Artillerie

Geschütz

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Der Artillerieverband war ein Zweig der Wehrmachts- und Waffen-SS-Armee (im Sinn eines Zweigs der Truppen), der die Artilleriekräfte der Armee zusammenführte. Eine Infanteriedivision besaß ein Artillerie-Regiment mit drei Leichtbatterien - deren Zahl sich nach den zu versorgenden Infanterieregimenten der Divisions richtet - und eine schwere Divisions mit je drei Bleiern.

Im Gegensatz dazu hatten die Jagddivisionen mit zwei Jägerregimen nur zwei Leichtgeschützfelder und keine Schwergeschützfelder. die Batterieeinheit mit dem Akkuschef im Dienstgrad Kapitän, einem Oberleutnant als Beobachter und der EDV-Abteilung, der Geheimdienst für die Installation und den Einsatz der taktilen Telekommunikationsnetze (Telefon-/Feldkabelbaueinheit, Funkgruppen), die Geschützgruppe mit vier Feldhubschraubern (A-, B-, C- und D-Geschütze), angeführt von einem Oberleutnant als Akkooffizier und einem Hauptwachmann (der Sergeant korrespondierte in Artillerie mit dem Dienstgrad Sergeant),

Nachdem sein Departement den Einsatzbefehl erhalten hatte (das Artillerieregiment einer Infanteriedivision der ersten Formationswelle hatte drei Leicht- und eine Schwerartillerieabteilung, jedes Departement hatte drei Batterien), kontaktierte der Batteriekommandant den Kommandanten der ihm zugeteilten Kampftruppeneinheit - in der Regel ein Infanteriebataillon -, übereinkammmerte dort die Aufgaben des artillerieischen Verbindungsoffiziers und erließ die erforderlichen Vorbereitungen, um dann seinen Unterkommandanten die erforderlichen Untersuchungs- und Betriebsbefehle zu geben.

Die fortgeschrittene Beobachterin (VB) an der Batteriebeobachtungsstelle (B-Stelle) wurde als das Ziel der Artillerie angesehen. Der Batteriechef erkundete die Schussposition mit einem seiner Lokführer. So flach wie möglich aufstellen, ca. 100 bis 150 Meter breit (130 bis 180 Meter bei Schwerlastbatterien). Unregelmäßige, versetzte Anordnung der Waffen. Alarmposition für die enge Verteidigung der Infanterie durch die Schützen.

Munitionslager bereich ca. 200 Meter hinter der Feuerstelle mit überdachten Wegen zur reibungslosen Versorgung mit Munition. Der Zielkreis wurde im Sichtbereich der Pistolen aufgestellt und nach Position und Ausrichtung gemessen, um die Pistolen anschließend aufzustellen. Der Erkundungsbefehl markierte die Stellungen der Einzelkanonen mit in Basisrichtung angeordneten Kanonenflaggen.

Sofort nach der Aufklärung begannen die Telefontruppen daher, die lebenswichtige Feldleitung zwischen der B-Station und der Bombe, dem Infanteriekommando und dem Kommandoposten der Artillerie aufzubauen. Das Geschwader nahm nun die erforschte Feuerlage ein: Die Kanonen wurden von den Sammlern des Aufklärungsgeschwaders empfangen, an den gekennzeichneten Stellen "ausgehoben" und im Teamzug in Position gesetzt, von den Geschützbesatzungen in der Grundausrichtung annähernd fluchtend und von den Ladeschützen (K3, K4) mit Hilfe der Erdsporen fixiert.

Der Schütze (K1, K2) richtet zunächst das Rohr und das Nivelliersystem mit der Libellen auf Bodenhöhe aus, dann richtet der K1 das Panoramateleskop auf den Kreis aus und die Ladeschützen (K3, K4) klappen die Erdspitzen der Schützen herunter. Die Artillerieoperation war der Brandplan; die typischen Artillerieeinsätze fanden im Zusammenhang mit dem Brandplan statt:

Die Abschottung (abr) von vorrückenden feindlichen Offensiveinheiten. Die Unterdrückung ( "ndl") oder Blendung ("ble") gegnerischer Streitkräfte in Abstimmung mit den Kampftruppen über einen bestimmten Zeitabschnitt. Die Beleuchtung (Bel) von Geländeflächen zeigt in den seltensten Fällen Geländepunkte als Angriffsziele bei Dunkelheit an, besonders wenn feindliche Streitkräfte angegriffen werden. Die Beseitigung von feindlichen Beobachtungspunkten mit Spreng- und/oder Rauchgranaten sowie das Beschlagen (nbl) gegnerischer Streitkräfte im Einsatz oder gegnerischer Positionen im eigenen Einsatz.

