Ausbildung Erwachsene Schweiz

Bildung Erwachsene Schweiz

Dies verkürzt die Dauer Ihrer Zusatzausbildung. Ich begrüße die Tatsache, dass ein älterer Mensch auch eine zweite Ausbildung absolviert". Berufsqualifizierung für Erwachsene Erwachsene können auch die Vorzüge einer qualifizierten Berufsausbildung nutzen. Jeder, der noch keine Berufsausbildung in jungem Alter abgeschlossen hat oder derzeit in einem anderen als dem erworbenen Ausbildungsberuf tätig ist, kann anschließend eine Berufsausbildung absolvieren - d.h.

einen eidgenössischen Fachausweis (EFZ) oder einen eidgenössischen Berufsabschluss (EBA) erwerben. Vier festgelegte Pfade bringen dieses Ergebnis: Direkter Zugang zur Abschlussprüfung: Voraussetzung sind mind. fünf Jahre Berufspraxis (Teil davon im gewünschten Beruf).

Erwachsene in bestimmten Berufsgruppen können nach fünf Jahren Berufspraxis (teilweise in dem betreffenden Beruf) anhand eines Antrags nachweisen, dass sie über alle erforderlichen Fähigkeiten mitbringen. Kürzere Berufsausbildung: Erwachsene mit mehreren Jahren Arbeitserfahrung können die Berufsausbildung um 1 bis 2 Jahre kürzen. Dazu schließen sie einen Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb ab.

Mit dem Qualifizierungsverfahren (Lehrabschlussprüfung) wird die Ausbildung abgeschlossen. Regelmäßige Berufsausbildung: Der Weg über die regelmäßige Berufsausbildung ist ebenfalls offen. Die Erwachsenen schließen einen Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb ab. Die Ausbildung erstreckt sich je nach Ausbildungsberuf über zwei, drei oder vier Jahre. Mit dem Qualifizierungsverfahren (Lehrabschlussprüfung) wird die Ausbildung abgeschlossen.

Ein Ausbildungsplatz für Erwachsene

Auch das vom BMBF kofinanzierte Vorhaben "Berufliche Grundschulbildung für Erwachsene" soll dem Mangel an Fachkräften entgegenwirken. Wofür steht es eigentlich, wenn in der Schweiz rund 600'000 Menschen im Alter von 25 bis 64 Jahren ohne solche Qualifikationen sind? Einer von ihnen ist Dario Zanghellini. Das heißt mindestens einmal, dass diese schlecht oder gar nicht ausgebildeten Menschen schon seit einigen Wochen auf der bildungspolitischen Tagesordnung standen.

Auf dem " ersten Bundesgipfel der beruflichen Aus- und Weiterbildung " Ende Juni hatten sich die Verantwortlichen und Vereine zum Zweck gesetzt, die Chancen für Erwachsene zum Erwerb und zur Veränderung von Berufsqualifikationen zu erörtern. Zum einen sind Menschen ohne Ausbildung einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko ausgesetzt; nach Ansicht des Staatssekretariats für Bildung, Wissenschaft und Innovation (SERI) beträgt dieser Wert 2,6 (26 bis 54 Jahre).

So absolvieren beispielsweise in der Bauindustrie nur 150 statt 500 Meister pro Jahr ihre Ausbildung, 100 statt 200 Meister und 35 statt 150 Meister, wie Ueli Büchi, Chef der Berufsausbildungspolitik im Baueisterverband, beschwert. Der Mangel an qualifiziertem Personal ist bei einigen Angeboten ein Nachteil. Bereits heute können jedoch Menschen über 25 Jahre in vereinfachter Form einen Ausbildungsnachweis vorlegen.

Im Jahr 2012 nutzten es 3774 Erwachsene. An diesem Weg können Menschen mit einer mehr als fünfjährigen beruflichen Erfahrung (davon drei in dem betreffenden Beruf) teilnehmen. Er wird von Dario Zanghellini benutzt, weil er mehr will als nur Beton. Darüber hinaus absolviert er in den zwei Jahren der Ausbildung vier dreitägige Praktika, in denen er prüfungsrelevante Aktivitäten ausüben kann, die ihm in seiner täglichen Arbeit kaum begegnen, wie z.B. Mauerwerk.

Für ihn ist die Ausbildung die Grundlage für weitere Karriereschritte, sagt Dario Zanghellini, die Ausbildung zum Polier, vielleicht auch zum Berufsmatura-Abitur. Für viele Menschen über 25 Jahre ist der Weg zu einem späteren Berufsabschluss jedoch nicht so einfach wie bei Dario Zanghellini. Im Jahr 2012 beispielsweise wurden 41% der beruflichen Qualifikationen von Menschen über 25 Jahren trotz des damit verbundenen Lohnrückgangs durch eine reguläre Berufsausbildung erworben.

Sie sind nicht flächendeckend verfügbar, werden von Kanton zu Kanton verschieden reguliert und sind zu wenig bekannt, wie eine Studie des SBFI aufzeigt. Abgesehen von den fehlenden Sprachkenntnissen fehlt es oft an Wissen über Karrierechancen und den Umgang mit Arbeitsausfällen während der Ausbildung und anderen Ausgaben, sagt Ueli Büchi: "Viele Firmen wissen nicht einmal, welches Potential ihre Mitarbeiter haben.

In einem vom SBFI kofinanzierten Forschungsprojekt "Berufliche Grundschulausbildung für Erwachsene" will der Verein diese Hürden beseitigen und ein neuartiges Ausbildungsangebot für Erwachsene erstellen. Im Jahr 2016 beginnt die konkrete Projektierung und soll zum Abschluss einer Ausbildung von rund 100 Menschen pro Jahr anregen. Hierzu gehören Informationen für die Unternehmensleitung und ihre Beschäftigten, die Empfehlung des wirksamen Ausbildungsbedarfs, ein modulares Ausbildungsprogramm mit weniger Präsenzschulung, eindeutige Finanzierungsvorschriften, Unterstützung bei der Ausbildung und erwachsenegerechte Formulare für die Abschlussprüfung.

Forschungschef Christian Stamov Rossnagel: "Ältere Menschen verwehren sich oft die Fähigkeit zu lernen. Die Berufsberatung - und die unverzichtbare Nachbetreuung - muss sich mit den Gründen befassen, die gegen Weiterbildungsmaßnahmen sprechen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Berufsbilder der Berufsberaterinnen und Berufsberater berücksichtigt werden. "Zweite Feststellung: Die Älteren sind nicht weniger fähig zu lernen als die Jungen. Das ist Dario Zanghellini, der ihn sieht. Für viele Erwachsene ist es wirtschaftlich und inhaltlich zu aufwendig, danach ein Lehrabschlusszeugnis zu erhalt. Oft gibt es keine geeigneten Stellen.

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