Ausbildung 2016 Anfang

Training 2016 Start

Weisen Sie im Praktikumsbericht 2016 darauf hin, dass Sie mit Ihrer Ausbildung grundsätzlich zufrieden sind. Von Anfang an" als Sprecher. Training ist erst der Anfang Inwiefern kann die Ausbildung im Fachhandwerk in einer Zeit des Fachkräftemangels noch interessanter werden? Dr. Volker Born, Fachbereichsleiter des Bundesverbandes des Deutschen Handwerks, und Florian Haggenmiller, DGB-Jugendsekretär, sprechen über die Qualität der Ausbildung, die Karriere im Handwerksberuf und die Flüchtenergie.

DHZ: Sehr geehrter Kollege Haggenmiller, das doppelte Ausbildungssystem in Deutschland zählt in der Welt zu den Vorbildern.

Lediglich im DGB-Ausbildungsbericht fällt die Note vor allem für den Handel minder aus. Haaggenmiller: Wir fragen jedes Jahr rund 15.000 Lehrlinge ab. Tatsächlich erfreut sich das Kunsthandwerk eines großen Lobes, denn hier starten junge Menschen mit einer höheren Motivation als der Durchschnittswert der Untersuchten. Aber im Training werden sie zunehmend unbefriedigter und vergeben verhältnismäßig schlechte Bewertungen für die Trainingsbedingungen, für die Supervision durch die Trainer und für ihre Bezahlung.

Vielen Jüngeren mangelt es an der Durchschlagskraft. Geboren: Das muss man noch viel mehr ausmachen. Was kleine Unternehmen in Bezug auf die Ausbildungsinhalte nicht transportieren können, wird von überbetrieblichen Ausbildungszentren eingenommen. DHZ: Wenn junge Menschen sich grundsätzlich für das Handwerksberuf interessieren, warum gibt es dann so viele offene Positionen?

Geboren: Richtig ist: Wer zu uns kommt, ist engagiert. Wir alle sind hier gefordert, den Ruf der doppelten Ausbildung zu festigen und das Image einiger Berufsgruppen an die Wirklichkeit anzugleichen. Im Handel wird daran derzeit mit Nachdruck gearbeitet. Seit zwei Jahren steigt die Zahl der Auszubildenden im Fachhandwerk gegen den Strom tendenziell mäßig an.

Aber auch die Trainingsqualität kann nicht so schlecht sein wie beansprucht. DHZ: Sehr geehrter Kollege und Kollege der Firma DHZ, Sie haben die Qualitäten der Ausbildung kritisiert, vor allem in kleinen Unternehmen. Jeder, der trainiert, muss auch gut trainieren. Auch mit den didaktischen Fertigkeiten des Trainingspersonals gibt es oft viel Raum für Verbesserungen. Aus diesem Grund hat sich die Alliance for Training and Continuing Education auf eine Begleitförderung - Assisted Training - geeinigt, die von Ausbildungsunternehmen und Auszubildenden genutzt werden kann.

Man merkt nur, dass es an Bewerbern mangelt, vor allem in den Bereichen, in denen die Qualität der Ausbildung nach unseren Umfragen schlecht ist. Zudem wird die Ausbildung im Handwerksbereich häufiger als sonstwo aufgegeben. DHZ: Hr. Born, wie beurteilen Sie die Ausfälle im Fachhandwerk? Geboren: Wir wollen die Anzahl der Vertragskündigungen reduzieren. Junge Menschen und Unternehmen vergeuden dadurch zu viel Zeit.

Es ist notwendig, dass wir mehr in eine gute Berufswahl aufwenden. Es besteht jedoch noch ein großes Potential für die Netzwerkbildung von Berufsberaterinnen und -beratern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Ausbildern. Die Potenziale junger Menschen müssen besser wahrgenommen und mit dem vielfältigen Angebot an Lehrberufen zusammengeführt werden. Darüber hinaus sollte die Trainer-Eignungsverordnung immer auf dem aktuellen Wissensstand sein.

Heute gibt es ganz andere Ansprüche an die Trainer, vor allem, wenn kleine Flüchtige in die Höfe kommen. Welche Bedeutung hat das für den Handel? Geboren: Wir haben es hier mit einer Herkules-Aufgabe zu tun. Im Jahr 2015 haben wir ein Gesamtkonzept erarbeitet, um den Flüchtlingen durch eine umfassende Ausbildung und nicht durch eine schnelle oder teilweise Qualifizierung den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen.

