Mensch in Umgebung, Gastfamilie und Gesellschaft", werden die wesentlichen Grundkenntnisse der öffentlichen Gesundheit erlernt.

Diese Gesundheitsthemen werden im siebten Halbjahr in einem Kurs mit dem Namen "Public Health" behandelt. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung des Gesundheitswesens, die Versorgungsebenen, die Integration der Pflege, die Patientenorientierung, die Grundlagen auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft und der Gesundheitsmedizin, die evidenzbasierte Medizin und die Gesundheitstechnologiebewertung sowie die Qualitäts- und Fehlersicherung im Gesundheitswesen.

Die Unterrichtsstufe im Vienna Medical Curriculum im Bereich Gesundheitswesen beträgt damit 165 akademische Unterrichtsstunden oder 11 Semesterstunden pro Woche. Die gesundheitsrelevanten Lehrinhalte werden an der Medizineruniversität Graz vor allem im fünften Semester im Module 15 mit dem Namen "Gesundheit und Gesellschaft" vermittelt. Die Lehrveranstaltung im Medizinstudium Graz besteht aus 8 Wochensemesterstunden oder 8 ECTS[14].

Das Modul 2.31 mit dem Namen "Mensch in Mensch in Mensch, Tier und Umwelt" wird an der Medizinaluniversität Innsbruck im Rahmen des siebten Semesters mit 4,5 Semesterstunden unterrichtet. Die Lehrveranstaltung im Bereich Gesundheitswesen im Medizinstudium Innsbruck besteht damit aus 5,5 Semesterwochenstunden. In der Paracelsus Medical Private University in Salzburg werden an mehreren Punkten des Lehrplans entsprechende Lehrinhalte nach dem Curriculum des Gesundheitswesens vermittelt.

In den ersten Jahren werden die Grundzüge der Medizinethik unterrichtet, im dritten Jahr werden die Allgemein- und Hausmedizin vertieft und im vierten Jahr die Lehrinhalte der klinisch epidemiologischen und medizinökonomischen Forschung. Im fünften Jahr des Studiums umfasst der Studienplan die Bereiche Präventionsmedizin, Rechtsaspekte der Gesundheit und öffentliche Gesundheit[16]. Im vorliegenden Beitrag wurden gesundheitsrelevante Untersuchungen und Kurse an österreichischen Hoch- und Fachschulen durchgeführt.

3 reinrassige Kurse im Bereich der öffentlichen Gesundheit und 2 reinrassige Doktoratsstudiengänge im Bereich der öffentlichen Gesundheit konnten ermittelt werden. Darüber hinaus wurden 34 Lehrveranstaltungen ermittelt, in denen Teilgebiete der öffentlichen Gesundheit erfasst werden. Der Inhalt dieser Lehrveranstaltungen ist sehr verschieden, ebenso wie das erforderliche und erreichbare Bildungsniveau. In Österreich gibt es derzeit kein reinrassiges Public-Health-Diplomstudium oder ein reinrassiges Public-Health-Studium, das sich nach den Phasen des Bologna-Prozesses Bachelor-, Master- und Doktoratsabschluss ausrichtet.

Der Großteil der mit Public-Health-Inhalten ausgestatteten Studiengänge wurde nach der Jahrtausendwende begonnen und ist daher noch relativ klein. In vielen Studiengängen ist die Vertiefung des naturwissenschaftlichen Hintergrundes und der Umfang der Erfahrungen des Lehrpersonals im Gesundheitswesen unsicher. Aus dieser Präsentation der Kurse und des Studiums lassen sich keine Rückschlüsse auf die Aktualität und Güte der Gesundheitsinhalte ziehen, aber auch das ist nicht der Schwerpunkt dieserArbeiten.

In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass nur Lehrveranstaltungen an Österreichischen Hochschulen zum Zeitpunkt der Handschriftenerstellung (Herbst 2013) aufgeführt wurden. Bis auf wenige Ausnahmefälle, die aufgrund ihrer eindeutigen Bedeutung für die öffentliche Gesundheit einbezogen wurden, wurden hier nur Lehrveranstaltungen vorgestellt, die in ihren Titeln "öffentliche Gesundheit", "Gesundheit" oder "Gesundheit" enthalten.

