Ausbildung 2016 Krankenschwester

Bildung 2016 Krankenschwester

Berufsausbildung zur examinierten Krankenschwester und Krankenpflegerin. Hier erfahren Sie alles über das Training. Eine neue Krankenpflegeausbildung könnte das Ende der Krankenschwester sein - Deutschland

Das Ministerium Hermann Gröhe und Manuela Schwesig wollen die Ausbildung in der Krankenpflege umstellen. "Sollte ich Krankenschwester oder Altenpflegerin sein? Die Regierung erneuert die Pflegeausbildung: Für jeden ist eine 3-jährige Ausbildung vorgesehen - jeder, der sie durchführt, darf sich als "Pflegefachkraft" bezeichnen und kann sie dort einsetzen, wo Menschen pflegebedürftig sind.

Dadurch entfällt die Stellenbeschreibung der Krankenschwester. Ziel der Reformierung ist es, den Berufsstand für Jugendliche interessanter zu machen und den Zusammenbruch des Pflegepersonals langfristig zu vermeiden. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) haben sich nun über die Einzelheiten einig. Es ist Teil eines Maßnahmenpakets zur Besserung der Situation in der Pflege: "Wir werden in der Folgezeit mehr Krankenschwestern nachfragen.

Daher müssen wir die zukünftige Berufspflege jetzt auch zukunftstauglich machen, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) von unserer Chefredaktion. Ein Abbau von Bürokratie und zusätzliches Pflegepersonal würde die Arbeitsplatzbedingungen im Pflegebereich verbessern. "â??Und mein Kollege Schwesig und ich forcieren zusammen die Erneuerung der Berufsgruppen Alten-, Kranken- und Kinderpflege mit einem Berufsgesetz.

"Wo Krankenpflegeschulen heute noch Schulgebühren verlangen, muss die Ausbildung endlich kostenfrei werden. "Noch nie zuvor, sagt Größen, gab es so viele Pflegeauszubildende wie heute. "Dies ist gleichzeitig eine Pflicht, die Arbeitsumstände so zu gestalten, dass das Pflegepersonal seinen Berufsstand langfristig wahrnimmt. "Über die Landesgrenzen hinaus waren in der letzten Zeit mehr als 5.000 Facharbeiter in der Kranken- und Pflegebranche tätig und mehr als 267.000 in der Seniorenpflege.

In der Seniorenpflege sind über eine Millionen Facharbeiter, Helfern und Betreuern tätig. Bei den meisten Fachkräften handelt es sich um Teilzeitbeschäftigte: Laut der Deutschen Vereinigung für Krankenpflege (DBfK) haben 70 Prozentpunkte der Krankenschwestern einen Teilzeitjob, bei den Altenpflegern liegt der Anteil bei 80 Prozentpunkten. Ähnlich sieht es bei den Auszubildenden aus: Obwohl die Zahl der Auszubildenden in der Seniorenpflege in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist - im Jahr 2013/14 begannen mehr als 27.000 neue Auszubildende ihre Ausbildung.

Die Problematik ist aber: "Von 30 neuen Lehrlingen absolvieren nur 15 ihre Ausbildung", sagt die bekannte Krankenpflegewissenschaftlerin und DBfK-Präsidentin Christel Bienstein. Denn: "Die Arbeitsumstände in der Seniorenpflege sind oft katastrophal", viele Auszubildende wären von Anfang an erdrückt. "Im Durchschnitt verdienen eine Krankenschwester 500 EUR mehr als eine Altenpflegerin. Nun, das ist eine gute Idee.

"Ob als Spezialist in Spitälern, Hospizen oder Pflegeheimen. Aber es gibt noch einen weiteren Argument für eine Standardausbildung: Immer mehr ältere und sehr ältere Menschen mit Mehrfachkrankheiten und Altersdemenz müssen in Spitälern behandelt werden. Zugleich steigt die Zahl der hilfsbedürftigen Menschen in der ambulanten Seniorenpflege.

Die Krankenschwestern müssen in der Lage sein, komplexe Bandagen anzulegen, die Betreuung von Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Mehrfachkrankheiten zu bewältigen und technisches Equipment mitzubringen. "â??Die grundlegenden Elemente der Betreuung sind immer die gleichen. Noch ist nicht klar, ob die Umstellungsphase in den Pflegeeinrichtungen zu Anfang des neuen Ausbildungsjahres im Septembers 2016 erfolgreich sein wird. Für viele Rezensenten ist das problematisch: Braucht man nicht jeden, der Altershelfer werden will?

Mit Skepsis begegnet Bienstein: "Die Krankenpflege ist ein fordernder Berufsstand - man muss in der Lage sein, Krisensituationen unmittelbar richtig einzuschätzen. "Weniger gut ausgebildete Abiturienten können dagegen bereits als Pflegehelferinnen ausgebildet werden.

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