Ausbildung mit Realschule

Training mit Realschule

Bildung hat Vorrang | Medienhaus Südbaden Primarschule - Realschule - Sekundarschule - muss das so sein? Sicher nicht immer, wenn man sich die verschiedenen Lehrberufe ansieht, die unmittelbar nach der Sekundarschule erlernt werden können. Gerade diese Nachricht wurde vor kurzem an die Neuntklässler von Breisach übermittelt. Die Spitzenreiter waren eher Lehrlinge aus sehr verschiedenen Bereichen.

Sie waren von Oliver Staib, einem Gymnasiallehrer, der ein von Jutta Leonhardt angenommenes Übernahmeangebot entgegengenommen hatte, das von der Handwerkskammer organisiert wird und den Schülern zeigen soll, wie man von der Grundschule in die Berufsausbildung kommt, auf Einladung. Nachdem er das Gymnasium mit sehr guter Note abgeschlossen hatte, wollte er ganz nebenbei etwas anderes machen und etwas mehr Vielfalt haben, sagte der jugendliche Lehrling und antwortete dann sehr souverän auf die Frage der Neunklässler.

Ein Student wollte wissen, ob es irgendwelche Frauen gibt, die eine Ausbildung in diesem von Männerdomänen geprägten Berufsstand anstreben. Anschließend kamen zwei Praktikanten in den Unterricht, um den Berufsstand des Kfz-Mechatronikers zu lernen. Dabei wurde den jungen Menschen deutlich gemacht, wie notwendig es ist, dass sie sich in ihrem Lehrbetrieb zu Hause fühlen.

Ein gutes Betriebsklima würde enorm helfen, so die beiden Praktikanten, die keinen Zweifel daran gelassen haben, dass der Weg in die Ausbildung nach dem Gymnasium für sie gerade der beste war. Auch ein angehender Bankkaufmann und ein Polizeischüler vermitteln diesen Erlebnis. Dass man mit dem Abitur keine Ausbildung zum Bankkaufmann aufnehmen konnte, war schlichtweg nicht richtig.

Weil ein Lehrbetrieb nicht nur die Note eines Bewerbers betrachtet. Stattdessen, so die Nachwuchspolizei, sei es die Person, die für die Firmen wichtig sei. Dass der Weg in die Sekundarschule für viele nach dem Abitur der rechte ist, versteht sich von selbst. Aber es gibt auch den Weg zur Ausbildung.

Deshalb lohnt es sich, über die Wahl des Berufes nachzudenken und nicht von Anfang an eine Sekundarschulausbildung vorzusehen, resümierten die Azubis.

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