Ausbildung Erzieherin Nrw

Bildungspädagogin Nrw

Die Berufsfelder Pädagogen sind qualifizierte Arbeitskräfte, die diese Leistung in den verschiedenen soziokulturellen Arbeitsbereichen von Kindertagesstätten, Kinderbetreuung, Schule, Bildungshilfe und im Rahmen der sozioedukativen Freizeitgestaltung anbieten können. Auch die Einstiegschancen in das Berufsleben nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss zum (r) staatlich geprüften Ausbilder (in) sind derzeit sehr gut: Alle Vorhersagen gehen davon aus, dass es in den nÃ??chsten Jahren zu einem erheblichen Facharbeitermangel im Rahmen der KindertagesstÃ?tten kommen wird.

Aus diesen Fähigkeiten ergeben sich die unterschiedlichen Schwerpunkte und inhaltliche Ergänzungen der einzelnen Arbeitsbereiche. Deshalb steht in der ersten Stufe unserer Pädagogik der Erlangung dieser allgemeinen soziopädagogischen Fähigkeiten im Vordergrund, die unsere Schülerinnen und Schüler beispielhaft für den Geltungsbereich von Kindertagesstätten und der schulischen Kinderbetreuung entwickeln. Auf der Grundlage dieser Grundkenntnisse wird es im weiteren Ausbildungsverlauf möglich sein, sich auf einzelne Gebiete zu konzentrieren und einige Gebiete weiter zu intensivieren.

In dieser Phase werden einzelne Bausteine gleichzeitig als Option für die Studenten durchgeführt. Ein Teil der während der Ausbildung erlangten " besonderen Kompetenzen " (z.B. psychomotorische Fähigkeiten, Sprachförderung) wird von externen Einrichtungen nachgewiesen. Grundlage für die Ausbildung an der Berufsschule der AWO ist die konsequente Ausrichtung auf die berufliche Praxis. Damit die Pädagogen die beruflichen Aufgaben professionell erfüllen können, brauchen sie Handlungsfähigkeit.

Insbesondere für die Entfaltung persönlicher Fähigkeiten benötigen die Schülerinnen und Schüler einen Raum, in dem sie über ihre eigenen Verhaltensweisen und Attitüden nachdenken und Änderungen anstoßen können. Denn nur in der Umsetzung und anschließender Reflektion von Wissen und Fähigkeiten in der Praxis entwickelt sich Handlungsfähigkeit. Durch praktische Besuche von Lehrern bekommen die Schülerinnen und Schüler ein differenziertes Rückmeldungen über ihren aktuellen Stand der beruflichen Weiterentwicklung.

Ergänzend zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufsschule und Berufsschule gibt es Treffen mit praktischen Ausbildern und die Tätigkeit eines Beirats, in dem Repräsentanten der praktischen Einrichtungen und der Berufsschule die Weiterbildungsarbeit mitgestalten. Nach der Ausbildung werden die Studenten von uns darauf vorbereitet, berufliche Aufgaben selbständig und in Eigenverantwortung zu erlernen. Deshalb gibt es im Laufe der Ausbildung immer häufiger Leistungsphasen, in denen die Schüler als selbständige Lernende fungieren und Fragen selbständig ausarbeiten.

Die gut ausgestatteten Klassenzimmer erlauben es, praktische Fähigkeiten auf höchstem technischem Level zu vermitteln. Die Zusammenarbeit zwischen FH und Fachhochschule ist eine zukunftsorientierte Chance zur Weiterbildung von Spezialisten, um diesem geänderten Anspruch in der praktischen Anwendung Rechnung zu tragen. Damit wird die Ausbildung zur Erzieherin an der Berufsschule in den Berufsschulen der AWO zur Basis für die Weiterqualifikation an den Hochschulen im Zuge eines Bachelorstudiums.

An den FHs werden Lehrveranstaltungen angeboten, für die ein erfolgreicher Abschluß der Fachhochschulausbildung Voraussetzung für die Zulassung ist. Um die Verbindungen zwischen Berufsausbildung und Studium an den Hochschulen zu stärken, arbeitet das Berufsakademie mit den Hochschulen in der jeweiligen Landeshauptstadt zusammen.

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