Ausbildung in mv

Training in mv

Der Ausbildungsstellenmarkt in Mecklenburg-Vorpommern hat sich durch den demografischen Wandel zu einem Bewerbermarkt entwickelt. Eine Schulung im Bereich Versand ist ebenfalls möglich. Bildung - Regierungsportal M-V Durch den demographischen Wandel hat sich der Lehrstellenmarkt in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Bewerbungsmarkt entwickelt. Für die Betriebe wird es seit 2008/2009 immer schwieriger, ihre Ausbildungsstellen zu füllen. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe beklagen sich oft darüber, dass sie keinen - oder aus ihrer Perspektive keinen passenden - Antragsteller vorfinden.

Laut dem Statistischen Amt Mecklenburg-Vorpommern haben im Sommersemester 2015 11.826 junge Menschen die allgemeinbildende Schulbildung durchlaufen. Noch 1996 betrug die Anzahl der Abiturienten mit Berufs- und Mittelschulabschluss rund 20000; bis 2015 sank sie auf 6 147. Allerdings bilden diese Schulabsolventen die Zielgruppen für die doppelte Berufsausbildung, wie das folgende Beispiel zeigt: Rund 74% oder 5.711 aller Auszubildenden wurden im Jahr 2015 mit jungen Menschen nach Abschluss der Berufs- oder Mittelschule geschlossen.

Der Prozentsatz der Schulabgänger über die Anzahl der geschlossenen Lehrverträge korrespondiert ebenfalls mit den Vorjahren. Bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften sehen sich Betriebe mit ganz speziellen Anforderungen konfrontiert. Wurden in den Vorjahren die Bewerbungen oft nur nach Noten ausgewählt, so ist es heute das individuelle Erscheinungsbild des jungen Menschen, das darüber bestimmt, ob er den Ausbildungsplatz besetzt oder nicht.

Mehr und mehr Firmen sind gewillt, sich für die Schule zu erschließen und auf Berufsorientiermessen und Stellenbörsen auszustellen. Vor allem große Firmen haben hier den Vorzug, weil sie nun mit eigener Messeausstattung und Personal ein großes Angebot an Messen bundesweit betreuen können. Kleine Betriebe haben diese Chancen nicht. Vor allem kleine Betriebe beklagen sich darüber, dass sie ihre Ausbildungsstellen nicht mehr füllen können.

Oft wissen die SchÃ?ler nicht, welche Firmen es in ihrer Gegend gibt, welche Berufe dort auszubilden sind und welche Berufsaussichten es gibt. Aus diesem Grund wird die praktische Berufsausbildung immer wichtiger. Firmen müssen für Praktika oder eine Firmenexkursion für Schulkinder offen sein. So machen sie ihr eigenes Betrieb bei jungen Menschen in der Gegend bekannt und können sie über die Berufsaussichten unterrichten.

Oft ist ein gelungenes Berufspraktikum der erste Schritt in die innerbetriebliche Ausbildung. Seit 2015 fördern das Bundesministerium für wirtschaftliche, arbeitsrechtliche und gesundheitliche Angelegenheiten und die Agentur für Arbeit solche Praktikumsplätze im Sinne der ausserschulischen Fachkräfte. Zusätzlich werden weitere außerschulische Berufsorientierungsmaßnahmen (Module) gefördert, um das Verhalten und die Fähigkeiten der Jugendlichen bei der Berufswahl zu fördern.

Auf einen Blick findest du hier alles, was du über Berufsberatung und Fördermöglichkeiten wissen musst.

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