Aufgaben einer Erzieherin

Die Aufgaben eines Pädagogen

Heutzutage sind Pädagogen wahre Multitalente. Fertigkeiten sowie die Förderung der körperlichen Entwicklung sind ebenfalls Ihre Aufgabe. Je nach Institution variieren die Aufgaben des Pädagogen in der Gruppenleitung. Aufgabe eines Erziehers ist es, die Kinder zu betreuen, zu erziehen und zu unterstützen. Was sind die Aufgaben eines Pädagogen (m/w)?

Bildung, Ausbildung und Unterstützung

Heute sind Pädagogen echte Multitalenten. Sie sind für die Betreuung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen zuständig. Zum Beispiel müssen Sie sie ermutigen, sich an Aktivitäten zu beteiligen, die ihre Weiterentwicklung unterstützen, wie z.B. spezifische Partien oder kreatives Wirken. Aber auch die Stärkung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen sowie die Unterstützung der physischen Weiterentwicklung ist Ihre Aufgabenstellung.

Sie als Erzieherin oder Erzieher führen zielgerichtete Unterstützungsmaßnahmen mit Kleinkindern, Heranwachsenden oder Großen durch, die im entsprechenden Möbelkonzept verankert sind. Zum Beispiel kannst du deine musikalischen oder künstlerischen Fertigkeiten fördern, indem du singst, Musik machst oder mit deinen Lieben zusammen handarbeitest. Bei Menschen, die durch Krankheiten oder Behinderung begrenzt sind, führen Sie besondere Bewegungsübungen durch und fördern so gezielt deren körperliche Leistungsfähigkeit und Entwicklung.

Das Betreuen macht einen großen Teil deiner Tätigkeit als Erzieher aus. Die Beobachtung des Verhaltens und der Weiterentwicklung von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit Behinderung ist Teil des täglichen Lebens von Pädagogen. Diese wird in der Praxis meist in einem gemeinsamen Arbeitsteam mit anderen Lehrkräften durchgeführt. Ausgehend von den Bewertungen werden dann Bildungspläne und zugehörige didaktische Massnahmen erstellt.

Planen und Organisieren sind integraler Bestandteil der Bildungsarbeit. Sie stimmen in der Regelfall alle Organisationsfragen mit Ihrem Unternehmen ab. Ob es sich um das Benehmen und die Weiterentwicklung von Kinder und Jugendliche, die Resultate von Bildungsmaßnahmen oder Diskussionen mit der Elternschaft handelt - all das sind Aspekte, die von den Erziehern dokumentiert werden müssen. Ob in einer Kindertagesstätte, einem Jugendzentrum oder einer Werkstatt für Behinderte - als Erzieherin haben Sie es auch mit einem Elternteil oder anderen Vormund zu tun, den Sie beraten und informieren.

Im Mittelpunkt der Beratungen steht beispielsweise der aktuelle Stand der Entwicklung oder das Benehmen der zu betreuenden Menschen. Sie können aber auch Elternaben de und Aufnahmeinterviews durchführen oder z.B. Helfer und Praktikanten informieren, die in der Institution arbeiten.

Definiere die Aufgaben der Pädagogen um!

Definiere die Aufgaben der Pädagogen um! Pädagogen haben in den vergangenen Dekaden Aufgaben wahrgenommen und sich mit Arbeitsplatzbedingungen auseinandergesetzt, die z.B. Lehrer nie annehmen würden: Die Erzieherinnen und Erzieher sind nahezu den ganzen Tag "am Kind" tätig, haben keine signifikante Verfügbarkeitszeit, z.B. zur Vorbereitung von "Bildungsaktivitäten". Das Situationskonzept erfordert, dass Pädagogen wichtige Situationssituationen für das Kind identifizieren und auswerten und ihr Bildungshandeln entsprechend gestalten - keine Lehrkraft würde sich diese Vorstellung ausdenken.

Mehr und mehr Erzieher/innen akzeptieren auf Druck der Erziehungsberechtigten oder aus eigener Anschauung auch körperlich beeinträchtigte Kleinkinder in ihre Tagesstätten - während das Schulwesen in den meisten Ländern der Bundesrepublik immer mehr spezielle Mechanismen geschaffen hat, bei denen diese Kleingruppen von besonders ausgebildeten - und gut entlohnten - Spezialisten "therapiert" werden. Mittlerweile haben nahezu alle Kindergartenpädagogen Kindergartenkonzepte geschrieben (und aktualisieren diese regelmäßig).

