Ausbildung 2016 Hamburg

Training 2016 Hamburg

Die Stadt Berlin (986) - München (973) - Hamburg (836) - Frankfurt am Main (793) - Stuttgart (788) - Alle Regionen. Abiturienten 2016: 1.777 junge Menschen in der Berufsausbildung

Ab 2012 werden Absolventen von Kreisschulen und ReBBZ (ehemals Sonderschulen) nach der 10. Stufe von den Berufsschulen und der Agentur für Jugendarbeit beim Wechsel von der Berufsschule in den Berufsleben betreut, berät und betreut. In der 10. Stufe sind im Jahr 2016 1.777 Absolventen von Kreis- und Sonderschulen unmittelbar in die Berufsausbildung eingetreten, 84 mehr als im Vormonat.

Weitere 1.324 junge Schulabsolventen konnten bis spätestens im Frühjahr 2016 aus der Berufsschulvorbereitung sowie aus der Produktion sschule in eine Berufsausbildung oder eine Erwerbstätigkeit wechseln. Knapp zwei Dritteln der jungen Absolventen der Vorjahresklasse wurden entweder unmittelbar oder nach einjähriger Vorbereitungszeit in eine Ausbildung oder Anstellung überführt.

Bildungssenatorin Ties Rabe: "Wir wollen, dass junge Menschen nach der 11. Schulzeit schnell mit der Ausbildung oder der Arbeit anfangen. Bereits in der Schulzeit werden die jungen Menschen auf den Wechsel in das neue Fach "Berufs- und Studienorientierung" vorzubereiten. Wer nach den Ferien beim ersten Versuch keinen Lehrplatz fand, wird beim zweiten Versuch im folgenden Jahr an den Berufsschulen und Produktionsstätten eingesetzt.

Junge Menschen sind besser in der Lage, den Weg von der schulischen in die Berufsausbildung zu finden, wenn sie ihre fachlichen Belange und Fähigkeiten bereits in einem frühen Stadium gezielt verdeutlichen und bereits in der schulischen Laufbahn praxistaugliche Berufsaussichten aufzeigen. Deshalb bereitet sich die Jugend in den Kreisschulen bereits in der achten Schulstufe im Zuge der Berufs- und Ausbildungsorientierung auf den Wechsel in eine Berufsausbildung oder ein Fachstudium vor.

Jeder, der keinen Lehrplatz finden kann, aber dennoch zur Schulausbildung angehalten wird, wird nach der Schulzeit in die duale Berufsausbildungsvorbereitung an Berufsschulen versetzt, wo die jungen Menschen speziell auf die Arbeitswelt eingestellt werden. Im Jahr 2016 beschlossen 4.122 von 9.253 Schülern der zehnten Klasse der Staats- und Privatbezirksschulen und des ReBBZ (ehemalige Sonderschulen), die Sekundarschule mit Aussicht auf das Abi zu besuchen.

Auf der anderen Seite haben 131 Kinder die Schulbank gedrückt. Davon haben 1.777 junge Menschen (34,6 Prozent) unmittelbar eine abgeschlossen. Konkret haben 1.194 Absolventen eine Doppelausbildung im Unternehmen, 47 externe Ausbildungen, 466 Schulausbildungen und 70 Berufsausbildungen an den Berufsschulen begonnen. Das lange Praktikum erleichtert den jungen Menschen den Einstieg in die Arbeitsleben.

Konkret haben 739 AV-Dual Absolventen eine innerbetriebliche Ausbildung begonnen, 133 eine bezuschusste Ausbildung erhalten und 101 eine Berufsschule besucht. 95 Absolventen haben sich für eine Weiterbildung entschlossen. Von der Produktionsschule über die Ausbildung bis zur Anstellung sind 176 junge Menschen gegangen. Für die Experten der Agentur für den Jugendberuf und der Berufsschulen ist es schwer, mit Schulabsolventen über 18 Jahren zusammenzuarbeiten.

Diese sind nicht mehr zum Schulbesuch angehalten und können daher - im Gegensatz zu minderjährigen Schulabgängern - nicht mehr zur Teilnahme an den Schulnachfolge- und -übergangsmaßnahmen oder zur Hinzuziehung des Jugendarbeitsamtes gezwungen sein. Die Quote der nicht mehr schulpflichtigen Absolventen ist im Jahresvergleich stark um 480 auf 1.341 (26,1 Prozentpunkte der Schulabgänger) gestiegen.

Nach wie vor ist es ein großes Bestreben, diesen jüngeren Menschen eine Orientierungshilfe und Betreuung durch die Jugend-Berufsagentur zu geben, bis sie eine zuverlässige Berufsperspektive haben. Werden junge Menschen nach dem Abschluss der Schulzeit weder in eine Berufsausbildung eingewiesen noch zur Berufsvorbereitung bei einem Berufsschulstandort registriert, werden die Betreuer der Jugendberufsberatung tätig, wenden sich an die Jugend oder besuchen sie zu sich.

Es ist das Bestreben, dass alle jungen Menschen auch nach der Schulzeit tätig sind und die Unterstützung durch Berufsschulen oder Arbeitsvermittlungen in Anspruch nehmen. In diesem Jahr war es auch möglich, den Aufenthaltsort fast aller Kinder der 10. Klassen von Kreisschulen, ReBBZ und Privatschulen zu sichern.

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