Ausbildung Ausbildungsvergütung

Training Ausbildungsvergütung

Du kannst dein eigenes Geld verdienen und selbst entscheiden, wofür du es ausgeben möchtest. Diejenigen, die sich in der Ausbildung befinden, erhalten dafür eine Vergütung. Der Ausbildungsvergütung liegt der Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst (TVAöD) zugrunde. Er muss nach dem Alter des Auszubildenden so berechnet werden, dass er mit fortschreitender Berufsausbildung mindestens einmal jährlich zunimmt. Die Auszubildenden erhalten eine Ausbildungsvergütung nach dem "Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst" (TVAöD).

Ausbildungsbeihilfe| Kommunale Verwaltung Haßloch

Neben diesen monatlichen Vergütungen bekommen Sie auch Sonderzahlungen: Jährliche Sonderzahlung: Praktikanten, die am Stichtag der Ausbildung in einem Lehrverhältnis sind, haben Anrecht auf eine jährliche Sonderzahlung. Dies entspricht 90 Prozent der Trainingsgebühr für den Monat Oktober. Schlussbonus: Nach erfolgreichem Abschluss Ihres Trainings bekommen Sie einen Schlussbonus von 400 ?. Vermögensbildende Leistungen: Hier bekommen Sie zusätzliche 13,29 pro Monat, zum Beispiel bei Abschluss eines Bausparvertrags.

Gespräch: Das lebenslange Ausbildungsgeld

Ausbildungsvergütung? Es sollte die Existenz sichern, sagt die Gewerkschaftsjugend. In den letzten Jahren haben die Gewerkschaften intern und extern intensiv über den Mindestlohn diskutiert. Im langen Diskussionsprozess über den Mindestlohn wurden die jungen Gewerkschafter immer wieder gefragt, wie sie über einen Mindestausbildungszuschuss denken. Dies wirft ein Thema auf, das jungen Gewerkschaftern seit einiger Zeit Sorgen bereitet: die Lebenssituation junger Menschen und die damit verbundene Frage nach einer Ausbildungsvergütung, die es den Auszubildenden ermöglichen würde, ein selbstständiges Leben zu führen.

Im letzten Jahr, im Vorfeld der Bezirks-Jugendkonferenzen und der Bundes-Jugendkonferenz, wurde verstärkt darüber diskutiert, wie ein existenzsichernder Lohn für Auszubildende erreicht werden kann. Es zeigte sich, dass die Ansatzpunkte zur Erreichung dieses Ziels von den Gewerkschaften unterschiedlich bewertet wurden. In der Diskussion wurde deutlich gemacht, dass die Ausbildungsvergütung von vielen Aspekten abhängt - darunter Industrie, Beruf, Standort, Alter, Geschlecht, aber natürlich auch von Aspekten der Tarifpolitik, um nur einige zu nennen.

Die Delegierten des Bundesjugendtages haben daher beschlossen, diese Diskussion intensiv zu führen und sich die nötige Zeit dafür zu nehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, rufen wir alle jungen Gewerkschafter auf, an einem offenen Diskussionsprozess teilzunehmen. Dabei sollen Beiträge der Betroffenen - also der Auszubildenden - aber auch berufliche Perspektiven aus Wissenschaft und Gewerkschaften einbezogen werden.

Der Diskussionsprozess begann mit einem Workshop am 13. Juni 2014 in der BAU-Bildungsstätte Steinbach. Jetzt geht es darum, die Diskussion in die Gewerkschaftswelt zu bringen - Erfahrungen auszutauschen, Wissen zu sammeln und einen gemeinsamen Standpunkt auszuarbeiten. Im Juni 2015 werden im Bundesjugendausschuss die Ergebnisse der verschiedenen Stränge und Diskussionsorte zusammengefasst.

Hier wird der Diskussionsprozess dann mit einer gemeinsamen Positionierung abgeschlossen. Um den Diskussionsprozess zu unterstützen, haben wir eine Reihe von Aspekten durchgearbeitet und Experten zu Wort kommen lassen:

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