Ausbildung Medienkauffrau

Lehre Medienkaufmann/-frau

Werd zum Medienhändler Digital und Print! In der Stellenbeschreibung finden Sie Informationen über die Ausbildung zum Medienkaufmann, Gehalt und Bewerbung. Mediävist und Bachelor of Arts (B.A.).

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Mit der neuen Stellenbezeichnung Medienkaufmann Digital und Print wurde im Rahmen der Neuregelung des Stellenangebots und der Ausbildungsverordnung im September 2006 die Stellenbezeichnung für Publishing-Kaufleute eingeführt. Mediakaufleute arbeiten für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie Buchverlage in allen kommerziellen Belangen. Der Wechsel von Publishern zu Media-Häusern hat zu einer breiten Produktpaletten. Beispielsweise müssen Medienschaffende mit Printprodukten (Bücher, Tageszeitungen, Magazine etc.) vertraut sein und auch Kenntnisse in neuen Medien wie Hörbüchern, CDs, DVDs, Online-Sites und Handyinhalten erlernen.

Ein wesentliches Merkmal der Industrie ist, dass die meisten Unternehmen der Medienbranche in zwei verschiedenen Marktsegmenten konkurrieren müssen, dem Leser- und Viewer-Markt und dem Anzeigenmarkt. Bei den Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen sind die kommerziellen und redaktionellen Aktivitäten in der Praxis meist deutlich voneinander abgegrenzt, so dass die Medienschaffenden wenig Zeit für den Umgang mit der Fachredaktion haben.

Im Buchverlag dagegen sind Medienschaffende oft an der Redaktion und der Autorinnen- und Autorinnenwerbung beteiligt. Die Aufgaben der Medienschaffenden sind die Marketingaktivitäten für die Bereiche Buch, Zeitung, Zeitschrift und andere. Mediakaufleute sind in der Praxis in den Bereichen Redaktion, Direktmarketing, Marketingforschung, Buchhaltung, Administration, Verkauf, Werbung, Personalwesen, Produktion, Verlagswesen tätig.

Der Medienkaufmann ist ein vom Staat zugelassener Lehrberuf mit Zwischen- und Abschlussprüfungen ohne Pflichtschulbildung. Sie kann deutschlandweit abgeschlossen werden und beträgt je nach Schulabschluss zwei bis drei Jahre. In 30 bundesdeutschen Metropolen gibt es spezielle Verlagskurse für Medienschaffende an staatlichen berufsbildenden Schulen, deren Teilnahme die innerbetriebliche Ausbildung durchlaufen wird.

Wesentliche Betriebs- und Schulinhalte der Ausbildung sind die Bereiche Arbeitsgestaltung, Vermarktung, Vertrieb, Werbung, Textredaktion und Korrekturlesen, Rechte und Lizenzen, Produktion, Einkauf und Bestandsführung, Handelsplanung, Kontrolle und Kontrolle. In den meisten Fällen wird eine Ausbildung zum Medienhändler mit dem Fokus auf Zeitungen/Magazine durchgeführt und auch ausgewählt. Der Ausbildungszuschuss ist nicht bundesweit einheitlich, d.h. jedes Land hat seine eigenen Regeln für das Gehalt des Praktikanten.

Die Aufstiegsmöglichkeiten in kleinen und mittelständischen Zeitschriftenverlagen sind nach der Ausbildung sehr gut, die Rangordnung erstreckt sich bis hin zum Management. Für den Erfolg im Berufsstand des Medienhändlers sind Weiterbildung und Training vor allem in der Verlagsbranche unerlässlich. Weiterqualifizierungsmöglichkeiten bestehen z.B. durch eine Ausbildung zum Verlagsfachmann oder einen Bachelor-/Masterabschluss. Der gewerbliche Abschluss findet in Schriftform und mündlich statt.

Es umfasst mehrere Prüfungsgebiete, bei denen je nach Lehrberuf sowohl gebundene als auch unbegrenzte Prüfaufgaben zum Einsatz kommen. Auf der Website des Societäts-Verlages, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-7973-0431-5, Australische Salate: Karriere unter dem Mikroskop: Bücherhandel und Verlag. Lexika, Würzburg 2001, ISBN 3-89694-361-8 Eckhard Bremenfeld, Holger Knapp, Michael Rath-Glawatz, Kurt Tohermes: Fachkenntnisse im Bereich Digital- und Printmedienmanagement.

Springerverlag, Düsseldorf 2006, ISBN 3-935065-20-5 St. Martin: Digital im Publishing - Grundkenntnisse für Medienschaffende Digital und Print. BoD, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8423-7201-6 Hubert Blana: Prüfungsaufgaben für Medienkaufmann/-frau Digital und Print. Wörterbücher; Auflage: 4 (15. Mai 2010), ISBN 978-3-89694-448-1.

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