Ausbildung für alle

Training für alle

Es ist Zeit für eine grundlegende Änderung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG). Training für alle! Dr. Michael Fütterer / Lisa Hofmann / Helmut Weick et al. inhaltlich & inhaltlich: Kurzer Text: Jahr für Jahr können die Hunderttausenden junger Menschen keine Berufsausbildung beginnen.

"Bildung für alle" ist daher der Slogan, hinter dem sich Studentenvertreter und Sozialpartner versammeln, um die Ausbildungskrise langfristig zu bewältigen. Sie dienen als Arbeitsmittel in der Schülervertretung, an Hochschulen oder der Jugend- und Schülervertretung sowie als Basis für die Umsetzung von Maßnahmen.

Die Autoren sind nicht nur über den Mangel an Ausbildungsplätzen besorgt: Außerdem sorgen sie sich um die Standards für die Qualität der Ausbildung und die Voraussetzungen für die Nachbetreuung. In Hessen ist Michael Fütterer Vorstandsmitglied der ver.di Landesjugend. Herr Fütterer ist Vorstandsmitglied des DGB-Regionalvorstandes Südhessen. Sie ist die Leiterin der Aktion Das Recht auf Bildung.

In der Berufsschule ist Helmut Weick Lehrer. DGB-Nachwuchs: Endlich den Trainingsmangel ausräumen! Was tun gegen die Lehrstellenkrise?

Garantiertes Training - für alle!

Es ist Zeit für eine grundsätzliche Änderung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG). Auch in der Berufsbildung gibt es genug zu tun, um sich zu entwickeln. Über regional geltende Regelungen zur Berufsausbildung hinaus werden durch das Berufsausbildungsgesetz (BBiG) die Rahmenbedingung für die Berufsausbildung deutschlandweit geregelt. Derzeit ist das seit langem veraltete CBiG von 1969 die gesetzliche Basis für die Berufsausbildung in Deutschland. Es ist also Zeit für eine grundsätzliche Überarbeitung.

Auch in der Berufsbildung gibt es genug zu tun, um sich zu entwickeln. Vom rechtlichen Anspruch auf Ausbildung über die Qualifizierung der Berufsausbildung bis hin zur Globalisierung der Berufsausbildung gibt es viel zu tun. Dies trifft auch auf die Ausbildung zu. Inzwischen besteht eine Kluft von rund 250.000 zwischen der Anzahl der Bewerber und der Anzahl der Angebote an innerbetrieblichen Ausbildungsplätzen. Die Geltendmachung des Rechtsanspruchs auf Ausbildung muss daher das Hauptziel der BBiG-Novelle sein.

Seit langem kämpfen die Verbände mit dem Leitbild der umlagefinanzierten Finanzierung für einen Weg, der mehr betriebsinterne Ausbildungsstellen auf verbindlicher Basis ermöglicht. Gemäß dem simplen Grundsatz "Wer nicht bildet, muss bezahlen" sollte ein klarer Satz von Instrumenten zur Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen entwickelt werden. Allerdings konnte sich die Regierung nur für kurzzeitig von der EinfÃ??hrung einer Ausbildungsabgabe abhalten.

Dies hätte, ebenso wie die umlagefinanzierte Finanzierung, zumindest dazu geführt, dass die Gerechtigkeit der Finanzierung in der Berufsbildung erhöht worden wäre. Die Erlöse aus der Umlage hätten zur Finanzierung der bestehenden externen Ausbildungsangebote verwendet werden können, die derzeit vollständig aus Steuereinnahmen stammen. Aufwendungen, die nur dadurch entstehen, dass die Betriebe nicht zur Ausbildung bereit sind und die die Staatshaushalte mit mehreren Mrd. EUR pro Jahr auslasten.

Vielmehr hat die Regierung einen bundesweiten Ausbildungspakt mit der Industrie abgeschlossen und mit der BBiG-Novelle auch den gesetzlichen Anspruch auf Ausbildung aufgegeben. Nichtausbildende Betriebe sind somit von der Steuerpflicht ausgenommen, und Hunderttausende junger Menschen können weiterhin nach einer geeigneten Ausbildung nachfragen. Aufgrund von personellen und finanziellen Engpässen sind die berufsbildenden Schulen oft nicht in der Situation, ihren Teil der Berufsausbildung auf einem hinreichenden und fachlich hochmodernen Stand zu absolvieren.

Obwohl dies den Betrieben zugute kommt, geht es auf dem Rücken einer kompetenten Ausbildung. Angesichts der zunehmenden Veralterung des erworbenen Wissens ist jedoch eine fundierte Theorieausbildung unerlässlich. Gleiche Rechte für alle! Ein Ausschluss von Jugendlichen, die einen externen Lehrplatz haben, von ihren Mitwirkungsrechten ist nicht zulässig. Gleiche Rechte für alle!

Mit der anstehenden Novelle wird der Grundstein für eine ganzheitliche Erneuerung und Optimierung der Berufsbildung in Deutschland gelegt. Weder die mengenmäßige noch die qualitativen Aspekte der Berufsbildung werden wesentlich besser.

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