Ausbildung Fachangestellte für Medien und Informationsdienste Gehalt

Schulung Medien- und Informationsdienste Fachkräfte Gehalt

Über mögliche Gehälter während und nach dem Training informieren wir Sie. Vergütung für einen Spezialisten für Medien- und Informationsdienste. In der dreijährigen Ausbildung liegt das Gehalt im mittleren Bereich.

Spezialist für Medien- und Informationsdienste: Ausbildung, Gehalt, Ausbildung, Studien, Perspektive

Vor dem Hintergrund einer Welt, in der die meisten Verfahren auf Informations- und Kommunikationstechnologien oder kurz gesagt auf einer Infogesellschaft basieren, ist die Tätigkeit von Medien- und Informationsdienstleistungsspezialisten (FaMI) sehr wichtig. Im Folgenden wird Ihnen der vielfältige Berufsstand des FaMI vorgestellt. Informieren Sie sich hier über Ausbildung, Berufsaussichten und Einnahmequellen.

Was sind die Aufgabenstellungen des Berufes? Der Geschäftsalltag eines Spezialisten für Medien- und Informationsdienste ist gekennzeichnet durch die Vermittlung, Administration und Wartung von Unternehmen. In der Regel macht er sie am PC zugänglich, so dass er mit den verschiedensten Medien im Sinn von Datenträgern auskommt. Im Rahmen einer 3-jährigen Ausbildung erlernt das Unternehmen das notwendige Handwerkszeug und kann sich auf unterschiedliche Fachgebiete ausrichten.

Was sind die Aufgabenstellungen des Berufes? Medien- und Informationsdienstleistungsfachleute müssen ungeachtet ihres Fachgebietes unterschiedlichste Arten von Informationsbeschaffung, -verarbeitung, -systematisierung und -archivierung durchführen. Dies kann z.B. die Anschaffung neuer Fachzeitschriften oder Bücher für Büchereien oder die Verwaltung der ärztlichen Dokumentation sein. Zu diesem Zweck müssen sowohl Druckerzeugnisse als auch audio-visuelle Medien oder digitale Speichermedien entwickelt und verarbeitet werden.

Analog- und Digitalkatalogisierung ist ebenso eine gemeinsame Aufgabe von FaMI wie Materialbeschaffung, Liefersteuerung und Bestandsmanagement. Zusätzlich unterstützt der Spezialist für Medien- und Informationsdienste die Bereiche Buchhaltung, Budgetierung, Administration und Buroorganisation. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass Medien- und Informationsdienstleistungsfachleute in engem Kontakt mit Kunden sind, z.B. bei der Beschaffung von Bildmaterial oder der Kundengewinnung für Fotoagenturen.

Tatsächlich ist der Spezialist für Medien- und Informationsdienste in vielen Unternehmensbereichen des Arbeitsmarkts tätig. Da der FaMI in Deutschland ein anerkannter Lehrberuf ist, müssen Sie eine Ausbildung absolviert haben, um in diesem Beruf tätig werden zu können. In der Regel umfasst die Ausbildung zum Fachmann für Medien- und Informationsdienste drei Jahre.

Diejenigen, die gute Leistung nachweisen können - oder eine frühere Ausbildung - können die Ausbildungszeit auf etwa zweieinhalb Jahre reduzieren. Jeder, der die Ausbildung aufgrund von Krankheit, Trächtigkeit oder anderen besonderen Fällen nicht abschließen kann, kann die Laufzeit verschieben. Sie werden während Ihrer Ausbildung sowohl im Unternehmen als auch in einer berufsbildenden Schule (duales System) fachspezifisch qualifiziert.

Im Wesentlichen werden in den ersten beiden Jahren die Grundkenntnisse in unterschiedlichen Themenbereichen vermittelt, bevor diese im vergangenen Jahr der Ausbildung intensiviert werden. Bei der Ausbildung zur Fachkraft für Medien- und Informationsdienste sind die Ausbildungsinhalte nach Studiengängen zu unterteilen. Schulungen sind in den Sparten Archive, Bibliotheken, Bildagenturen, Informationen und Dokumentationen sowie in der medizinischen Fachdokumentation möglich.

Darüber hinaus sind folgende Punkte wesentliche Bestandteile der Ausbildung für das FaMI: Formell ist keine gewisse Ausbildung vorgegeben, die den Einstieg in die Ausbildung ermöglicht. Allerdings ziehen die Ausbildungsunternehmen in der Regel Antragsteller mit zumindest mittleren Bildungsabschlüssen vor. Im Jahr 2014 wurden nach Auskunft des BIBB 402 Azubis für den FaMI-Beruf im Öffentlichen Sektor ausgelernt.

