Ausbildung im Betrieb

Betriebliche Ausbildung

Auszubildende sind weiterhin als Facharbeiter im Unternehmen beschäftigt. Eine Ausbildung junger Menschen ist eine lohnende Investition. Firmenschulung: Einleitung zum Unternehmen Bestimmen Sie mit der Einleitung, welches Ergebnis Sie anstreben. Analyse, was für die Trainees zu Ausbildungsbeginn schwierig sein kann. Sprechen Sie diese Fragen bei der Vorstellung an.

Befolgen Sie bei der Konzeption der Einleitung die nachfolgenden Hinweise. Um die Einleitung zu planen, erstellen Sie eine Warteliste.

Das Training hat eine "Geschichte", d.h. einen Beginn und ein Ende. Die ersten Schritte zum Gelingen oder Scheitern des Trainings werden bereits zu Beginn des Trainings gemacht. Eine zielgerichtete Vorstellung der Trainees kann sicherstellen, dass der erste "Schalter" in die Erfolgsrichtung gesetzt wird. Für die Festlegung der "richtigen" Weichenstellung muss das Einführungsziel definiert werden.

Diese Zielsetzung lässt sich aus zwei Blickwinkeln betrachten, die jedoch miteinander verbunden sind. Zum einen aus Unternehmenssicht: Es geht um die rasche und gelungene Einbindung junger Menschen in den Betrieb/Ausbildungsprozess. Zum anderen aus der Perspektive der Auszubildenden: Es geht hier um eine gelungene, d.h. so reibungslose wie möglich Abwicklung des Schulwechsels in die Wirtschaft.

Für Jugendliche ist der " Einstieg in die betriebliche Berufsausbildung eine unsichere, ausländische, mehrdeutige unklare und vielschichtige Sachlage, in der sie ihre bisherige Erfahrung nur bedingt einbringen können und für die sie keine Handlungsmuster haben. Zum Ausbildungsbeginn verlässt sie die Schonraumschule und gerät in die "ernste Situation" des Arbeitsphilos.

Besonders schwierig ist für sie diese Situation: der Mangel an Information oder nur gebrauchte Information, der Einstieg in eine neue "Kultur", die Annahme einer neuen Funktion, die persönliche Erfahrung mit der neuen Lebenssituation. Für eine rasche und gelungene Einbindung junger Menschen in den Bildungsprozess ist es entscheidend, wie es dem Betrieb gelungen ist, diese Schwierigkeiten zu vermeiden oder zu mindern.

Inwieweit es bei einigen Praktikanten beim Wechsel von der schulischen in die betriebliche Ausbildung zu Problemen kommt, lässt sich unter anderem an der Anzahl der Ausbildungsabbrüche während der Berufspraxis erkennen. Gut 32.000 Kinder. Die häufigsten Gründe aus der Perspektive der Praktikanten sind: fehlende fachliche Qualifikation der Trainer, ihre Unzulänglichkeit, ein unhöflicher Ton, zu wenig Zeit für Schulungen und Trainingsgespräche.

Die neuen Azubis sollten bei der Konzeption der Einweisung in ihr Unternehmen die folgenden Regelungen einhalten. Allgemeine Gestaltungsregeln gibt es nicht. Dies liegt unter anderem daran, dass junge Menschen die "neue" Ausbildungslage von Mensch zu Mensch anders durchleben. Welche Einführungsart gewählt wird, ist von:: Unternehmensart, Unternehmensgröße, Anzahl der Praktikanten, Typ der ausbildungsbedürftigen Berufe.

Es ist jedoch bekannt, welche allgemeinen Schwierigkeiten entstehen können und wie sie behoben werden können. Die Auszubildenden haben Vorabinformationen über den Ausbildungsbetrieb bzw. die Ausbildung und haben entsprechend hohe Aussichten. Sie entsprechen jedoch nur teilweise der Trainingsrealität (Praxisschock). Daher sollten Jugendliche vor Ausbildungsbeginn über die Ausbildung in konkreter Form unterrichtet werden, z.B. durch Beantragung (Zusendung von Informationsmaterial), im Zusammenhang mit Auswahlgesprächen, Tagen der Offenen Tür, Schnupperlehren, Schulprojekten, Bildungsbörsen, Elternabenden, Diskussionsrunden, Vorstellung von Ausbildungsvorhaben in der Oeffentlichkeit.

