Ausbildung Ausland

Auslandsstudium

In der Theorie können Sie Ihre Berufsausbildung überall auf der Welt absolvieren. Aufenthalt im Ausland in der Ausbildung Der Erwerb von internationalen beruflichen Fähigkeiten, das gegenseitige kennen lernen der Menschen und der Kulturen des jeweiligen Staates sowie die Verbesserung der Sprachen. Doch nicht nur das, auch Ihre Arbeitsmarktattraktivität wird durch einen Aufenthalt im Ausland erhöht! Informieren Sie sich auf dieser Website über die wesentlichen Eckdaten zu Auslandspraktika.

Gute Nachricht: Als Lehrling haben Sie gesetzlich die Chance, einen Teil Ihrer Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Bei uns haben Sie die Möglickeit. Entsprechende Absätze finden Sie im Berufsausbildungsgesetz, 2 Abs. 3 und 76 Abs. 3, jedoch haben Sie keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Aufenthalt im Ausland. Dies müssen Sie mit Ihrem Übungsfirma in schriftlicher Form abstimmen und der verantwortlichen Handwerks-, Industrie- oder Gewerbekammer mitteilen.

Läuft Ihr Aufenthalt im Ausland mehr als 4 Kalenderwochen, muss mit der Kanzlei ein zusätzlicher Trainingsplan vereinbart werden. Die Auslandspraktika gelten als "Ausbildung außerhalb der Ausbildungseinrichtung" und müssen auch in Ihrem Lehrvertrag als solche ausgewiesen sein - entweder bei Vertragsabschluss oder später als Ergänzung. "Ausbildung " heißt, dass das Praxissemester Ihrem Trainingsziel dient und dass Sie die entsprechenden Trainingsinhalte im aufnehmenden Unternehmen im Ausland erhalten.

Bei einem Auslandsaufenthalt wird Ihr Ausbildungs-Verhältnis mit allen damit verbundenen Rechten und Verpflichtungen fortgesetzt: Sie müssen daher während Ihres Praxissemesters Ihr Zeugnis weiterführen und Ihr Übungsfirma muss Ihnen auch in Zukunft Ihr Ausbildungsgeld auszahlen. Es kann jedoch möglich sein, eine Einigung zu erzielen, in der sich Ihr aufnehmendes Unternehmen im Ausland verpflichtet, einen Teil der Ausbildungsbeihilfe zu erstatten.

Das Auslandspraktikum darf insgesamt nicht länger als ein Quartal der Ausbildungszeit dauern. Die Ausbildungszeit ist die in der Ausbildungsverordnung festgelegte Zeitspanne, d.h. ungeachtet einer Kürzung. Bei einer regelmäßigen Ausbildung von 3 Jahren können Sie prinzipiell für 9 Monaten ins Ausland gehen. Eine Verpflichtung zum Besuch einer Berufsfachschule oder einer vergleichbaren Auslandsschule ist für Sie nicht gegeben.

Dies bedeutet, dass Ihre Ausbildung während Ihres Auslandsaufenthalts ausschliesslich im Unternehmen erfolgt. Für die Zeit Ihres Auslandsaufenthalts müssen Sie sich jedoch von Ihrer Berufsfachschule in Deutschland freinehmen und das verpasste Lernmaterial selbstständig bearbeiten. Durch die Fortsetzung Ihres Ausbildungsverhältnisses in Deutschland unterliegen Sie im Prinzip weiter dem Steuer- und Sozialversicherungsrecht.

Um in Bezug auf Kranken-, Pflege-, Unfall- und andere soziale Leistungen vollumfänglich versichert zu bleiben, sollten Sie auf der sicheren Seite sein und vorher mit Ihrer Krankenkasse nachfragen. Weitere Auskünfte, z.B. Broschüren zu verschiedenen Staaten, erteilt Ihnen die Deutsche Kontaktstelle für Krankenversicherungen - Ausland.

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