Bildungsprogramme, Sprachenlernprogramme für fremde Kinder, mathematischer und naturwissenschaftlicher Unterricht, die Alphabetisierung, die Verwendung von Computer-Lernprogrammen usw. werden den Lehrkräften angeboten. Weshalb haben sich die Erzieher all diese Aufgaben auferlegt, die die Lehrerinnen und Lehrer zu jeder Zeit ablehnen würden? Ebenso wie Curricula für alle Schulformen eines Staates an zentraler Stelle aufgestellt, Lehrbücher verschrieben oder Elternmagazine von der Kulturbürokratie geschrieben werden, gehen sie davon aus, dass ihnen auch Schulkonzepte, Qualitätssicherungsmaßnahmen oder -handbücher, Beobachtungsmaßstäbe zur Überwachung der Kindesentwicklung und Ansätze zur Optimierung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts oder zur Verwendung von Komputerprogrammen zur Verfügunghaben gemacht werden und so weit wie möglich an die lokale Gegebenheiten angepaßt werden müßten.

Pädagogen dagegen sind mit einigen Weiterbildungsveranstaltungen durchaus einverstanden und machen dann alles selbst..... Weil die Pädagogen für die oben genannten Aufgaben nicht geschult wurden, brauchen sie viel Zeit, Stärke und Nerven. Weil nicht genügend Zeit zur Verfügung steht, müssen sie diese Aktivitäten entweder in ihrer freien Zeit durchführen oder der Spezialist muss die Truppe immer wieder zu seinem Mitarbeiter verlassen und sich in sein BÃ??ro zurÃ?ckziehen, um mit auslÃ?ndischen Erziehungsberechtigten zu sprechen oder MaÃ?nahmen fÃ?r schwerstkranke oder anderweitig bedÃ?ftige MÃ?

Statt die Pflege, Ausbildung und Ausbildung von kleinen Kinder zu optimieren, verschlimmert sie sich. Die Kinder werden ihres Erziehers beraubt. Jetzt erhalten die Erzieher den Empfang von Naturwissenschaften und Politik: So zum Beispiel der berühmte Berlin-Pädagoge Wolfgang Tietze (1998) in seiner Arbeit "Wie gut sind unsere Vorschulen? Etwa 30% der Arbeitsgruppen erzielen eine gute Arbeitsqualität, zwei Dritteln ein mittleres, 2% erfüllen nicht einmal minimale Standards" (S. 351).

Die Unterschiede in der Entwicklungsgeschichte der Kleinkinder, die auf die didaktische QualitÃ?t im Vorschulkindergarten zurÃ?ckzufÃ?hren sind, korrespondieren im Ausnahmefall mit einer Altersdifferenz von einem Jahr. Wer drei Jahre lang einen defekten Vorschulkindergarten besuchte, blieb in seiner Entstehung um ein Jahr zurück im Vergleich zu Schülern aus den besten Vorschulen! Der Band von Donata Elschenbroich (2001) über das, was die Siebenjährigen im Weltbild haben sollten, wurde gar zum Verkaufsschlager - und zeigte der breiten Masse, wie kleine Söhne und Töchter im Vorschulalter daraus schöpfen.

Die Tatsache, dass dies als erforderlich angesehen wird, ist als Ausdruck der großen Unzufriedenheit mit der Leistungsfähigkeit der Erzieher zu werten. Die meisten bildungspolitischen Entscheidungsträgerinnen und -träger verlangen nach der Publikation der PISA-Studie nun auch eine Qualitätsverbesserung in den Kindertagesstätten. So präsentierte Bundesjugendministerin Bergmann kürzlich Konzepte für eine bessere Frühförderung. Dazu sagte sie: "Wir benötigen auch Bildungsstandards im Kindergartenbereich und ein modernes Bildungs- und Ausbildungskonzept für Jugendliche unter sechs Jahren.

