Augenoptiker Ausbildung Gehalt Bayern

Optikerausbildung Gehalt Bayern

Der Beruf des Augenoptikers ist staatlich geregelt und dauert drei Jahre. Bei der Ausbildung zum Augenoptiker handelt es sich um eine klassische duale Ausbildung: Der Inhalt kann aber auch deutlich geringer sein. Augenoptikerin Neben den nötigen handwerklichen Fähigkeiten muss der Optiker aber auch ein Gespür für Moden und Tendenzen haben. Die Aufgabenstellung eines Optikers hat sich in den letzten Jahren etwas verändert", erklärt Susanne Hoyer, Optikermeisterin in Berlin. Weil der Optiker nicht nur Technikerin, Physikerin und Handwerkerin, sondern auch Psychologin, Designerin, Mode- und Typberaterin sowie Kauffrau in einem ist.

"â??Vor allem sind gesundheitliche RatschlÃ?ge und Moden heute so wichtig wie vor Jahrenâ??, sagt Hoyer. Zusätzlich zum Beschleifen und Einlegen der Linsen in den Rahmen gehören auch Ratschläge zur alltäglichen Tätigkeit eines Optikers. "Unter den vielen Brillengestellen, die immer wieder auf den Markt kommen, muss Hoyer innerhalb kürzester Zeit die richtige finden: "Man sollte bereits ein modisches Auge und auch das nötige Empathie für den entsprechenden Konsumenten haben.

"Jedes Brillenpaar muss exakt eingestellt werden, und das braucht zumindest so lange, wie die Linsen eingebaut werden müssen", erklärt der Optiker. Ihre ganze Familie schmunzelt bereits über eine Zecke, die die Berlinsche "Berufskrankheit" nennt: "Ich werde immer wieder laut wütend, wenn Politikern im Fernseher schlecht passende Schutzbrillen tragen", sagt Hoyer.

"Modegespür ist ein Muss Es gibt eine ganze Palette von Dingen, die ein Optiker im Idealfall schon zu Ausbildungsbeginn mitbringt. Susanne Hoyer misst fünf Punkten besondere Bedeutung bei: "Neben der Brillenglas spielt die Kontaktlinse eine immer größere Bedeutung bei. "â??Alleine in diesem Gebiet wurden in den letzten Jahren viele neue Sachen entwickeltâ??, erklÃ?rt Jan Heinzig, der als Kontaktscheibenspezialist bei einem bundesweiten Augenoptikunternehmen in BeschÃ?ftigung ist.

"Der Weg zum Augenoptiker ist eine dreijährige Ausbildung, die mit der Prüfung des Gesellen endet." Der Weg zum Augenoptiker ist derjenige. Optikermeister agieren als Instruktoren. "â??Auf dem Strich ist ein guter Realschulabschluss ausreichend, aber die meisten Lehrlinge beantragen einen Realschulabschluss oder gar einen Schulabschlussâ??, sagt Susanne Hoyer. "Außerdem möchte ich betonen, dass die Antragsteller keine mathematischen und physikalischen Schwierigkeiten haben sollten, da ein Augenoptiker täglich komplexe Kalkulationen durchführen muss.

"Wer nach dem Handwerkszeugnis noch weiter gehen will und z.B. die Unabhängigkeit anstrebt, kann die Ausbildung mit einer Weiterbildung abschließen, die mit dem Master-Abschluss oder einem dem eines Meisters entsprechenden Universitätsabschluss ausläuft. Handwerksmeister dürfen schwierige Arbeiten durchführen, wie z.B. die Messung der Sehschärfe, die normalerweise dem Augenarzt vorbehalten ist. Drei verschiedene Pfade bringen zum eigenen Branchenziel: zweieinhalb bis zweieinhalb Jahre hauptberufliches Studium an einer von vier Berufsschulen in ganz Deutschland (Köln, München, Jena und Dietz), das mit dem Titel "Staatlich geprüftes Augenoptiker" abschließt.

Die Absolventin oder der Absolvent wird mit dem Zuschlag "Optikermeister" ausgezeichnet, wenn sie oder er sich vor dem Prüfungskommission der Handwerkskammer für gewisse Prüfungsbereiche qualifiziert. Ein siebensemestriges Studium an einer von fünf deutschsprachigen Hochschulen (Jena, Aachen, Berlin, Braunschweig-Wolfenbüttel, Lübeck), das mit dem neuen "Bachelor" endet, der dem Master-Abschluss entspricht. In den letzten Jahren wurde insbesondere die Ausbildung an Hochschulen umgestaltet.

In Jena, Aargau und Berlin koordinierten die Institutionen 2005 ihre Lehrpläne und treten nun unter dem Namen "Verbund der Augensoptik outbildenden Fachhochschulen" (AO-JAB) auf, der in sechs Theoriesemestern und einem praktischen Semester zu einem Bachelor-Abschluss und zur Aufnahme in das Handwerkerregister mit dem Erlangung aller Rechte des Masters führt. Inzwischen haben auch die FHs Lübeck und die FH Brasiliens diesen Lehrgang eingerichtet, so dass der ehemalige Diplomlehrgang "Augenoptik" nun landesweit ausläuft.

Basierend auf dem Bachelorstudiengang gibt es auch einen Mastersstudiengang, der zu weiteren beruflichen Qualifikationen anregt. An der TFH Berlin zum Beispiel ist es bereits möglich, die Kontaktlinsenoptik vertieft zu studieren, und Jena bietet auch einen interdisziplinären Master-Studiengang in Lasertechnologien an. Der Verein AO-JAB beabsichtigt ab dem kommenden Jahr auch einen vereinheitlichten postgradualen Master-Studiengang, der durch Weiterbildungskurse erweitert wird.

Zu den großen zählt die Fielmann Academy in Plön, die Wandergesellen mit einer mehr als 2-jährigen beruflichen Erfahrung ausgebildet. Der Preis für die zweijährige Ausbildung beträgt rund 10.000 EUR, ebenso wie die Prüfungsgebühr von 1500 EUR. Ein besonderes Merkmal der Academy ist die Ausbildung von Nachwuchsführungskräften, so dass neben den traditionellen Optikerthemen auch der Unterweis in den Bereichen Deutschland, England, Politologie und Öffentlichkeitsarbeit Bestandteil der Ausbildung ist.

Das Ausbildungs- und Technologische Zentrum für Ophthalmooptik Rathenow (BTZ) ist eines der neuesten und modernst eingerichteten Ausbildungszentren seiner Art. Zulassungsvoraussetzung ist hier nur eine erfolgreiche Gesellenprüfung als Augenoptiker. Mit der Meisterprüfung wird die zweieinhalb Jahre dauernde Ausbildung, die rund 7000 EUR kosten wird, beendet. Wie viel Geld verdient der Optiker? Die Vergütung für berufstätige Optiker mit Meisterprüfung ist je nach Land sehr unterschiedlich.

Laut Branchenstudien reichen die Spannbreiten von 1300 EUR in Brandenburg bis 2200 EUR in Bayern. "Für Master mit Spezialwissen sind Monatslöhne von 2500 bis 3000 EUR durchaus möglich", offenbart Kontaktlinsen-Spezialist Jan Heinzig. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften:

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