Ausbildung Bielefeld

Schulung Bielefeld

Kündigungen können oft zu unnötigen Warteschleifen und Problemen für junge Menschen bei der Weiterbildung führen. BGW-Zeitschrift zum Thema Ausbildung. maerzjournal. Die Ausbildung bei BERESA OWL bietet eine starke Grundlage für Ihre individuelle berufliche Entwicklung.

Unterstützung bei schwierigen Trainingssituationen

Das Projekt "Vera" wurde vom Leitenden Sachverständigendienst zusammen mit dem BMBF und den führenden Verbänden der Bundeswirtschaft gestartet. Die Zielsetzung von "VerA" ist die Vermeidung von Trainingsabbrüchen durch die SES-Trainingsleiter. Seniorexperten, lebens- und facherfahrene Spezialisten, junge Menschen stellen sich an die Seiten, um sie für ihren Job fit zumachen.

Kündigungen können oft zu überflüssigen Wartezeiten und Schwierigkeiten für junge Menschen bei der Weiterbildung aufkommen. Doch auch für Betriebe sind Kündigungen unerfreulich, weil ein Ausbildungsstellenangebot wieder neu besetzt wird. Die Verbesserung dieser Lage ist das Ziel der Verlagsinitiative "VerA" mit ihren unabhängigen Sachverständigen - den leitenden Sachverständigen der SES.

Die Ausbildungsleiter von SES arbeiten im Rentenalter und auf ehrenamtlicher Basis, wissen um die Anliegen der Jugendlichen und stehen ihnen persönlich zur Seite: Sie stehen für technische Fragestellungen zur Verfügung, betreuen Übungsaufgaben für die berufliche Praxis, bereiten Prüfungsvorbereitungen vor, übernehmen den Abbau von Sprachmängeln, befördern Sozialkompetenz und Motivation zum Lernen und festigen das Vertrauensbekenntnis zwischen Praktikanten und Ausbildern.

Die SES akzeptiert von allen Seiten Auszubildende oder deren Erziehungsberechtigte, Berater der Handelskammern, Lehrbetriebe und Berufschulen. Mehrere hundert Fachleute setzen sich für VerA ein. Für den Praktikanten und den Übungsfirma ist eine VerA-Begleitung kostenfrei. Es hat zunächst eine Laufzeit von zwölf Monaten, kann aber bis zum Ende der Ausbildung auslaufen.

In der Ausbildungsunterstützung werden die Zielsetzungen von den Senior-Experten und jungen Menschen von Fall zu Fall und gemeinsam festgelegt. Auch bei einer vorzeitigen Beendigung des Ausbildungsverhältnisses stehen Ihnen die Fachleute von SES zur Seite. Die Suche nach einem passenden neuen Lehrstellenangebot im Zusammenspiel ist einfacher. Die VerA-Angebote gelten für ganz Deutschland und auch für die Unterstützung von Flüchtlingen in der Ausbildung.

Weiterführende Infos und Kontaktpersonen für die Verlagsinitiative "VerA" finden Sie auf der Internetseite des Leitenden Sachverständigendienstes. Landeskoordinator: Zur Streitbeilegung zwischen Ausbildern und Praktikanten aus einem Ausbildungsverhältnis hat die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld einen Ausschuß nach 111 Abs. 2 des Arbeitsgesellschaftsgesetzes (ArbGG) eingerichtet. Dieser Wortlaut ist wortwörtlich zu interpretieren, d.h. der Ausschuß kann einen Streit nur dann und solange behandeln, wie das Berufsbildungsverhältnis noch existiert oder die Existenz einer Vertragspartei geltend gemacht wird.

Informationen zu den Bedingungen für die Einleitung eines Vermittlungsverfahrens findest du im PDF-Dokument im Download-Bereich dieser Dokuments. Gegenstand des Streits ist in der weitaus meisten Fällen die frühzeitige Auflösung des Ausbildungsverhältnisses durch die Auflösung des Trainers. Detaillierte Informationen zur Erstellung eines ordentlichen Mahnschreibens und zur fristgerechten Entlassung sowie zur Geschäftsordnung des Vermittlungsausschusses findest du im Downloadbereich dieser Doku.

Sowohl die Insolvenzgefahr als auch die Einleitung von Insolvenzverfahren haben keine direkten Folgen für den Lehrvertrag. In diesem Fall gelten die Rechte und Pflichte aus dem Lehrverhältnis fort. Mit der Einleitung des Verfahrens tritt jedoch der Konkursverwalter an die Position des Ausbildungsbetriebes. Sämtliche Forderungen aus dem Lehrvertrag sind an den Antragsteller zu adressieren.

Das Ausbildungsunternehmen oder der Zahlungsunfähigkeitsverwalter sind zur weiteren Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Ausbildungsverbund beizutragen. Dazu gehört vor allem die Bezahlung der vertraglich festgelegten Ausbilderzulage. Prinzipiell können sich der Ausbilder und der Auszubildende auf eine Reduzierung des Ausbildungszuschusses einigen. Das Ausbildungsgeld muss jedoch in einem angemessenen Rahmen und über dem des Vorjahres liegen, 17 Abs. 1 BBiG.

Der Wechsel muss in den Lehrvertrag aufgenommen und der Industrie- und Handelskammer mitgeteilt werden. Darüber hinaus hat der Übungsfirma gemäß 14 BBIiG sicherzustellen, dass die Trainingsinhalte von geeigneten Ausbildern unterwiesen werden. Verstößt der Übungsfirma gegen diese oder die sonstigen Verpflichtungen aus 14 BGBiG, kann sie schadenersatzpflichtig sein (§§ 278, 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 14 BBiG).

