Ausbildung Handwerk 2017

Schulschiff 2017

Die Handwerksbetriebe gewinnen ihre jungen Fachkräfte vor allem aus der eigenen Ausbildung in rund 130 Berufen. Presseinformationen Per Ende September 2017 wurden 139.880 neue Lehrverträge geschlossen. Damit haben die Fachkammern im Vorjahresvergleich 2.152 weitere Neuverträge registriert, was einem Plus von 1,6 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr zuvor entspr.

ist. So konnte 2017 der bereits in den beiden vorangegangenen Jahren mit einem geringen Plus von 0,2 Prozentpunkten bei den Neuabschlüssen erkennbare Trendwende konsolidiert und weiter untermauert werden.

Wieder einmal entscheiden sich mehr junge Menschen für die Aus- und Weiterbildung im Handwerk als attraktiver Beruf. Auch wenn dies erfreulicherweise ist, so ist es doch eine große Aufgabe, so viele Plätze wie möglich zu belegen. Im Jahr 2017 waren rund 15.000 Stellen offen, jede zehnte Stelle im Handwerk. Noch deutlicher als im Gesamtdurchschnitt ist in den neuen Ländern die Anzahl der Neuabschlüsse im Handwerk gestiegen.

Der stärkste absolute Wachstumsschub bei den Neuabschlüssen wurde in Nordrhein-Westfalen mit einem Wachstum von 803 Neuabschlüssen verzeichnet, was einem Wachstum von 2,8% gegenüber dem Vorjahreswert entsprach. Den prozentual stärksten Wachstumsschub gab es in Sachsen mit einem Wachstum von 7,5%; in absoluten Werten wurden 355 neue Verträge mehr als im vergangenen Jahr geschlossen.

Stark gestiegen ist neben Sachsen auch die Zahl der Neuabschlüsse in Brandenburg mit einem Plus von 7,1%, in Mecklenburg-Vorpommern mit +2,5% und in Thüringen mit 3,9%. Im hessischen Markt gab es 295 weitere Neuabschlüsse, ein Plus von 3,1%. In absoluten Zahlen verzeichneten die Automobiltechniker (+883 bzw. +4,5%), die Elektrotechniker (+785 bzw. +6,1%) sowie die Installateure und Heizungsbauer (+538 bzw. +4,8%) den deutlichsten Auftragszuwachs bei den Neuabschlüssen.

Hingegen waren die Bereiche Friseur (-458 bzw.

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