Ausbildung Kosten

Trainingskosten

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis spielt für Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, ob junge Menschen ausgebildet werden sollen oder nicht. Schulungskosten - Unser Steuerwörterbuch enthält Informationen über Schulungskosten, Schulungskosten, Steuerabzugsfähigkeit und andere Anforderungen. Trainingskosten & Qualität der Ausbildung.

Ausbildungskosten - IHK Pfalz

"Presseinformation des BIBB 2015Unternehmen setzen sich intensiv für die Ausbildung ihres Nachwuchses ein: "Betriebliche Berufsausbildung: Eine sinnvolle Anschaffung für Unternehmen". Laut den Erkenntnissen einer neuen Repräsentativbefragung des BIBB zu Kosten und Nutzen der innerbetrieblichen beruflichen Bildung stiegen die Ausgaben der Unternehmen gegenüber der jüngsten Umfrage 2007 konkret um rund 600 EUR pro Auszubildenden und Jahr auf 5.398 EUR.

Allerdings lohnen sich diese Investitionsvorhaben vor allem bei der Einstellung von Nachwuchskräften, da Personalbeschaffungskosten gespart, die Abhängigkeiten vom außerbetrieblichen Arbeitsumfeld verringert und eventuelle Kosten für Abwesenheit aufgrund von Personalengpässen vermeidet werden. Mehr als 80% der Befragten geben an, dass sie Facharbeiter zur Qualifizierung vorweisen.

Damit ist die Mehrheit (59%) der mehr als 3000 untersuchten Lehrbetriebe mit dem Kosten-Nutzen-Verhältnis ihrer Ausbildung "sehr zufrieden" oder "zufrieden". Für das Lehrjahr 2012/2013 fielen in den Unternehmen durchschnittliche Gesamtkosten von 17.933 EUR pro Lehrling und Jahr an. Von diesem Betrag entfallen 11.018 (62%) auf die Personenkosten der Praktikanten und 4.125 (23%) auf die Personenkosten des Ausbilderpersonals.

Die Investitions- und Materialkosten betrugen 925 (5 %) EUR und die sonstigen Kosten 1.866 (10 %) EUR. Dazu zählen z.B. Kammermieten oder Kosten für Fremdlehrgänge und Trainingsverwaltung. Doch nicht nur die Kosten sind mit den Praktikanten verbunden. Abzüglich der Bruttopreise von im Durchschnitt 12.535 EUR in diesen Produktionsleistungen ergibt sich für das Lehrjahr 2012/2013 ein durchschnittlicher Nettoaufwand von 5.398 EUR pro Auszubildender und Jahr.

Rund 28% der Lehrlinge erzielten 2012/2013 ein Nettoeinkommen für ihre Ausbilder. Im Osten Deutschlands beliefen sich die Netto-Kosten auf 6.314 EUR, verglichen mit 5.242 EUR in Westdeutschland. Bedingt durch die unterschiedliche Höhe der Ausbildungsvergütung, der Löhne und Gehälter waren sowohl die Gesamtkosten als auch die Einnahmen aus der betrieblichen Leistung der Lehrlinge in Westdeutschland größer als in Ostdeutschland.

Allerdings war die Ertragsdifferenz größer als die Bruttokostendifferenz, was zu höheren Nettopreisen für Ostdeutschland führte. Auch zwischen den Trainingsbereichen gab es große Abstände. Den größten Teil der Nettopreise entfielen auf die öffentliche Hand (8.032 Euro) und auf die Wirtschaft (6.146 Euro). Die Nettopreise waren im Handwerksbereich (4.390 Euro), in den Freiberufen (3.705 Euro) und in der Agrarwirtschaft (1.293 Euro) signifikant niedriger.

Eine Aufschlüsselung nach Fachgruppen ergibt, dass die größten Bruttopreise in technische Berufe (z.B. Industriemechaniker, Fachinformatiker) investiert werden (19.092 Euro). Weil hier auch das niedrigste Ergebnis (10.153 Euro) erzielt wird, sind die Nettopreise mit 8.939 Prozent am größten. Die Nettopreise sind in den gewerblichen Bereichen mit 3.522 EUR am günstigsten.

Die relativ höheren Gesamtkosten (18.206 Euro) werden durch den größten Umsatz (14.684 Euro) ausgeglichen. Für die gewerblich tätigen Berufe (z.B. Schreiner, Koch) belaufen sich die Gesamtkosten auf 4.257 E. Der Bruttobetrag beträgt 16.116 EUR, die Einnahmen von 11.859 EUR sind geringer als in den Kaufmannsberufen.

Durch die Einstellung der Trainees sparen die Firmen zudem beträchtliche Mehrkosten. Die Firmen stellten im Schnitt rund 60% ihrer Lehrlinge ein. Laut BIBB-Umfrage gab ein Unternehmer dafür im Schnitt 8.715 EUR aus. Beispielsweise kann das Untenehmen den Jugendlichen neben den in der Ausbildungsverordnung festgelegten Lerninhalten auch zusätzliches unternehmensspezifisches Wissen während der Ausbildung vermittelt werden.

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