Ausbildung 2016 Nrw

Bildung 2016 Nrw

Nordrhein-Westfalen startete Ausbildungsoffensive für die Doppelausbildung Bundesarbeitsminister Rainer Schmeltzer gab zusammen mit dem Präsidenten der IHK-NRW, Ralf Kersting, den Zuschlag für die Aktion "In drei Jahren Weltklasse". Ziel der Aktion ist es, die Anziehungskraft der Berufsausbildung in Nordrhein-Westfalen zu unterstreichen. "Mit dieser Aktion beweisen wir, wie einmalig und attraktiv der Lehrberuf für uns ist." An 600 Standorten in NRW werden ab Donnerstag, 7. Mai 2016, große Plakate aufgebaut oder verklebt.

Die Kampagne richtet sich an junge Menschen, an Familien, aber auch an Firmen. "Mit der dualen Ausbildung können junge Menschen ins Berufsleben starten", sagte Schmeltzer. Im Jahr 2016 werden die Industrie- und Handwerkskammern in Nordrhein-Westfalen 100.000 aufbringen. Der Präsident der IHK-NRW, Kersting, sagte: "Das System der dualen Ausbildung steht an einem Scheideweg, zumal die Zahl der Schulabgänger zurückgeht und die Studienbereitschaft immer weiter steigt.

Mit der Aktion bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften wollen wir als IHK in NRW unsere Betriebe unterstützen". Allein im IHK-Sektor gibt es laut Kersting rund 270 staatliche Lehrberufe, für die junge Menschen wählen können. Unter anderem werden die Industrie- und Handelskammern die Aktion für ihre Lehrberufe zielgerichtet in den Sozialnetzwerken bewerben und "Weltklasse"-Aufkleber als Flaggschiffe für Ausbildungsbetriebe einführen.

Die Kampagnen-Website enthält die Stories der "Auszubildenden" und viele Infos zum Themenbereich der dualen Ausbildung.

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Personen ohne Berufsabschluss haben ein sechsfach erhöhtes Arbeitslosigkeitsrisiko. Sowohl teilqualifizierte als auch unqualifizierte Arbeitnehmer haben ein besonders großes Potenzial, erwerbslos zu werden. Beispielsweise liegt die Erwerbslosenquote für Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung im Jahr 2016 bei 23,7 Prozentpunkten, während sie für Menschen mit innerbetrieblicher oder schulischer Ausbildung nur bei 4,1 Prozentpunkten liegt. Die Anzahl der unverschuldeten jungen Menschen ist seit 2011 auf einem gleichbleibend hohen Stand geblieben: Mehr als 23.000 Antragsteller haben auch in diesem Jahr keinen Lehrplatz in NRW erhalten.

Für Auszubildende ohne Ausbildung bietet sich die Möglichkeit, sich jetzt bei der Behörde anzumelden. "Die Erhöhung der Arbeitslosenquote in NRW ist allein auf den Rückgang der Arbeitslosenzahlen unter 25 Jahren zurück zu führen. Der Tag der Abschlußprüfung ist für viele jungen Damen und Herren auch der Beginn der Erkrankung.

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