Darüber hinaus werden wir in Kuerze einen bundesweiten Kindergartenwettbewerb mit dem Titel "Deutschlands bester Kindergarten" ausloben, um das Qualitaetsbewusstsein in Kindertagesstaetten zu schaerfen. Bundesumweltministerin Hans-Joachim W. B. H. M. B. H. B. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. C. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. H. S. H. H. H. H. H.

Sie kann nicht so weitergehen, dass die Pädagogen immer mehr aufgehalten werden - nach intensiver elterlicher Arbeit, Konzeptentwicklung, Qualitätsmanagement, Interkulturalität, Integrationspädagogik etc. jetzt noch Sprachenlernprogramme, mathematisch-wissenschaftliche Grundprojekte, Ausgleichsausbildung etc. So kann es nicht weitergehen, dass Pädagogen das, worunter unsere Gemeinschaft leidet, pedagogisch steuern: dass sie auf Umweltzerstörungen mit Umweltbildung und individuellen Kindersituationen mit (weiterem) Altersmix antworten, auf Fremdenfeindlichkeit durch interkulturelle Ausbildung, auf die Ausgrenzung von behinderten Menschen mit Eingliederung, um nur einige wenige auszugleichen.

Es ist bereits absehbar, dass die neuen Aufgaben, die sich aus der Evaluierung der PISA-Studie ergeben, an die Erzieher weitergegeben werden - dass sie ihre Gruppe wieder aufgeben müssen, um zu denken und zu diskutieren: ¿Wie kann ich die sprachliche Unterstützung von Kindern organisieren, die schlecht Englisch können? Welche Aufgaben haben Pädagogen wirklich?

Deshalb müssen wir die ganze Bandbreite der Aufgaben der Pädagogen durchgehen und uns zunächst einmal die Frage stellen, von welchen Aufgaben sie befreit werden können. Warum können z. B. die Berater in Ämtern und Sozialeinrichtungen nicht die folgenden Aufgaben mittragen? Warum können sie nicht einen Lehrplan für Kindertagesstätten entwickeln, der von den Pädagogen als Leitfaden verwendet werden kann? Weshalb können sie nicht ein Handbook oder eine Sammlung von Loseblattwerken herausgeben, die Entwicklungsaktivitäten mit Kleinkindern auflistet?

Warum können sie keine Bewertungsskalen entwickelt haben, damit Pädagogen besser in der Lage sind, behinderte Menschen mit speziellen Anforderungen (und Talenten) zu identifizieren? Weshalb können sie nicht ein hochwertiges Kita-Magazin voller elterlicher Bildungsinformationen veröffentlichen, das durch Beiträge aus der eigenen Institution ergänzt werden kann? Weshalb können sie nicht spezifische Lernprogramme (einschließlich Lernmaterial, Filme, Kassetten, Handbücher usw.) für gewisse Maßnahmen wie die Vertiefung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts im Vorschulalter, die Werbung für die deutsche Landessprache oder das Lernen einer fremden Landessprache ausarbeiten?

Diese Vorauszahlungen sind für Lehrer die Norm und für Erzieher die Ausnahmen. Wir sollten auch klären, was die wichtigste Aufgabe von Pädagogen ist, ihnen dann die Zeit lassen, die sie brauchen, und sie spezifisch für sie ausbilden. Dabei ist es auch notwendig, das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Aufgaben zu diskutieren, die bedeutender sind und die weniger bedeutsam sind, wenn es Gegensätze oder Interessenkonflikte gibt.

Sollte man nicht die unterschiedlichen Altersstufen in den Kindertagesstätten trennen, wie es in den schulischen Einrichtungen, aber auch in den Kindertagesstätten vieler anderer Staaten der Fall ist? Noch vor 10 oder 20 Jahren sah eine gemischte Altersgruppe in Westdeutschland aus wie die Betreuung von Vier- und Fünfjährigen in einer Vorschulgruppe - aus Platzgründen konnten Dreijährige nicht mitgenommen werden.

Schon heute gibt es viele Anlagen, in denen Ein- bis Sechsjährige oder gar Ein- bis Zweijährige in einer Unternehmensgruppe versorgt werden. Der Grundgedanke ist konservativ: Da immer mehr Menschen als Alleinkinder oder mit nur einem Geschwisterkind groß werden, soll ihnen eine Geschwister-Situation angeboten werden, wie sie in "Großfamilien" gebräuchlich war.

