Ausbildung Maurer Berufsschule

Lehre als Maurerfachschule

Die Maurer sind ein anerkannter und vielseitiger Beruf. Drei Jahre dauert die Ausbildung zum Maurer. Im ersten Jahr der Maurerausbildung erfolgt die Berufsschule mit Vollzeitunterricht.

Maurerin/ Maurer Reinhard P. Pröllner Maurermeister | Lehrstelle Berufsschule Deggendorf

Der Maurer ist ein Baumeister, dessen Haupttätigkeit der Bau von Mauern ist. Die Maurer sind die Haupthandwerker der Gebäudehülle. Deshalb werden bei kleinen Bauvorhaben (Einfamilienhäuser) in der Regel auch Beton, Stahlbeton, Estrich und Putz sowie Abdichtungs- und Drainagearbeiten durchgeführt. In vielen Bereichen des Breitenberufs Maurer haben sich im Rahmen der fortschrittlichen Arbeitsaufteilung im Baugewerbe auch spezielle Berufe mit schmalerem Tätigkeitsprofil herausgebildet, die überwiegend auf Großbaustellen nachgefragt sind.

Maurer arbeiten hauptsächlich in Bauunternehmen, z.B. Bauunternehmen, Betonbauunternehmen, Sanierungs- und Modernisierungsfirmen oder im Plattenbau. Ein Maurer ist ein anerkanntes Handwerksunternehmen. Der Handwerksverband übernimmt die Ausbildung, bildet überbetrieblich aus und macht die Gesellenprüfung. Darüber hinaus berät sie Auszubildende in ausbildungsrechtlichen Angelegenheiten.

Während der 3-jährigen Ausbildung werden neben den technischen Grundkenntnissen für die Herstellung von Ziegel- und Stahlbetonbauteilen auch Kenntnisse in Putz, Estrich und Gerüstbau vermittelt. Zum anderen werden Kenntnisse in den Bereichen Putz, Estrich und Gerüstbau mitgebracht. Die Ausbildung zum Maurer erfolgt im Zuge der Ausbildung - nach zwei Jahren auf der Ebene der hochbaufacharbeitenden Betriebe, nach dem dritten Jahr auf der Ebene der Maurer - der zukünftige Maurer erwirbt auch Basiskenntnisse im Geltungsbereich Fliesenlegerei und Tischlerei.

Darüber hinaus werden in der Schulausbildung die notwendigen Kenntnisse über die korrekte Durchführung von Bauwerken in Bezug auf Feuchte- und Wärmeschutz von Bauwerken, grundlegende Kenntnisse über Baumaterialien und nicht zuletzt über das Arbeitssicherheitsbewusstsein erworben. Zusätzlich zur Schul- und Betriebspraxis wird in firmenübergreifenden Kursen praktischer und theoretischer Teilgenommen. Überbetriebliche Ausbildung erfolgt in Trainingszentren, die ihrerseits von der SOKA-Bau (Sozialversicherungen der Bauwirtschaft) getragen werden.

Die Lernfeldidee ist ein didaktischer Begriff in der Berufsbildung. Weil sich die Aktionsfelder an den Unternehmensprozessen der Betriebe ausrichten, wird dies auch als prozessorientierte Berufsbildung bezeichnet. Die Fachausbildung erfolgt nach den Curriculumsvorgaben für das Grundausbildungsjahr in der Gebäudetechnik in genossenschaftlicher Ausprägung und für die Fachkurse in der Gebäudetechnik/Hochbau: Maurer des Bayrischen Staatsministeriums für Kultus und Erziehung in den Lernbereichen.

Zusätzlich zum technischen Lehrbetrieb werden allgemeine Themen wie Religion/Ethik, Germanistik, Sozialwissenschaften und Sportwissenschaften erlernt. Die sechs Lernbereiche werden in den Fächern "Bauingenieurwesen" (LF 1 und LF 2), "Bauingenieurwesen" (LF 3 und LF 4) und "Erweiterung" (LF 5 und LF 6) gelehrt. Als Zertifikatsfach kommen die Fachrichtungen "Bauingenieurwesen", "Bauingenieurwesen" und "Fertigstellung" in Frage und werden im Zertifikat der zwölften Klasse aufgenommen.

Die sechs Lernbereiche werden in den Fächern "Mauerwerksbau" (LF 7 und LF 8 ), "Massivdeckenbau" (LF 9) und "Putz, Estrich, Trockenbau" (LF 10, LF 11 und LF 12) gelehrt. Als Zertifizierungsfächer kommen die Themen "Mauerwerksbau", "Massivdeckenbau" und "Putz, Estrich, Trockenbau" in Frage und "Massivdeckenbau" und "Putz, Estrich, Trockenbau" werden im Abschlusszertifikat der zwölften Klasse aufgenommen.

Die vier Lernbereiche werden in den Fachbereichen "Mauerwerksbau" (LF 14, LF 15 und LF 16), "Treppenbau" (LF 13) und "Sanierung" (LF 17) gelehrt. In der Abschlussprüfung werden diese und alle oben genannten Themen aus der zehnten und elften Klasse aufgeführt. Allein in der Oberstufe werden die Besoldungsgruppen der allgemeinen Fachrichtungen Religion/Ethik, Germanistik, Sozialwissenschaften und des Sports für das Abschlusszertifikat aufgesetzt.

Entscheidend für alle Lehrberufe ist der Sitz des Ausbilderunternehmens.

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