Nachdem der Brandplan mit Spezifikationen für Feuerbefehle, Sollwerte und Staudammfeuer durch den Abteilungsleiter oder Batteriedirektor freigegeben wurde, startete der VB nun mit dem Schießen der Energie. Beobachterrichtung (Sichtstreifen), Koordinate (Planindikator), Zielfläche, Zielbezeichnung, Munitionsverwendung (in Schüssen oder Gruppen), Art der Munition (meist Sprengstoff, Brandsätze, Rauchgranaten), Art des Zünders (Aufprall oder Zeit/Doppelzünder), Art des Feuers (Einzelschuss, Feuer oder Salve). Ein Beispiel für einen Feuerbefehl: "Sichtstreifen 16-4-5, Plananzeige 5-4-0-0-5-9-2, Höhenlage 165, Zielkreuzung, ein einziger Stoß, Einsatzbereitschaft und Flugzeitbericht!

"An den wichtigsten Punkten konnte der VB nicht nur das Brandereignis seiner Bombe, sondern auch die Brandzusammenfassungen der Dienststelle oder des Bataillons wiederherstellen. Im Schussbereich bestimmten die Computer die aktuelle Schussweite und Schussrichtung und wandelten sie mit der Schusswand und der Barbara-Meldung als Feuerleitzentrale in Feuerbefehle für die Kanonen um: den "Teilring" - also die Schussrichtung, den Elevations- oder Additionswinkel, die Füllstandsanzeige (den Geländewinkel), die Anzahl der Treibladungen, die Projektiltypen, die Sicherung und die Sicherungsposition.

Beim Weckruf "Feuerbefehl" stürzten sich die Geschützfuehrer und Schützen zu den Geschützen, richten die Kanonen nach dem gegebenen Feuerbefehl aus, verschraubten die bestellten Sprengkapseln, füllten das Projektil mit Patrone und Treibladungspulver auf und zeigten die Bereitschaft zum Feuer an. Befand sich der Wurf hinter dem Schützen und die Diskrepanz betrug etwa 80 m nach links, war der Korrekturbefehl: "80 right, 400 abort, shot, cut, come!

"War der Schlag jetzt vor dem Schützen, befahl er "200 Gewinn, Schlag, komm rein! "Wenn der Wurf wieder zu kurz war, befahl er "100 weitere, Wurf, komm schon! "Jetzt wurde das Target abgezweigt, und mit der letzen Korrektion wurde das Target mit der Feuerwehr besiegt - zum Beispiel mit der Batterie: "Legen Sie die ganze Bombe 50, Schlaganfall, Brand, Feuer ein!".

Vorraussetzung dafür war das enge Zusammenspiel aller Teile der Batterie: präziser Zielort und zuverlässige Korrektionen des VB. Exaktes Messen der Schussposition durch den Aufklärungsbefehl. Präzises Installieren der Kanonen durch die Schützen. Auch für die Durchführung der Brandbekämpfung war die Telekommunikation von ausschlaggebender Wichtigkeit. Wenn die VB nach der Zielbesetzung einen "Waffenstillstand" anordnen würden, würden die Schützen ihre Kanonen in die generelle Basisrichtung zurückdrehen oder zu den ggf. festgelegten Sperrfeuerwerten.

Die VB beobachteten weiterhin das Schlachtfeld, hielten ständigen Kontakt mit den lokalen Kampftruppen, übergaben Lage- und Zielberichte an den Haupt- und Abteilungsbefehlsstand und übermittelten Feuerbefehle an die Geschützbatterie, nachdem das Feuer für weitere feindliche Ziele freigegeben worden war. Im Falle überraschender feindlicher Angriffe konnten die Kampftruppen auch das unmittelbare Staudammfeuer der Bombe über eine Signalkartusche aktivieren, wodurch die VB so schnell wie möglich das Kommando über die Feuerwehr übernahmen konnte.

In Ausnahmefällen wurden Einzelkanonen im Voraus an die HKL vorgeführt, wenn direkt auf Punkte geschossen werden sollte. Oftmals bildete die Feuerstellung der Artillerie die letztgenannte Fangposition mit feindlichen Pausen. Unter dem Kommando des Batterielehrers öffneten die Schützen dann die Feuerwehr im Direktfeuer und kämpften gegen die gegnerische Fußtruppe mit Sprengstoffgeschossen oder Feindespanzer mit Hohlladegeschossen.

Wenn die Brandbekämpfung mit den Kanonen nicht mehr auf kürzester Distanz möglich war, bewahrten die Geschützkanonen die Position infantil mit MG, LPi, Karabiner und Klavier. Das Resultat war eine Vielzahl von verschiedenen Designs, die beide in einer Mischartillerieabteilung verwendet wurden, die aus zwei Wespenbatterien (12 Geschütze) und einer Hummelbatterie (6 Geschütze) bestand.

Aufgrund der Lage in den Bergen wurden für den Artillerieeinsatz Sonderbedingungen festgelegt. Extremes Gelände und schnell wechselnde Wetterverhältnisse machten es schwieriger, präzise zu fotografieren, indem sie sichere Schussbasen schufen und spezielle Artilleriekenntnisse erforderten. So konnten die Kanonen in Nutzlasten zerlegt werden und wurden zusammen mit der dazugehörigen Geschossmunition und den dazugehörigen Geräten über Pferde- und Maultiersäulen in die Schussposition gebracht.