Von der Tatsache einmal abgesehen, dass es diese familiäre Form in der 100-jährigen Tradition des heutigen Deutschland nicht gab, stand kaum die Frage im Raum, ob ein so breiter Altersmix noch die selben Randbedingungen bot wie die zweier Kohorten, ob die Kindesentwicklung noch optimal vorangetrieben werden konnte, ob unter diesen Bedingungen eine Erziehung überhaupt noch möglich war.

Inwiefern kann unter diesen Bedingungen eine Ausbildung durchgeführt werden? Kann man mit einer so uneinheitlichen Zielgruppe technische Diskussionen führen? Doch wie effizient ist die pädagogische Arbeit, wenn ein Kindergärtner immer nur mit einem oder zwei oder einer kleinen Gruppen von vier oder fünf Schülern pädagogische Tätigkeiten ausführt? In einer Studie im Auftrage des Rheinland-Pfälzischen Staatsministeriums für Kultur, Wissenschaft, Kunst und Kultur (1994) wurden zehn "Häuser für Kinder" mit einem "großen" Altersmix untersucht.

Größere Freude an ihrer Leistung zeigten die 67 untersuchten Pädagoginnen und Pädagogen, die als anspruchsvoller, aber auch als vielfältiger und stimulierender empfunden wurde als die Mitarbeit in regulären Institutionen. Es war auch eine große Unterscheidung erforderlich; nur in den seltensten Fällen waren alle drei zusammen. Im schwedischen Vergleich mit 179 Kindern in 14 Kindertagesstätten mit unterschiedlichen Altersgruppen wurden die Testergebnisse von 1994a (Sundell) verglichen.

Dabei stellte er fest, dass die Kleinen mit einem breiteren Alter in der Altersgruppe (Ein- bis Sechsjährige) sowohl eine schlechte Sprach- als auch eine schlechte Kognitionsentwicklung hatten. Das wird auf die Schwierigkeiten der Fachleute zurück geführt, die Bedürfnisse von Schülern unterschiedlichster Altersgruppen und intellektueller Kompetenzen zu erfüllen, sie entsprechend zu erziehen und durch klare Ziele zu befördern.

In einer weiteren Studie von der Firma Südell wurden Spezialisten in 424 Vorschuleinrichtungen nach ihren eigenen Erfahrungswerten mit der Altersvermischung gefragt (zusammengefasst in Südell 1994b). Je höher die Altersgruppe zwischen dem jüngsten und dem ältesten Baby, desto schlimmer würden sich die Kleinen - vor allem die Älteren in der Altersgruppe - weiterentwickeln.

Weitere experimentelle Untersuchungen (zusammengefasst in Pramling 1998 und Sunnell 1994b) zeigten, dass Fachleute in Bevölkerungsgruppen mit einem kleinen Altersmix weniger mit ihrer Leistung zufrieden waren. Vor allem hatten sie das Gefuehl, dass sie nicht allen Kinder gehorchen, dass sie nicht ausreichend unterstuetzt wurden und dass sie allzu oft aus der Schule aussteigen mussten, weil sehr kleine Kinder unangenehm waren.

Es fiel ihnen schwer, ihre Tätigkeiten an die breite Altersgruppe anzugleichen, und sie brauchten viel Zeit zur Vorbereitung, die sie statt dessen mit den Schülern hätten verbringen können. Meiner Meinung nach ist es dringlichst an der Zeit, das Tabuthema der "altershomogenen Gruppen" zu überwinden und wenigstens einige Modellexperimente durchzuführen. Lassen Sie uns sehen, wie sich dies auf die geistige und gesellschaftliche Weiterentwicklung von Kleinkindern auswirken wird.

Lassen Sie uns prüfen, ob die Ausbildung in altersgemischten Bevölkerungsgruppen oder in Bevölkerungsgruppen mit zwei Altersgruppen - die Regelung für die Kindertagesstätten bis Ende der 1980er Jahre - besser realisiert werden kann. Dass dies nicht mehr hinnehmbar ist, zeigt die aktuelle Bildungsdebatte: Der geistigen Weiterentwicklung von Kinder muss viel mehr Beachtung geschenkt werden - durch Bildungsmöglichkeiten, geistig reizvolle Konversationen, Set-Theorieübungen, wissenschaftliches Ausprobieren, Fremdsprachenlernen, etc.