Das Verhältnis der Trainees zueinander und zwischen ihnen und dem Trainer ist von Ungewissheit geprägt. Der Auszubildende ist sich nicht sicher, ob er sich so verhält, wie er es von Beruf und Privatleben her kennt und wie der Trainer darauf anspricht. In diesem Fall obliegt die Verantwortlichkeit für die Entstehung des Sozialklimas in der Trainingsabteilung dem Trainer.

Ganz anders sieht es bei den Lehrlingen zu Ausbildungsbeginn aus. Der neue Ausbildungsbedarf kann junge Menschen physisch, psychisch, sozial und seelisch stark beeinträchtigen. Ein Auszubildender hat nichts dagegen, mit schwerem Werkzeug umzugehen, der andere bekommt beim Festziehen von Verschraubungen umgehend Blister an den Haaren.

Die Reaktion der Trainees in dieser Phase ist abhängig von ihren jeweiligen Merkmalen oder Kompetenzen. Junge Menschen, die zusammen in demselben Betrieb und derselben Branche eine Ausbildung starten, können daher eine Ausbildung auf sehr unterschiedliche Weise durchlaufen. Für die Vorstellung gibt es keine fixe Zeitbegrenzung. In der Regel kann die Laufzeit der Einleitung nicht befristet werden.

Letztendlich ist sie erst dann beendet, wenn der Auszubildende und Trainer den Anschein erweckt, dass ich in das Unternehmen/Ausbildung eingebunden bin oder war. Immer wieder muss die Einleitung geplant werden. Jährlich kommen neue junge Menschen in die Ausbildung, die sich zum Teil stark von ihren bisherigen abheben.

Ein seit vielen Jahren bewährtes Einstiegsprogramm trägt wenig dazu bei, die eigenen Bedürfnisse zu ergründen. Der Einstieg der neuen Trainees erfolgt lange vor dem ersten Trainingstag und endet mit der Bewertung der jeweiligen Maßnahmen. Dabei sollte die Planungs- und Umsetzungsphase so offen sein, dass die gegenwärtige (Verhaltens-)Situation der Trainees bei der Einleitung berücksichtigt werden kann.

Um die Einleitung zu planen, erstellt er eine Kontrollliste, was, wann und von wem zu tun ist. Hierzu zählen die Angaben aus den Fachbereichen, in die die Neueinsteiger zuerst kommen, sowie die Gestaltung der (informellen) Unterstützung, z.B. durch Ältere, Mentoren und die Bereitstellung des Lehrplatzes. Der erste Trainingstag sollte nicht zu umfassend sein und vielmehr über die ersten Tage verbreitet werden, da die jungen Menschen aufgrund der vielen neuen EindrÃ??cke nicht so empfänglich sind.

Es geht ihnen darum, was von ihnen verlangt wird, vor allem aber darum, wo oder wie ihr Ausbildungsort ist und wer die anderen (Auszubildende, Trainer, Mitarbeiter) sind. Es ist von großer Bedeutung, dass junge Menschen die Chance haben, sehr rasch gesellschaftliche Bindungen aufzubauen. Sie können durch gemeinschaftliche Maßnahmen entstehen, die den Umgang zwischen Praktikanten und anderen Menschen fördern oder vereinfachen und sie dazu "zwingen", mit "Außenstehenden" oder ausländischen Arbeitskräften zusammen zu sein.

Ergänzend zu diesen Gruppendynamikmaßnahmen können individuelle, auf die Auszubildenden zugeschnittene Maßnahmen des Trainers durchgeführt werden, wie z.B. Einzelinterviews mit noch nicht integrierten oder anderen Auszubildenden, die andere Auszubildenden " meistern " oder Unterstützung von Außenstehenden durch " ausscheidende " Azubis. Mittelständische und große Unternehmen veranstalten besondere Schnupperseminare, die zum Teil außerhalb des Betriebes stattfinden, damit junge Menschen und Trainer zu einer Ausbildergruppe werden.

Bei kleinen Betrieben mit nur Einzelauszubildenden können sich der Betriebsinhaber und die Facharbeiter setzen, den Azubis Arbeits- und Ausbildungsprozesse erklÃ??ren und mit ihnen über ihre ersten eigenen Erfahrungswerte und MÃ? Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass der Praktikant ab der ersten Trainingsstunde in die Funktion des Lernenden aufgenommen wird und er daher fehlerhaft sein darf.

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