Spezielle Vorschriften für die Artillerie der Fallschirmjäger. Ihre Kanonen mussten auf mehrere Ladungen aufgeteilt, von den Kanonieren befördert und mit wenigen einfachen Schritten vor Ort installiert und verwendet werden, auch in unwegsamem und unwegsamem Terrain. Deshalb wurden neben den bekannten Granatenwerfern auch rückstoßfreie Kanonen ("Light Guns") verwendet, die im Schuss stabiler waren und gleichzeitig ein deutlich niedrigeres Eigengewicht aufwiesen.

Außer den Artillerieregimenten auf Divisionsebene hatten die Artilleriekommandanten (Arko) des Corps schweres Artillerieregiment zur "allgemeinen Brandbekämpfung" gegen Zielobjekte in der Tiefsee, oft in Zusammenarbeit mit Aufklärungspiloten und Artilleriebeobachtungsdiensten, da die Blickbeobachtung der VB nicht weit genug in den feindlichen Weltraum vordrang. Bei der allgemeinen Brandbekämpfung wurden weit reichende Kanonen mit einem Durchmesser von mind. 15 cm verwendet.

Ebenso hatte das Vierte Schwerdepartement mit Artillerieregimenten der Waffen-SS Divisionen teilweise diese Kanonen. Schwergewichtige Kanonen wie die 17 cm Kanone in der Mörserhalterung oder der 21 cm Mörser wurden in unabhängige Fächer von drei Akkumulatoren mit je drei Kanonen gruppiert und den Corps oder Heeren untergeordnet. Im Jahr 1944 wurde eine Artilleriedivision nach dem sowjetischen Modell eingerichtet, die jedoch nicht mehr als geschlossene Einheit genutzt wurde.

Die schwere Artillerie umfasste auch die Bahnartillerie, die hauptsächlich für die Besetzung von festen Standorten (Leningrad, Kiew, Sewastopol) eingesetzt wurde und teilweise unmittelbar dem OCLA unterstand. 1941 (Ostfront): 1944 (Atlantikwall, Italien): Panzerkettenzüge gehören nicht zur Artillerie, sondern zu den Pioniertruppen, von 1943 zu den Panzertruppen.

Zusätzlich zu den 840 Geschützen der Marineküstenartillerie, die an der atlantischen Küste von Lappland bis Südfrankreich zum Schutz vor alliierten Landeoperationen stationiert waren, setzte die Artillerie etwa 4000 Kanonen entlang der Küste ein, die auf 144 Küstenartillerieabteilungen, 296 Batteriesätze und 47 Festungsabteilungen aufgeteilt waren. Zusätzlich zum VB für die direkte Brandunterstützung der Kampftruppen verfügten die Artillerietruppen über Observationsabteilungen mit Vermessung, Lichtmessung, Schallmessung und Balloonbatterien für die "Allgemeine Brandbekämpfung" der schwerwiegenden Artillerieeinheiten gegen gegnerische Ziele, vor allem die gegnerische Artillerie.

Wie im Ersten Weltkrieg wurden bis 1942 gefesselte Ballons, die von Feldbombern an Winden befestigt waren, zur Beobachtung der Artillerie verwendet. Im Rahmen der Schallmessung wurde die Detonation gegnerischer Kanonen mit Hilfe von Mikrophonen, die an dezentralen Terrainpunkten parallelgeschaltet sind, erfasst und exakt getimed. Anhand der unterschiedlichen Messzeiten konnte die entgegengesetzte Schussposition anhand der Schallschnelle bestimmt und als Zielnachricht an die Sportartillerie weitergegeben werden.

Zusätzlich zur Erkundungskomponente verfügte die Beobachtungsstelle über einen Wetterzug, der die Wettermeldungen alle zwei bis drei Std. an die Artillerieeinheiten übertrug, die "Barbara-Botschaft", genannt nach der Schutzheiligen der Artillerie, so dass die derzeitigen "Sonder- und Wettereinflüsse" in den Feuerleitzentralen bei der Errechnung der Feuerwehre mit einbezogen werden konnten.

Darüber hinaus lieferte der Kartenzug den Artillerieeinheiten das notwendige Kartierungsmaterial. Die Mehrheit der Artillerieeinheiten war pferdegezogen, aber die motorische Unterstützung wurde im mobilen Kampf immer wichtiger. Die Artillerie 1934-1945. 1974 Starkes Verlagshaus, Limburg HDv 200/5: Die Artillerieführung. Joachim Engelmann, Horst Scheibert: Deutsches Geschütz 1934-1945. Starkes Verlagswesen, Limburg 1974. ? HDv 200/5: The Leadership of Artillery.

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