Musikpädagogik darf nicht mehr zu kurz kommen oder den Musikthemen zugeordnet werden, zumal aktuelle Untersuchungsergebnisse einen Bezug zwischen musikalischem Verständnis und bestimmten Erkenntnissen nahe legen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Hauptaufgabe der Erzieher meiner Meinung nach die umfassende, eingehende Betreuung des individuellen Kleinkindes in der Kleingruppe sein sollte - und alle anderen Aufgaben sollten dieser untergeordnet sein und in Bezug auf den Zeitaufwand so weit wie möglich gesenkt werden.

Dabei ist auch die Einbeziehung von Kindern mit Behinderungen zu erörtern. Das Hauptargument für die Förderung der Eingliederung von nicht behinderten Kindern ist schliesslich, dass sie sich günstig auf ihre gesellschaftliche Entfaltung auswirkt. Ich bin sicher, Sie werden mir darin einig sein, dass die Anzahl der Integrations-Kindergärten und die Anzahl der Einzelfälle der individuellen Betreuung von Kindern mit Behinderungen in Kindertagesstätten in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen ist.

Im Jahr 1990 gab es 317. 385 Sonderschüler in Deutschland, im Jahr 1999 - aktuellere Daten habe ich beim BMBF (2002) nicht gefunden - waren es 415. 425 Kinder: knapp 100.000 Schüler oder ein drittes mehr! Unter ihnen sind aber auch viele Schüler mit Bildungsschwierigkeiten. Erstaunlich ist, dass in Kindertagesstätten auch Menschen mit Behinderungen integriert werden, aber immer häufiger trennen die Schulklassen Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Verhaltensstörungen.

Würde es nicht auch der sozialen Weiterentwicklung von Grund-, Mittel- und Oberschülern gut tun, wenn sie mit Menschen mit Behinderungen zusammenwohnen? Auch hier haben wir wieder das bereits erwähnte Phänomen: Die Erzieher sind verpflichtet, den höchsten Werten zu folgen - sie sollten die Diskriminierung und Benachteiligung dieser Gemeinschaft schätzen und ihnen nützen.

Dabei werden an sie die höchsten Ansprüche gestellt - zum Beispiel, dass sie Behindertenkinder in ihre Anlagen einbinden und entsprechend unterstützen. "Behindertenkinder leisten nicht die erwartete Leistung in den - oder einigen - Unterrichtsfächern, so dass sie keinen Platz in unseren Kursen haben! Verhaltensstörende Jugendliche beeinträchtigen das Lehren und Erlernen ihrer Klassenkameraden - sollten Spezialschullehrer sie zuerst "anpassen"!

Ich bin aber auch der Ansicht, dass diese Funktion nicht nur von einer Sozialbehörde - dem Vorschulkindergarten - wahrgenommen werden kann. Ich glaube, dass wir den besonderen Ansatz der Kindertagesstätten in Frage stellen müssen. Meiner Ansicht nach stehen drei Fragestellungen im Mittelpunkt: Unterstützt oder behindert die Präsenz von behinderten Kindern die ganzheitliche Entfaltung der anderen Kindern in meiner Gruppen?

Ist z. B. "Bildung" oder kognitiver Fortschritt, Musik- und Bewegungsbildung intakt? Bekommt das jeweils betroffene Behindertenkind in meinen Kindertagesstätten wirklich die optimale Unterstützung? Die Eingliederung wird nur beschleunigt, weil ein Krippenplatz günstiger ist als ein Ort in einer Spezialeinrichtung? Wieviel Zeit muss das Behindertenkind verbringen?

Darf ich ihn trotzdem repräsentieren - oder verpassen die anderen Söhne? Steht es nun in der Verantwortung des Kita, diesen Schülern die englische Landessprache beizubringen? Wie immer sitzen die vielen Türkerkinder in der Runde in einer Eckbank, musizieren zusammen - und reden tv. Ein wenig weiter weg drei Polen, die zu Freunden fürs ganze Jahr geworden sind - und die die ganze Zeit über Deutsch sind.

