Ausbildung für ältere Erwachsene

Training für ältere Erwachsene

Deshalb bieten viele Arbeitgeber aktiv Ausbildungsplätze für ältere Arbeitnehmer an. Neuanfang im Berufsleben Die Ausbildung mit dem Alter von fünfzig Jahren? Am Anfang hat sie in einer Filiale angefangen. Tatsächlich war sie auf der Suche nach einer Lehrstelle für ihren Mann, als sie letztes Jahr auf einer Messe in Frankfurt war. Dass sie heute Mittag selbst einen neuen Arbeitsplatz findet, wusste sie nicht.

Beförderung zur Facharbeiterumschulung

Die Arbeitsämter unterstützen die Ausbildung von Hilfskräften und die Umstellung von erwachsenen Arbeitslosen. Unternehmen können von der Lebenspraxis der "alten Auszubildenden" profitiern. In der Regel sind sie sehr engagiert und halten den Job. Es gibt zu wenig Anmeldungen, die Qualifikationen der jungen Menschen reichen für den Ausbildungsberuf nicht aus - es gibt viele Ursachen, warum Plätze offen sind.

Mit dem Ziel, noch eigenständig qualifizierte Facharbeiter zu gewinnen, gehen die Betriebe neue Wege: Sie erschließen sich für ältere Antragsteller ab 25 Jahren, die noch keinen beruflichen Abschluss haben. Inwiefern gibt man älteren Menschen eine Perspektive? "â??Ich kann das Training von GroÃ?en nur empfehlenâ??, sagt Thomas Abreln. In seinem Werk sind sechs Praktikanten angestellt, und er hat auch mit der schwierigen Besetzung aller Ausbildungsplätze zu kämpfen.

Das ist ein weiterer Grund, warum er den Älteren eine Perspektive gibt. "Möchte ein Konzern jemanden qualifizieren, der bereits als gering qualifizierter Arbeiter tätig ist, finden wir zusammen heraus, wo das Potenzial liegt", erläutert Matthias Jantos, Qualifikationsberater beim Gemeinschaftsarbeitgeberdienst der Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven und der Arbeitsstätte Oldenburg. Durch das seit 2006 bestehende Verbundprojekt "Straßenbau" (Weiterbildung für Geringqualifizierte und Ältere in Unternehmen) tragen die Arbeitsämter die Ausbildungskosten und einen Teil der Anfahrtskosten.

Die Beteiligung kann auch einen Lohnzuschuss aufbringen. Darüber hinaus zahlt die Agentur den Umschülern eine Weiterbildungsprämie: 1000 EUR für eine bestandene Vorprüfung, 1.500 EUR für einen Bachelor. Die Voraussetzungen sind etwas anders, wenn das Unternehmen eine Neuqualifizierung für einen Erwerbslosen über 25 Jahre bietet.

"Die Umschülerin erhält in diesem Falle weiterhin Arbeitslosenunterstützung, das sind 60 Prozentpunkte des zuletzt erzielten Nettolohns und 67 Prozentpunkte, wenn sie ein Kind hat", erläutert Jantos. "Aber wir fordern den Arbeitgeber auf, seinem Umschulungsteilnehmer ein Monatsgehalt von 400 aufzubringen. "In der Regel empfehlen wir Unternehmern, zunächst im eigenen Unternehmen erwerbslose Kandidaten kennen zu lernen, entweder während eines Praktikums oder durch eine Tätigkeit als Helfer", sagt Jantos.

Es ist für die Unternehmen logisch, mit der Personengruppe über 25 Jahre Ausbildungsverträge abzuschließen. "Die Älteren haben bereits Berufserfahrung erworben, sie gehen ihre beruflichen Ziele strenger an als Auszubildende, die unmittelbar von der Hochschule kommen", unterstreicht Wolfgang Jöhnk. Die Chance, dass diese Menschen auch nach der Ausbildung im Unternehmen verbleiben, ist ebenfalls deutlich größer als bei jungen Menschen.

Auch für Erwachsene plädiert er dafür, ihnen eine Perspektive zu geben: "Nicht jede Jugend läuft problemlos. Aber dann benutzen viele ihre zweite Gelegenheit. "Auch für die Unternehmen erkennt er positive Dinge: "Bis zum Ende der 20 Jahre verhalten sich die Mitarbeitenden anders als die Abiturienten. "Auch Thomas Abeln, der bereits Hilfskräfte ausgebildet hat, Jugendliche als Auszubildende einstellte oder Angestellte von Zeitarbeitsfirmen einstellte, hat gute Erfahrung gemacht.

"â??Die Ã?lteren sind weniger abwesend, sie sind mehr am Geschehen beteiligt und wissen, worumstÃ? es gehtâ??, sagt er. Die meisten von ihnen bleiben im Berufsleben, machen es gar zum Master, anstatt die Ausbildung als Ausgangspunkt für ein neues Studienfach zu sehen. Aber es gibt auch Herausforderungen: "Die Aufgaben im Unternehmen ändern sich", sagt Matthias Jantos.

"â??Die Helfenden waren nur einer der Jungenâ??, jetzt sind sie der Auszubildende und mÃ?ssen mehr erfahren werden. "Die Agentur für Arbeit kann auch bei Schulproblemen helfen", unterstreicht er. "Allerdings muss sich der Auftraggeber auch darauf einstellen, dass sein Arbeitnehmer kein Gehilfe mehr ist, sondern ein Lehrling. "Letztendlich ist die Kooperation mit der älteren Generation aber eine große Chance: "Die Bindungsraten der Hochschulabsolventen sind hoch", unterstreicht er.

Außerdem hat das Untenehmen einen Angestellten, der sich mit seinem Untenehmen in Verbindung gebracht fühlte, weil ihm eine Gelegenheit gegeben wurde.

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