Wir wollen bis 2018 bis zu 10000 jugendliche Menschen auf die Ausbildung durch die Ausbildungszentren vorzubereiten. Ungeachtet dieses Projekts bildet das Unternehmen bereits heute regelmäßig rund 2.500 Jugendliche aus den acht Staaten mit der größten Zahl von Asylbewerbern aus. Haaggenmiller: Unternehmen, Arbeitnehmervertretungen und Fluechtlinge müssen miteinander in Verbindung gebracht werden.

In Syrien, Afghanistan oder Eritrea ist unser doppeltes Bildungssystem überhaupt nicht bekannt. Die Maschine erhebt immer den Anspruch, eine Familie zu sein. DHZ: Auch aufgrund der großen Anzahl von Flüchtlingen ist die Anzahl der Jugendlichen im Wandel auf fast 280.000 angestiegen. Geboren: Ja. Es bedarf eines zielgruppengerechten Ansatzes, wir müssen junge Menschen in diesem Wandel mittragen.

Das Zusammenwirken von Arbeitsagenturen, Hochschulen und lokalen Handwerkern birgt viel mehr als das. Der Berufsalltag soll den Jugendlichen durch ein Praktikum oder eine Einstiegsqualifikation so rasch wie möglich näher gebracht werden. Haaggenmiller: Ich bin auch der Meinung, dass junge Menschen schneller mit den Unternehmen in Verbindung treten müssen.

Es gibt also Potential. Der Handwerksberuf stellt deutlich mehr Lehrstellen zur Verfügung als der Wirtschaftsdurchschnitt. Allerdings bildet nur noch 20,3 Prozentpunkte der Unternehmen Lehrlinge aus. Aus diesem Grund befürworten wir die Finanzierung durch die Industrie: Unternehmen, die keine Ausbildung anbieten, sollten eine Gebühr an Unternehmen entrichten, die eine gute Ausbildung anbieten. Born: Das ist eine veraltete Thematik.

Außerdem sind in der statistischen Auswertung nicht viele tausend Handwerksunternehmen enthalten, die eine Ausbildung anstreben, aber seit längerer Zeit keinen Lehrling mehr anstreben. Berufsbildungsreform und Eignungsverordnung für Ausbilder? DHZ: Sehr geehrter Kollege und Kollege der Firma DHZ: Sie wollen das Berufsausbildungsgesetz ausweiten. Heidenmüller: Das System der dualen Ausbildung ist in der Krisensituation, der gesetzgeberische Handlungsbedarf besteht endlich. Dabei geht es nicht nur um das Kunsthandwerk, es gibt zum Beispiel in der Hotellerie und Gastronomie große Nachteile.

Wir erwarten, dass ein neues Berufsausbildungsgesetz die Qualität unserer Ausbildung verbessert und angesichts der vielen geleisteten Mehrarbeitsstunden zu einer regulatorischen Maßnahme wird. Es gibt neue Ansprüche an die Trainer, und die Berufsschulzeit wird oft nicht richtig anerkennt. Dies muss behoben werden, damit das System der dualen Ausbildung so leistungsfähig wird wie früher und mehr Jugendliche sich für die innerbetriebliche Ausbildung interessieren.

Geboren: Auch die Qualität der Ausbildung ist uns ein wichtiges Anliegen. Es gibt mehrere Initiativen: "Strong for training" mit Tips und Unterstützung für Trainer oder "primAQ". Dies steht für exzellente Trainingsqualität und erstreckt sich vom Talent Management über die Akquisition bis hin zur Prüfungsverlauf. DHZ: Wäre es nicht besser, die doppelte Ausbildung über die politische Dimension hinaus zu vertreiben?

Geboren: Ja, junge Menschen benötigen Aussichten. Es endet nicht mit der Ausbildung, es ist der Beginn einer Laufbahn. Die Karrierekonzepte von Hegegenmiller sind gut und schon. Doch vielen Jugendlichen mangelt es bereits jetzt an der richtigen Sichtweise unmittelbar nach der Ausbildung. Geboren: Firmen verbringen viel Zeit und Kosten mit der Ausbildung. Die Firmen können sich am Ende nicht mehr so zögerlich vorzustellen.

DHZ: Wie könnte neben allen Anregungen auch die Qualität der Ausbildung gesteigert werden? Haggenmiller: Die Berufsfachschule ist eine wesentliche Einstellschraube. Geboren: Und es gibt immer weniger Lehrer. In vielen Bundesländern ist die Ausbildung und Qualifikation von Lehrkräften an Berufsschulen in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Wenn wir eine hochwertige Ausbildung anbieten wollen, müssen wir unbedingt mehr in unsere Bildungseinrichtungen einplanen.

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