Wie soll der Erzieher nun mit 15 fremden Schülern in der Truppe umgehen? Bislang haben Erzieher solche Zustände angenommen. Man dachte, die fremden Schulkinder würden durch den Umgang mit ihnen und den anderen Schulkindern ganz von selbst die englische Landessprache erlernen. Dabei waren sie der Ansicht, dass die Einbindung von Auslandskindern eine wichtige Aufgabe des auf hohe ethische Werte ausgerichteten Vereins ist.

Die Pädagogen waren der Meinung, dass es einfacher sein würde, eine Interkulturalität mit edlen Zielvorgaben wie gegenseitigem Verstehen, Verträglichkeit und dem Erlernen von anderen Kulturkreisen zu erlernen. Hier ist auch zu fragen, ob dies alles Aufgaben von Pädagogen sind. Der äußerst häufig auftretende Misserfolg von Ausländern in unserem schulischen System - 17% haben keinen Reifezeugnis (gegenüber 9% der Bundesbürger ) und 33% keinen berufsqualifizierenden Abschluss (gegenüber 8%) - ist auf die Kindertagesstätten zurückzuführen: Die Ausländer haben dort kein Englisch erlernt.

Die Lehrer haben es versäumt, die Sprache der Ausländer zu fördern; ihre Einbindung läßt jedenfalls in kindergartenpädagogischen Gruppen mit einem hohen Anteil an Ausländern zu wünschen übrig; und auch die Interkulturalität in Kindertagesstätten (schließlich ein gemeinsamer Bildungsraum seit den 1970er und 1980er Jahren) hat die Ausländerinnen und Ausländer nicht weniger fremdenfeindlich gemacht. Das hat zur Konsequenz: Beide Lehrer werden nun in den Kindergarten entsandt, um den Sprachunterricht für ausländische Schüler - möglicherweise auch für deutsche Schüler mit schlechten Sprachkenntnissen - zu übernehmen (die Erzieher dürfen dann einen Platz für den Schulunterricht vorbereiten und ihn dann wieder neu einrichten).

In diesem Zusammenhang werden Spracherwerbsprogramme erarbeitet, die die Erzieher mit fremden Schülern umsetzen müssen, aber dann wieder in ihren Lerngruppen ausfallen. Wären die Pädagogen heute nicht besser in der Lage, wenn sie vorher gesagt hätten: "Wir können keine Schulkinder ohne deutsche Sprachkenntnisse akzeptieren, weil wir keine Sprachlehrer sind. Man kann sich nicht so sehr um sie bemühen, weil man sonst die Ausbildung der anderen Söhne und Töchter vergessen müsste.

Es ist nicht möglich, zehn fremde Schüler pro Personengruppe aufzunehmen und zu berücksichtigen. "Und in Anbetracht der aktuellen Situation: Sollten sich die Pädagogen nicht weigern, nicht deutschsprachige Pädagogen aufzunehmen und verlangen, dass sie zunächst in kleinen Gruppen oder durch den individuellen Unterricht bei ausgewiesenen Experten die deutsche Sprache lernen? Sollte man nicht verlangen, dass alle Kindertagesstätten in einer Nachbarschaft einen gleichen Anteil an ausländischen Schülern akzeptieren, damit sie nicht in städtischen Anlagen verklumpen?

Wäre es nicht möglich, ein eigenes Verfahren zu entwickeln, bei dem fremde Schulkinder aus Bezirken mit einer hohen Ausländerdichte mit dem Autobus zu denen mit einem geringen Anteil an Ausländern gefahren werden, um dort den Vorschulkindergarten (oder die Grundschule) zu besuchen? dergleichen. Das wäre doch auch besser für ihre Einbindung in die dt. Kultur und für die Interkulturalität?

Wozu dient die kulturübergreifende Bildung in einem Vorschulkindergarten in einem neuen Entwicklungsgebiet, in dem es nur deutschsprachige Mittelklasse- und Oberschichtkinder gibt? 1993 wurde in Bayern das "Netzwerk für Kinder" als neuartige Betreuungsform vorgestellt, das die ständige elterliche Beteiligung in seinem Leitbild einbezieht. Ein oder zwei Erziehungsberechtigte kümmern sich zusammen mit einem Pädagogen um die Kleinen in altersgerechten Altersgruppen von 12 bis 15 Jahren.