Darüber hinaus kann die nach landesrechtlichem Recht befugte Stelle die Weiterbildung verbieten und die Eignung für eine Ausbildung verweigern (§§ 32, 33 BBiG). So lange das Lehrverhältnis existiert, müssen die Lehrlinge auch ihre Pflichten aus dem Lehrverhältnis nachkommen. Während des Bestehens des Ausbildungsverhältnisses muss der Praktikant die berufliche Schule weiterlaufen. Nach Beendigung des Ausbildungsverhältnisses ist es von der zuständigen Berufsfachschule abhängig, ob die Unterrichtsteilnahme auf Antrag des Praktikanten noch vorübergehend möglich ist.

Der Besuch der Berufsschule allein bedeutet jedoch nicht, dass die Ausbildung angemessen weitergeführt werden kann. Ein wichtiger Kündigungsgrund nach 22 Abs. 2 Nr. 1 LBiG ist weder die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit noch die Insolvenzeröffnung. Nur die Einstellung des Geschäftsbetriebs gibt dem Kunden vor der Insolvenzeröffnung das Recht, den Vertrag zu kündigen. Bereits nach der Insolvenzeröffnung ist eine Beendigung mit einer Frist von drei Monaten möglich, wenn es keine Ausbildungsplätze mehr gibt.

Auszubildende müssen sich drei Monaten vor Ende ihres Ausbildungsplatzes bei der Arbeitsagentur als Arbeitssuchende anmelden. Wenn sie erst zu einem spÃ?teren Termin von der KÃ?ndigung des AusbildungsverhÃ?ltnisses erklÃ??ren, sollten sie die Mitteilung innerhalb von drei Tagen machen. Prinzipiell können der Ausbilder und die Praktikanten zu jeder Zeit eine schriftliche Vereinbarung zur Kündigung des Lehrvertrages treffen.

Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass dies zu einer Sperrdauer von bis zu drei Monaten Arbeitslosengeld für den Praktikanten führen kann. Wenn der Lehrbetrieb das Ausbildungsgeld nicht bezahlen kann, können die Lehrlinge einen Insolvenzanspruch haben (§§ 183 ff. SGB III). In der Regel wird das Konkursgeld für die drei Monaten vor dem Insolvenzfall ausbezahlt.

Wenn der Praktikant in Unwissenheit über das Insolvenzverfahren gehandelt hat, ist der Tag, an dem er davon Kenntnis erlangt hat, der Tag, an dem die drei Monatsraten nachträglich gezahlt werden. Endet das Lehrverhältnis vor dem Insolvenzfall, so erstreckt sich die Insolvenzzahlungsdauer auf die letzen drei Monaten des Lehrverhältnisses. Die Insolvenzmasse setzt sich in der Regelfall aus der Summe des Netto-Ausbildungsgeldes zusammen und wird unmittelbar an den Praktikanten gezahlt.

Das Gleiche trifft zu, wenn eine neue Schulung gestartet wird. Im Auftrag der Inkassostelle (Krankenkasse) zahlt die Arbeitsvermittlung die ausstehenden Beiträge des Ausbildungsbetriebs für die Zeit der Nichtigkeit. Wenden Sie sich im Falle einer bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit so schnell wie möglich an Ihre Industrie- und Handwerkskammer und die zuständige Arbeitsagentur.

Von der Untersuchung, ob sie ein Anrecht auf Altersteilzeit haben, sollten Praktikanten prinzipiell ausgeschlossen werden. Allerdings ist die Ausbildung in der Praxis auch generell von den Effekten der Altersteilzeit beeinflusst. Für Praktikanten kann in der Regelfall keine Altersteilzeit vereinbart werden. Das Ausbildungsunternehmen ist dazu angehalten, alle Mittel einzusetzen, um die Weiterführung der Ausbildung sicherzustellen.

Nur wenn alle Chancen erschöpft sind, kann auch für Praktikanten kurzgezogen werden. Short-Time-Arbeit sollte auch für Trainer nur in Ausnahmen bestellt werden, da das Unternehmen sicherstellen muss, dass der Trainer seiner Ausbildungsverpflichtung gegenüber dem Praktikanten gerecht wird. Bei unzureichender oder gar keiner Ausbildung der Praktikanten kann ein Schadensersatzanspruch gegen den Lehrbetrieb aufkommen.

Werden Auszubildende zur Kurzarbeit angewiesen, haben sie für einen Zeitraum von mehr als sechs Kalenderwochen das Recht auf die Auszahlung des gesamten Ausbildungszuschusses (§ 19 Abs. 1 Nr. 2 BBiG). In Abweichung von der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlaufzeit können Schulungen und Kollektivvereinbarungen einen längeren Zeitraum beinhalten. Die Entlassung von Praktikanten durch den betreffenden Betrieb kann nicht allein durch kurzzeitige Arbeitszeit gerechtfertigt werden, es sei denn, der Betrieb kommt für einen längeren Zeitraum völlig zum Stillstand.

Fällt damit die betriebliche Eignung weg, können die Praktikanten ohne Schadenersatzanspruch entlassen werden. Allerdings sind die Trainerinnen und Trainer dazu angehalten, sich frühzeitig mit der verantwortlichen Arbeitsagentur um die Suche nach einem anderen Trainingsbetrieb für den Trainee zu kümmern. Für weitere Informationen steht Ihnen der zuständige Trainingsberater gerne zur Verfügung.

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