Gute Leistungen sind in den Fachgebieten Germanistik und Mathe besonders wichtig, da für den Berufsstand nicht nur ein guter Ausdrucksstil, sondern auch Kenntnisse in der Buchhaltung und Haushaltsführung erforderlich sind. Die Berufsgruppe Medien- und Informationsdienste sollte nicht nur über einen bestimmten Schulabschluss verfügen, sondern auch über ein bestimmtes Engagement für verschiedene Aktivitäten und Fachgebiete.

Falls Sie sich wundern, ob Sie für den Beruf wirklich in Frage kommen oder ob Ihre Vorstellungen mit dem Beruf zusammenpassen, finden Sie hier einige berufsspezifische Merkmale/Skills: Der Ausbildungszuschuss für Medien- und Informationsdienstleistungsfachkräfte ist vor allem je nach Ausbildungsplatz unterschiedlich. Erfolgt die Ausbildung im Öffentlichen Sektor, können sich die Auszubildenden auf eine tarifliche Bezahlung (für die Auszubildenden im Öffentlichen Sektor - kurz TVAöD) ausrichten.

Die Bezüge für die Auszubildenden betragen hier 853,26 EUR im ersten Lehrjahr, 903,20 EUR im zweiten und 949,02 EUR im dritten Jahr (Stand: 29. Februar 2016). Es gibt keine Kollektivvereinbarungen für FaMI-Auszubildende in der Wirtschaft, so dass die Bezüge nicht nur sehr unterschiedlich vom Kollektivvertrag sein können, sondern auch voneinander abhängen können. Die Ausbildungsvergütung beträgt hier zwischen 750 und 850 EUR (1. bis max. Lehrjahr).

Wenn Sie einen Ausbildungsberuf aufnehmen wollen oder auf der Suche nach der richtigen Ausbildung sind, erfahren Sie oft, welche wirtschaftlichen Auswirkungen ein Arbeitsplatz hat oder wie sicher er für die Zukunft ist. Wir wollen Sie im letzen Teil dieses Beitrags über diese Dinge exakt aufklären, damit Sie endlich nicht nur feststellen können, dass der Arbeitsplatz zu Ihnen paßt, sondern auch für Ihren Unterhalt aufkommen kann.

Im Gegensatz zu den häufig geäußerten Ängsten, dass es für Fachkräfte für Medien- und Informationsdienste schwierig sein könnte, nach der Ausbildung eine Stelle zu bekommen, werden die Chancen auf dem Arbeitsmarkt generell als günstig bewertet. Das hat mehrere Gründe: Mangelnde Staatsmittel haben Personalabbau zur Folge; Fachkräfte für Medien- und Informationsdienste fallen weniger an als z.B. Informatiker oder Bibliothekarinnen. Diejenigen, die nach ihrer Ausbildung im Öffentlichen Sektor von ihren Ausbildern eingestellt werden, können sich auch danach auf ein Gehalt nach dem Kollektivvertrag nachfragen.

Die dreijährige Ausbildung ist in der Regelfall in die Vergütungsgruppen E5 bis E8 eingeteilt, so dass ein Gehalt von der Höhe von EUR 145,97 bis EUR 3.097,26 pro Kalendermonat zu erwarten ist (TvöD, Lohntabelle bis 29.02.2016). Die Gehälter im privaten Sektor dürften etwas geringer sein. Es ist schwierig, genaue Angaben zu machen, aber als Berufseinstieg ist sicherlich ein Bruttolohn zwischen 1.500 und 2.100 EUR zu erwarten.

Besonders gefragt sind im Zuge der Weiterbildung diejenigen, die als Spezialist für Informationsdienste oder als Trainer zertifiziert sind. Mit der kaufmännischen Ausbildung erwerben Sie einen qualifizierten Zwischenabschluss, der Ihnen den Einstieg in die gehobene Klasse des Öffentlichen Dienstes aufzeigt. Sie können im Öffentlichen Dienst Betriebswirt mit einem Gehalt von 3.600 EUR sein. Auch Spezialisten für Medien- und Informationsdienste können sich für ein Studienaufenthalt aufstellen.

Personen mit nur mittlerem Bildungsniveau erhalten in der Regel durch Berufsbildung, Berufspraxis und Fortbildung zum Betriebswirt den Hochschulzugang. Fachleute mit Schulabschluss können diesen Weg unmittelbar nach ihrer Ausbildung gehen. Geeignete Studienrichtungen sind Bibliotheks- und Informatikwissenschaften, Bibliothekarwesen, Informationstechnologie und Informations-Management. Sie werden mit einem Bachelor-Abschluss in die Tarifgruppen 9 bis 12 E im Öffentlichen Sektor befördert, die zwischen 2.500 und 4.900 aufsteigen.

Als ( "ehemaliger") Spezialist für Medien- und Informationsdienste in der Unternehmensgruppe E15 mit Level 4 können Sie mit einem Master-Abschluss bis zu 5.800 aufsteigen.

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