Ausbildung als Zimmerer

Tischlerausbildung

Ebenso vielfältig ist Ihr späterer Arbeitstag als Schreiner. Vorraussetzungen. Genau das will Ihr Ausbildungsbetrieb: Sie sind genau dann optimal für den Beruf geeignet, wenn Sie es sind: Egal ob Südbalkon, Dachstuhl oder Holzhaus - während Ihrer Ausbildung zum Schreiner lernen Sie, wie man aus dem Werkstoff Holzkonstruktionen verschiedenster Art erstellt. Doch bevor das Aufrichtefeier für einen Korpus begangen werden kann, können Sie in der Werkstätte das gewünschte Material nach der Konstruktionszeichnung sägen.

Sie montieren bereits Komponenten wie z. B. Dachgaube oder Dachfenster in der Werkstatt. Beim Kran werden die Träger über das Verdeck angehoben und von Ihnen und Ihrem Personal in die gewünschte Lage gebracht - denn jeder Träger hat seinen Einsatz! Sie schlagen mit dem Schlagzeug zahllose Fingernägel in das Holzbrett und befestigen Metallbügel, so dass auch der Deckenbalken standsicher ist.

Zum Schutz des Hauses vor Wärme, Kälte und Schall installieren Sie zur Wärmedämmung eine Mineralfasermatte von der Innenseite. Besondere Dämmungen oder Farben sorgen dafür, dass das Material im Falle eines Brandes geschützt ist. Nach der Errichtung des Dachstuhls kann das Richtschnittfest endlich begangen werden - bevor die Roofer kommen, um das Fundament zu errichten. Eine dreijährige Ausbildung zum Tischler kann in Handwerks- oder Industriebetrieben durchlaufen werden.

Sie lernen in Ihrem Übungsfirma den Berufsalltag und sind von vornherein auf der Großbaustelle dabei. Sie besuchen an ausgewählten Tagen der Woche oder in regelmässigen Zeitabständen, entsprechend dem System der doppelten Ausbildung, auch den Berufsschulunterricht. Sie werden sich zu Ausbildungsbeginn mit dem Material Wald eingehend beschäftigen.

Sie stellen nicht nur Ihre ersten Holzteile her, Sie arbeiten auch mit Metallen, Steinen oder Beton. Sie üben den Gebrauch der verschiedensten Geräte und Werkzeuge - insbesondere des Hammers - und bauen bald Ihre erste Zwischenwand, Holzdecke oder Holztreppe. Denn Sie können jeden Schritt des Baus eines Fachwerkes professionell durchführen und wissen auch, wie man historische Fachwerkhäuser wiederherstellt oder ein aktuelles Niederenergiehaus erhält.

Wenn Sie Ihr Diplom in der Hosentasche haben, können Sie bald die Holzkarriereleiter noch weiter erklimmen, indem Sie Vorarbeiter, Polier und letztlich Tischlermeister werden. Während Ihrer Ausbildung zum Schreiner sind Sie hauptsächlich in der Werkstätte oder auf der Großbaustelle zu finden. Dabei ist neben der körperlichen Stärke auch die Teamarbeit von Bedeutung, denn ein eigenes Haus wird es nicht geben.

Die Tischlerei ist saisonal, vor allem von Frühling bis Herbst, was bedeutet, dass Ihre Arbeitszeit je nach Witterung unterschiedlich sein kann. Durchschnittliches Gehalt pro Ausbildungsjahr: Tischler.

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