Ausbildung bei Polizei

Polizeiausbildung

Vielfältige Möglichkeiten zum blauen Licht: So läuft die Polizeiausbildung ab Der Eintritt in den Polizeidienst ist mit hohen Hindernissen verbunden. Weil die Akademie der Polizei in vollem Gang ist. "Die Polizei geht auf mich zu! Zum anderen gibt es so etwas wie "die Polizei" nicht. Vielmehr gibt es mehrere Bundes- und Landesbehörden, die die polizeiliche Arbeit unter sich aufteilen und sie alle selbst unterrichten.

Im Allgemeinen ist die Ausbildung jedoch immer gleich: Es gibt eine Wahl, jedenfalls rein rechnerisch, zwischen der mittleren und oberen Klasse.

In vielen Bundesländern wird jedoch seit Jahren keine Ausbildung für den Mitteldienst mehr durchgeführt. Dort, wo der mittlere Service noch besteht, steht er prinzipiell allen Schulabgängern mit Hauptschulabschluss offen. In der föderalen Polizei beispielsweise beträgt die Ausbildung dann zweieinhalb Jahre, mit mehreren längeren Praktikumsplätzen, vor allem im zweiten Jahr. Diejenigen, die nachträglich die so genannte Berufsprüfung ablegen, können sich als Polizeichef bezeichnen.

Die Bewerberinnen und Bewerber benötigen für den oberen Leistungsbereich das Abi oder zumindest den Berufsmatura-Abitur, wahlweise das Master-Zertifikat oder eine andere absolvierte Weiterbildungsmaßnahme. Welche und wo konkret, hängt von den Behörden und dem Land ab. Allerdings erwirbt man in der Regelfall den Bachelor-Abschluss in drei Jahren, an eigenen Universitäten oder FHs und in einem Doppelstudium - d.h. mit einem hohen Praxisbezug.

Jeder, der sich in dieser und später in seinem Beruf hervorgetan hat, kann dann in den gehobenen Bereich einsteigen - mit einem 2-jährigen Masterstudium an der Polizeiuniversität Münster, das sich vor allem mit Leadership und Managment beschäftigt. Mit dem Bundeskriminalamt und dem Bundeskriminalamt (BKA) können auch Nebeneinsteiger mit Abschluss unmittelbar in den Hochschuldienst gehen.

Also studiert der Polizeibezirk? Auf jeden Fall, sagt Metthild Hauff, Pressesprecherin der DPA. "Aber der Polizeiber uf ist so vielschichtig geworden, dass er ohne akademischen Abschluss nicht mehr möglich ist. "Darüber hinaus verändern sich die Anforderungen an die Polizeibeamten stetig, zum Beispiel in Bezug auf Internetkriminalität oder Terror.

Die Polizeibeamten benötigen dafür naturwissenschaftlich abgesicherte Verfahren, erläutert Hauff - so die Studie. Bevor man studieren oder trainieren kann, muss man jedoch zuerst den Selektionstest machen. Die Prüfung ist in mehrere Teile gegliedert, die Einzelheiten variieren von Autorität zu Autorität. Dagegen gibt es nicht mehr in allen Ländern Sporttests: Einige Polizeibeamte fordern statt dessen moderne Sport- und Schwimmplaketten.

Ein Assessmentcenter mit Gruppengesprächen und Rollendiskussionen ist nicht immer Standard, aber in den meisten denkbar. Die Antragsteller müssen bestimmte physische Anforderungen - Mindestgröße und Body-Mass-Index-Anforderungen - einhalten. In vielen FÃ?llen sind auch ein FÃ?hrerschein und Sprachkenntnisse erforderlich. Natürlich gibt es Tabus: Wer ein Vorstrafenregister hat, kann nicht Polizeibeamter werden.

Sichtbarer Tattoos oder Piercing, zum Beispiel im Gesichtsbereich, sind in vielen Faellen auch ein Grund zum Ausschluss. Dazu kommen weitere Anforderungen: "Auf jeden Falle sollten Sie offen und beweglich sein, denn wir haben eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgabenstellungen und benötigen Mitarbeitende, die über den eigenen Horizont hinausblicken", sagt Ellen Kirschke, Personalreferentin im Bundeskriminalamt (BKA).

Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sind ebenso von Bedeutung wie die Fähigkeit, im Team zu arbeiten. "Das beweist bereits, dass der Polizeiberuf kein Beruf wie jeder andere ist. "Die Polizeibeamten haben auch die Pflicht, physische Kraft anzuwenden", sagt Oliver Malchow, der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft. "Damit man als Polizeimann immer wieder mit korrespondierenden Sachverhalten konfrontiert wird.

"Deshalb sind auch Sozialkompetenz und Stressmanagement Teil des Trainings, das z.B. in Form von Rollspielen geschult wird.

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