Ausbaufacharbeiter

ausgebildeter Monteur

Bei dem Facharbeiter handelt es sich um einen deutschen, staatlich anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Fachkräfte - Schulung Veredelungsfacharbeiter sind die Generallisten des Raumausbaus - ihre Tätigkeit fängt an, wenn der Bau abgeschlossen ist oder wenn eine grundsätzliche Erneuerung ansteht. Sie als Endbearbeiter sind für die Verkleidung von Wänden und Dächern mit Nut- und Federbrettern, für den Aufbau des Dachbinders, für die Montage von Trockenbauwänden und für die Herstellung von Stahlschalungen für Stahlbetonteile zuständig.

Sie legen den Belag aus und tragen später professionell Kacheln oder Decken auf, vor allem in den Bereichen Wohnen und Bad. In den Wohn- oder Außenbereichen fertigen Sie Putz- oder Mörtelverzierungen für die Wand an und befestigen diese. Ein abgehängter Zwischenboden, der den Wohnraum behaglicher machen soll und viele individuelle Deckenleuchten beinhaltet, wird vom Installateur eingezogen, ebenso wie er sich um eine geringe Bearbeitungsgebühr für das Vergnügen der zukünftigen Hausbewohner kümmert, weil er die Dachbinder und die Aussenwände gut gedämmt hat.

Es wird eine neue Terrassenhaussiedlung gebaut und Ihre heutige Aufgabenstellung ist es, die Estrich-, Ziegel-, Platten- und Mosaikarbeiten zu übernehmen. Das heißt in diesem Falle, dass das Bad gefliest wird. Sie verputzen die Wänden und beginnen mit der Verlegung der Wandkacheln. Hier achten Sie besonders darauf, dass Sie das angestrebte Mosaik-Muster einhalten.

Das ist natürlich etwas aufwendiger als die Verlegung von einheitlichen, blanken Kacheln, aber auch eine vielfältige Aufgabenstellung. Sobald die Mauern fertig sind, schneiden Sie die Bodenplatten auf Maß und kleben sie professionell auf den Untergrund. In Ihrer täglichen Arbeit warten neben Estrich- und Fliesenarbeiten, Platten- und Laubarbeiten weitere Aufgaben auf Sie.

Dadurch werden neue Mauern geschaffen. Sie schneiden Holzträger auf Maß und befestigen und verbinden sie so, dass am Ende ein Deckenbalken gebildet wird. Sie lernen als Veredler viele Gebiete mit denen Sie sich später beschäftigen können durchlaufen. Im Berufskolleg werden Ihnen die fachlichen Grundkenntnisse vermittelt, im Unternehmen lernen Sie die Praktik ein.

Sie müssen als Endbearbeiter regelmässig Bereiche kalkulieren, z.B. wenn Sie Boden oder Wand auslegen. In der Arbeit lernen Sie, Gebäudeskizzen und Pläne zu studieren und Konstruktionszeichnungen zu erstellen. Natürlich ist neben der Lehre auch die praktische Anwendung von Bedeutung. Sie werden zu Ausbildungsbeginn Ihren Instruktor intensiv beobachten und die Bauwerke und die notwendigen Schutzvorkehrungen kennen lernen, damit Sie später gefahrlos weiterarbeiten können.

Am Anfang übernimmt man kleine Arbeiten, wie das Mischen des Estrichs oder Mörtels für die Stuckarbeit oder das Schneiden von Kacheln oder Holzträgern. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie grössere Arbeiten erledigen, ist umso grösser, je rascher und lernerfolgreicher Sie sind, und bevor Sie es merken, werden Sie den Fachwerkträger unterbringen oder ganze Bäder mit Ziegeln ausstatten.

Eine Berufsausbildung zum Veredler könnte dann für Sie in Frage kommen. Praktisch werden vor allem Personen mit Hauptschulabschluss rekrutiert.

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