Ausbildung ist

Bildung ist

Für den Einsatz sind Art und Inhalt des Trainings entscheidend. Welcher Bildungsgang ist förderfähig? Studentenwerk Bremen allgemeinbildende Oberschulen und Berufsschulen, einschließlich aller Arten der berufsbildenden Grundausbildung, ab der 10. Stufe und Schulklassen von Fach- und Fachoberschulen, deren Teilnahme keinen Abschluß der Berufsbildung erfordert, wenn der Lernende die in Absatz 1a genannten Bedingungen erfuellt, Berufsschulklassen und FHS, sowie Berufsschulklassen, dessen Teilnahme keine Berufsausbildung erfordert, sofern sie einen für Berufe in einem Zeitraum von mindestens zwei Jahren qualifizierten Schulabschluss, Fach- und Fachoberschulen, deren Teilnahme eine Berufsausbildung erfordert, Abendschulen, berufsbildende Gymnasien, weiterführende Fachschulen, Abendschulen, Gymnasien und Fachoberschulen, Fachhochschulen und Fachakademien bieten.

Für den Einsatz sind Form und Umfang des Trainings entscheidend. Eine entsprechend angemessene Bildungseinrichtung ist vom Elternhaus aus nicht zu erreichen, betreibt einen eigenen Hausstand und ist oder war in einer Ehe oder Partnerschaft, betreibt einen eigenen Hausstand und lebt mit wenigstens einem Jahr.

Der Bund kann durch Beschluss ohne Einwilligung des Bundesrats festlegen, dass neben dem 1. S. auch die Ausbildungsunterstützung für den Aufenthalt in den in Abs. 1 Nr. 1 genannten Ausbildungszentren vorgesehen wird, wenn es für den Praktikanten aus wichtigen gesellschaftlichen Erwägungen zumutbar ist. Nur trainingsbezogene Ursachen können erkannt werden.

Die Teilnahme an Doppelqualifizierungsprogrammen, die sowohl eine abgeschlossene berufliche Ausbildung als auch die allgemeinbildende Hochschulzugangsberechtigung ermöglichen, wird in den ersten beiden Jahren der Ausbildung ebenso begünstigt wie der Aufenthalt an allgemein bildenden höheren Bildungseinrichtungen. Die Unterstützung in den beiden vergangenen Jahren der Ausbildung geschieht in gleicher Weise wie der Schulbesuch an Berufsschulen, die zu einem Berufsabschluss anregen. Die Teilnahme an doppelqualifizierten Studiengängen, die sowohl eine abgeschlossene berufliche Ausbildung als auch die Qualifikation für die Zulassung zur Fachhochschule ermöglichen, wird über die ganze Dauer des Studiums hinweg ebenso begünstigt wie der Aufenthalt an Berufsschulen, die zu einem beruflichen Qualifikationsnachweis einleiten.

Nach § 2 Abs. 2 BAföG wird die Ausbildungsbeihilfe für den Aufenthalt an ergänzenden Schulen und nicht-staatlichen Universitäten nur gewährt, wenn die zuständigen Landesbehörden anerkennen, dass der Aufenthalt im Ausbildungszentrum dem Aufenthalt in einem in Artikel 1 Abs. 1 genannten Ausbildungszentrum entspricht. Der Nachweis der Äquivalenz nach S. 1 wird von Amtes wegen im Zuge des Genehmigungsverfahrens oder auf Verlangen der Ausbildungseinrichtung durchgeführt.

Gemäß 2 Abs. 4 LBföG wird auch die Beteiligung an einem Praktika gefördert, das im Rahmen eines Besuchs in einer der in den Abs. 1 und 2 genannten Ausbildungszentren erforderlich ist und dessen Inhalte in der Ausbildungsordnung festgelegt sind. Ist die Praktikumsstelle im Rahmen eines Besuchs in einem in Abs. 1 Nr. 1 genannten Ausbildungszentrum erforderlich, wird die Ausbildungsunterstützung nur gewährt, wenn der Praktikant nicht bei seinen Erziehungsberechtigten lebt.

Die Ausbildungsbeihilfe nach 2 Abs. 5 LBföG wird nur gewährt, wenn die Ausbildungszeit in der Regel über einen halben Schuljahr liegt und die Ausbildung in der Regel die Arbeitskräfte des Praktikanten ausnutzt. Für die Zwecke dieses Rechtsakts bezeichnet der Begriff "Ausbildungszeit" die Zeitspanne, die in einer Ausbildungseinrichtung einer Art von Ausbildungsstätte verweilt, einschließlich der in diesem Zusammenhang erforderlichen praktischen Ausbildungszeiten, bis zum Abschluß oder zur Beendigung der Ausbildung.

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