Daher kann es sein, dass es Hochschulstudiengänge gibt, die wichtige Gesundheitsaspekte bieten und nicht in dieser Liste aufgeführt sind. Darunter fallen Untersuchungen aller mit dem Gesundheitswesen verbundenen Fachrichtungen wie z. B. Sozialwissenschaften, Physiologie, Psychologie, Ernährungswissenschaft, Sport, Wirtschaft, Politikwissenschaft, Pflegewissenschaft oder Ausbildung für diverse Gesundheitsberufe. Zur gewissen Abschwächung dieser Einschränkung verweist dieser Beitrag auf die gesundheitlichen Belange der in Österreich vorhandenen medizinischen Lehrpläne.

In Zukunft muss diskutiert und vorausschauend geplant werden, inwiefern die Konzeption von neuen, einheitlichen oder spezialisierten Kursen dem wachsenden Personalbedarf im Gesundheitswesen gerecht werden kann. Inkomogenität oder eine Vielzahl von Varianten im Fokus der Kurse (Prävention/Gesundheitssysteme/Management/Governance etc.) kann sicherlich ein Ansporn für Fachleute anderer Herkunft sein, sich um (zusätzliche) Schulungen im Gesundheitswesen zu bemühen.

Zugleich besteht aber auch Bedarf an einem einheitlichen Basiswissen der Angehörigen der Gesundheitsberufe. Die Anerkennung des Trainingskurses z.B. bei der Europäischen Agentur für die Anerkennung der Aufklärung im Gesundheitswesen (APHEA) erfordert einen solchen Maßstab und dessen Existenz sollte eine grundlegende Voraussetzung für die Wahl des Kurses sein[17].

Damit ein angemessenes Gesundheitsverständnis auf allen Stufen des Systems geschaffen werden kann, muss eine kritische Menge von Fachleuten im Gesundheitssystem, im Sinn von Gesundheit in allen Politikbereichen auch in anderen Verantwortungsbereichen, in denen sie ihr Wissen mit anderen Fachleuten des öffentlichen Gesundheitssektors austauschen und in einem einheitlichen Einvernehmen über die Anforderungen des Systems im Gesundheitssektor agieren können, aktiviert, geschult und in das System eingesetzt werden.

Bei Erreichen dieser kritischen Größe wird ein gewisses "Public Health Awareness" geschaffen, die Anforderungen an eine entsprechende Aus- und Fortbildung steigen und damit die Qualitäten und Quantitäten des Angebotes. Österreich ist jedoch noch weit davon entfremdet, diese Auslöseschwelle zu erreichen. Das mag mit der verspäteten Anwesenheit vor allen "Neuen Öffentlichen Gesundheitsthemen" wie sozialer Bezug auf Heilung und Erkrankung, gesellschaftlich bedingten ungleichen Gesundheitsangeboten, Gesundheitsverständnis durch ein Gleichgewicht zwischen Lasten und Ressourcen[18] zu tun haben, aber auch mit der geschichtlich verankerten medizinischen Zentralität des Österreichischen Gesundheitswesens.

Zweifelsohne wurde mit der Festlegung und Festschreibung der gesundheitlichen Rahmenziele in Österreich ein bedeutender Fortschritt in der öffentlichen Gesundheit erzielt[19], an denen derzeit gefeilt wird[20]. Dass nur eines von zehn Ziele die Gesundheitsfürsorge an sich betrifft, verdeutlicht, dass die Gesundheitsprinzipien in allen Politikbereichen umgesetzt sind und das Wissen um die vieldimensionale und sektorübergreifende Verantwortlichkeit für eine kerngesunde ÖsterreicherInnenschaft.

Zur Bewältigung der damit verbundenen Anforderungen benötigt Österreich eine korrespondierende Gesundheitspersonal, d.h. mehr Fachwissen im Bereich der öffentlichen Gesundheit in allen Verantwortungs- und Entscheidungsbereichen.

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