In einer Tagesstätte haben die Erziehungsberechtigten die Chance, pädagogische Verantwortung zu tragen. Kannst du dir vorstellen, wie sehr diese neue Art der Kinderbetreuung von Erziehern aus regulären Institutionen attackiert wurde? Täglich ein Elternvater in der Truppe! Mittlerweile hat sich die Begeisterung abgeschwächt, zumal nur noch etwa 160 Gruppierungen gebildet wurden. Ist es wirklich so tadelnswert, wenn Mütter in Kindertagesstätten arbeiten?

Vor allem, wenn dadurch keine Stellen für Pädagogen ausfallen? Nehmen wir die USA: Laut einer Untersuchung des U.S. Federal Accounting Office aus dem Jahr 1995 (zitiert nach Powell 1998, S. 63) haben sich 1990 Elterngruppen von Drei- und Vierjährigen für bis zu die Haelfte der Oeffnungszeiten freiwillig gemeldet - bei 88% des Head-Starts, 45% der Schulkinder, 27% der gemeinnuetzigen und 12% der gewerblichen Kindertagesstaetten.

Bei vielen afrikanischen Tagesstätten finden sich zum Beispiel Elterngruppen, die kleine Kindergruppen am PC unterrichten, mit ihnen in einer fremden Sprache reden, Aktivitäten unternehmen oder ganz normal mit ihnen mitspielen. Die häufige Präsenz von Erziehungsberechtigten allein tagsüber im Vorschulalter, d.h. während der so genannten Gastfreundschaft, kommt den Schülern in ihrer Entfaltung zugute, da sie neben den Erziehern auch andere als Spiel- und Diskussionspartner, als Vorbilder und Rollenvorbilder haben.

Intensive Interaktionen mit den Menschen beschleunigen ihre linguistische und intellektuelle Weiterentwicklung. Gerade die projektbezogene Arbeit eröffnet viele Chancen für eine intensive Einbeziehung der Mütter und Väter (vgl. Texteor 2009). Andererseits besprechen sie mit den Pädagogen, wie sie die geplanten Wochen- oder Netzwerkthemen zu Haus aufnehmen, erweitern und vertiefen werden.

Sie können zum Beispiel gleichfarbige Bildbände aus der Stadtbücherei leihen und mit den Kinder ansehen, mit ihnen über neue Termini reden oder gewisse von den Erziehern angeregte Tätigkeiten wie ein Versuch, ein Handwerksprojekt oder ein Vorstellungsgespräch durchlaufen. Deshalb setze ich mich für die Einbindung der Erziehungsberechtigten in die Pädagogik der Kindertagesstätten und für den Ausbau der "Bildungspartnerschaft" zu einer "Bildungspartnerschaft" ein: Wenn die Erziehungsberechtigten ihr Wissen, ihre Fähigkeiten, ihre Freizeitbeschäftigungen etc. in den Kleinkindergarten einzubringen vermögen, wird das Ausbildungsangebot ausgeweitet.

Bei Diskussionen mit Kleinkindern, vor allem in kleinen Gruppen oder Einzelinterviews, werden Kognition, Sprache und Sozialentwicklung vorangetrieben. Es muss das Gesamtsystem der Aufgaben von Kindertagesstätten in Frage gestellt werden. Aufgaben, die nicht in direktem Zusammenhang mit der Pflege, der Kindererziehung und der Ausbildung von Kleinkindern stehen oder die andere besser bewältigen können, sollten beseitigt werden.

Pädagogen sollten nicht mehr immer mehr Aufgaben mitnehmen. Er sollte seine Begrenzungen offen definieren und Solidarität zeigen, indem er Aufgaben ablehnt, die er nicht ausführen kann oder die ihn vorübergehend an der pädagogischen Tätigkeit mit dem Kind hindern. Vielmehr sollten sie sich auf die wesentlichen Aufgaben beschränken und diese dann wirklich gut ausführen. Statt immer wieder neue Aufgaben in die Vorstellung des Kleinkindergartens zu bringen, sollte man mit lauter und deutlicher "Nein" zu den Aufgaben sagen, die von den eigentlichen Zielvorgaben des Kleinkindergartens wegführen!

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